Wettbewerbs Titelbild

Bist du ein Entdecker?

Erzähl uns deine Entdeckerstory und gewinne eine Reise für zwei Wochen nach Neuseeland.

Ein Gipfelkreuz auf dem Müllberg, eine unentdeckte Spinnenart im Stadtpark, ein Sandwich, das so noch keiner gegessen hat: Was hast du erlebt, was noch kein Mensch ... okay, sagen wir mal: fast kein Mensch vor dir erlebt hat? 

Zeig uns möglichst einfallsreich, was dich zum Entdecker macht - wahlweise in Textform oder in Bildern. Zu gewinnen gibt es keinen Doktortitel und keine Tierart, die nach dir benannt wird. Sondern eine Reise für zwei Personen quer durch Neuseeland inklusive Flug und zwei Wochen Camper. Also zeig uns, dass du ein Entdecker bist, und mit etwas Glück kannst du schon bald deinen Rucksack packen!

Und so machst du mit: Du kannst entweder einen Text posten oder ein Bild mit einer Beschreibung, du hast die Wahl - Hauptsache, du zeigst uns mit deinem Beitrag, dass du auch in deinem Alltag das Zeug zum Entdecker hast und daher dringend die Reise nach Neuseeland antreten musst. Also leg los, wir sind gespannt!


Der Wettbewerb ist abgelaufen, gewonnen hat AndreaM87, die die Jury mit ihrem Street-Art-Beitrag überzeugt hat. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß in Neuseeland! Und vielen Dank an alle anderen Teilnehmer für ihre vielen tollen Beiträge!

Fotografen sind Entdecker
“What I like about photographs is that they capture a moment that’s gone forever, impossible to reproduce”. Dieses Zitat von Karl Lagerfeld zeigt sehr gut wie viel mir meine Kamera bedeutet. Ich möchte sie nicht mehr missen. Sie ist zu meinem ständigen Begleiter geworden. Insbesondere auf Reisen! Fotografen sind Entdecker! Ein Urlaub ist immer viel zu schnell vorbei. Doch meine Kamera ermöglicht es mir schöne Urlaubsmomente für immer festzuhalten. Das "oh-wow-look- feeling" führt dazu dass ich den Auslöser meiner Kamera drücke um einen schönen Moment oder ein schönes Motiv festzuhalten. Schöne Momente faszinieren uns. Sie sind aber auch vergänglich. Genauso ist es mit Street Art. Das Bild "oh wow look it´s some street art" ist bei einem Street Art Photowalk in London entstanden! Es wäre ein Traum zu sagen "Oh wow I won a trip to New Zealand"!

Teilnahme ist nicht mehr möglich.

Bisherige Einträge

  • Tree of Life

    In Skandinavien ist es den Birken dann auch egal, was die Menschen ihnen in den Weg bauen, wie hier in Helsinki.

    von Johannes Ludwig

  • (...) Wir vegetieren in Irrgärten einer Gadankenbotanik. Hans Scharoun

    " Eine Entdeckung ist die Auffindung dessen, was schon vorhanden, aber noch nicht bekannt war ( ... ). Zu der absichtlichen Entdeckung gehört immer ein ausgezeichnetes Talent zur Anstellung von Beobachtungen, Experimenten oder Spekulationen, unter Umständen auch ein großer Unternehmungsgeist." - Wikipedia- Ich besuche zur Zeit das Seminar "Interkulturelle Kommunikation". Kurz: Manager bekommen in 3 Wochen die Klischees eines Landes erklärt und werden zur Verinnerlichung animiert. Noch kürzer: Bullshit. Meine Meinung: Ich habe entdeckt, dass Reisen weniger "Entdeckung" als viel mehr "Aufdecken" sein kann: Afrika ist kein Land und Deutschland gar nicht übel. Rassismus gibt es da wie hier. Und egal, wie und wo man isst - geschissen wird überall gleich, ob auf einen Eimer in Sierra Leone oder einer französischen Toilette in der Westsahara. Wikipedia und Google und fragwürdige Seminare zeigen uns, was wir erwarten und sehen wollen. Kinder mit Hungerbäuchen und Giraffen. Menschen ohne Höschen und Gesichtsbemalungen. Das wissen darum nennt man dann "Interkulturelle Kompetenz". Kann Liebe lernen? Nein, man muss sie entdecken. Man muss Sehen, Beobachten, Fühlen, Leben. Man muss fern sein, um Nähe zu spüren. Das ist es, was uns ausmacht und uns zu Menschen macht: einander entdecken.

    von jo.an

  • (...) Wir vegetieren in Irrgärten einer Gadankenbotanik. Hans Scharoun

    " Eine Entdeckung ist die Auffindung dessen, was schon vorhanden, aber noch nicht bekannt war ( ... ). Zu der absichtlichen Entdeckung gehört immer ein ausgezeichnetes Talent zur Anstellung von Beobachtungen, Experimenten oder Spekulationen, unter Umständen auch ein großer Unternehmungsgeist." - Wikipedia- Ich besuche zur Zeit das Seminar "Interkulturelle Kommunikation". Kurz: Manager bekommen in 3 Wochen die Klischees eines Landes erklärt und werden zur Verinnerlichung animiert. Noch kürzer: Bullshit. Meine Meinung: Ich habe entdeckt, dass Reisen weniger "Entdeckung" als viel mehr "Aufdecken" sein kann: Afrika ist kein Land und Deutschland gar nicht übel. Rassismus gibt es da wie hier. Und egal, wie und wo man isst - geschissen wird überall gleich, ob auf einen Eimer in Sierra Leone oder einer französischen Toilette in der Westsahara. Wikipedia und Google und fragwürdige Seminare zeigen uns, was wir erwarten und sehen wollen. Kinder mit Hungerbäuchen und Giraffen. Menschen ohne Höschen und Gesichtsbemalungen. Das wissen darum nennt man dann "Interkulturelle Kompetenz". Kann Liebe lernen? Nein, man muss sie entdecken. Man muss Sehen, Beobachten, Fühlen, Leben. Man muss fern sein, um Nähe zu spüren. Das ist es, was uns ausmacht und uns zu Menschen macht: einander entdecken.

    von jo.an

  • ...wie man einen stinknormalen Tag in etwas ganz Besonderes verwandelt

    München. Kühl, grau, irgendwie langweilig.. wären da nicht diese zwei Mädchen voller Tatendrang. Überlegungen, wo hin, was machen? Die Idee - ein Roadtrip! Start in Wien, Ende unbekannt. Auto bepacken, in die Metro einkaufen und ab gehts! Geschlafen wurde einem Roadtrip angemessen natürlich im rostigen alten Gefährt.. Es folgte eine Woche voll mit unglaublich viel Spaß, Momenten die man niemals vergessen wird, unterhaltsamen Bekanntschaften aber auch Freundschaften, die hoffentlich noch lange bestehen. Nach eine Woche in den imposanten Städten Wien, Budapest und Prag führte uns unsere Reise dann um viele schönere Erinnerungen reicher wieder zurück ins trotzdem auch schöne München ;-) Das eine Mädchen ist vor eine Woche übrigens für ein halbes Jahr nach Neuseeland aufgebrochen - deswegen MUSS ich auch hin!

    von Pia Staudacher

  • Life-Guard-House in Keurbroomstrand

    Neun Freunde, zwei Autos, 670km bis zum Ziel und nur Regen auf den ersten Kilometern. Schlimmer konnte unsere Garden Route Tour 2012 gar nicht starten. Wir hatten uns auf fünf Tage Sonnenschein, endlose Weite uns schöne Strände gefreut. Und was bekamen wir? Regen, Regen und nochmals Regen. Was sollten wir also tun? Wir fuhren tapfer weiter. Mit zwei unterschiedlichen Zielen. Das eine Auto besuchte trotzdem die verschiedenen Strände und das andere suchte nach einem strandlosen Ersatzplan. Später am Tag bekamen sie eine SMS: „Wir haben einen tollen Strand gefunden, mit einem Life-Guard-House das offen ist :D Wir haben Wein und Bier, besorgt euch auch was und wir machen eine kleine Houseparty!“ Gesagt, getan! An einem völlig abgelegenen Strand fanden die beiden Gruppen wieder zusammen und erlebten einen der schönsten Abende der ganzen Tour. Eingemummelt in Decken war im Life-Guard-House grade genug Platz für alle. In einer gemütlichen Runde tranken wir Bier und Wein und redeten über Gott und die Welt, während draußen der Sturm tobte und der Regen auf das Dach trommelte. In unserem kleinen „Strandhaus“ waren wir so sehr in unserer eigenen Welt versunken, dass wir gar nicht bemerkten wie die Zeit verging. Plötzlich war es schon viel zu spät um nocheinmal aufzubrechen und einen Backpacker für die Nacht zu finden. Also beschlossen wir, die Nacht in unserem neuen Strandhaus zu verbringen. Eng an einander gekuschelt, schliefen wir mit dem Rauschen des Windes und dem rhytmischen Trommeln des Regens ein. Am nächsten Morgen wurden wir sehr früh, aber sanft von warmen Sonnenstrahlen geweckt. Als wir die Augen öffneten und aus dem Fenster sahen, erinnerte nichts mehr an die vergangene stürmische Nacht. Der Ausblick der uns bot war unbeschreiblich schön und friedlich. Die Sonne ging langsam auf und die Wellen rauschten beruhigend. Niemals hätten wir gedacht, dass dieser Ort so schön sein kann. Schweigend saßen jeder von uns auf der Bank, hing seinen Gedanken nach und genoss sein Frühstück. Als wir wieder in die Autos stiegen um weiter zu fahren waren wir uns alle einig: Auch wenn uns etwas schlechtes passiert, dürfen wir nicht aufgeben, es bringt immer etwas Gutes mit sich. Dieser Abend und der anschließende Morgen wird uns für immer im Gedächnis bleiben. Und immer wenn wir daran zurück denken ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

    von Sarah Hofmann

  • Ein Stück Geschichte

    Mitten im Niemandsland entdeckten wir aus Zufall ein Stück deutsch-polnischer Geschichte und die verlorene Vergangenheit einer befreundeten Familie...

    von Christine Wagner

  • Sei stets bedacht wessen Fußspuren du vertraust.

    Dieses kleine Abenteuer bestritten eine Freundin und ich, als wir gerade für ein Jahr einen Freiwilligendienst bei den Pfadfindern in Süd Afrika machten. Es waren einmal zwei tapfere Pfadileins die vor hatten einen gemütlichen Spaziergang jenseits der Zivilisation zu unternehmen. Sie entschlossen sich einen 7 km langen Rundweg nahe der Mac Mac Pools zu bewandern. Auch wenn sich manch einer denken mag „Ein Rundweg jenseits der Zivilisation? Ist das nicht ein Widerspruch?“ Nun; nein, schließlich spielt die Geschichte in Süd Afrika. Hier ist auch ein gekennzeichneter Rundweg ein kleiner Trampelpfad, von dem aus man nicht unbedingt einer Straße, einer Hütte oder einem anderen tapferen Wandersmenschen begegnen muss. Zu Anfang waren die zwei tapferen Pfadileins noch hin und weg von Natur und Landschaft und ließen sich Zeit um diese festzuhalten. Die ersten Wegmarkierungen - weiße Fußabdrücke auf Steine gesprüht - ließen nicht lange auf sich warten und so folgten sie den Fußabdrücken jener, die den Weg schon vor ihnen begangen waren. Schon bald wandte sich die offene Weide in grünes, unbekanntes Dickicht, besser bekannt unter dem Begriff „Urwald“, in welchem es von fremdartigen Geräuschen nur so wimmelte. Die ganze Zeit waren die tapferen Pfadileins umzingelt von Grillen Gezirpe, dessen unglaubliche Frequenz mit Sicherheit Gläser zum zerspringen gebracht hätte. Von der restlichen Tierwelt ganz zu schweigen; vermutlich ist es sehr gut, dass sie nicht wussten welch giftige Tierchen im Busch auf sie warteten... Demnach war es auch angebracht sich modernen Schutzmechanismen zu bedienen. Ein Stock beispielsweise vollbrachte seine Arbeit im Spinnennetz - Vernichten. Doch nach unzähligen Büschen, vielen Spinnen, Herausforderungen im Super Mario Stil und etlichen Lichtungen, die die zwei immer wieder auf ein Ende des dunklen Dickichts hoffen ließen, war immer noch kein Ende in Sicht. Mittlerweile waren sie schon rund 3 Stunden gewandert und dank ihrer guten Spuernase, die ein jeder Pfadi zu besitzen vermag, war ihnen klar – das waren mehr als 7 km! Aber was nun? Der Weg musste schließlich irgendwann zu Ende sein, also marschierten sie tapfer weiter. Und plötzlich war es da – das erste Zeichen von Zivilisation! Ein Grund erleichtert weiter zu laufen, denn die absolut vertrauenserweckende Hängebrücke aus Holz mit lediglich einem Seil zum festhalten ließ die beiden ein baldiges Ende vermuten. Nun ein Ende kam auch sehr bald, allerdings nicht jenes, das sie erwartet hatten. Es war das Ende des Weges. Urplötzlich mündete er in einem Meer aus Farn. Was macht das tapfere Pfadilein in so einer Situation? Richtig, der Spürnase folgen und sich mit einem Ast den Weg frei schlagen. Und die Spürnase behielt recht, bald waren sie den Fußabdrücken wieder auf den Fersen. Doch auch dem „wahren“ Ende waren die beiden schon nicht mehr allzu fern. Bald trafen sie auf eine Lichtung die in einen großen und breiten Wanderweg mündete, wie man sie auch im heimischen Odenwald vorfindet. Der Blick der sich ihnen bot war all die Mühen und Strapazen ihrer Reise wert und sie fühlten sich, als würden sie auf einen Ausläufer des Auenlandes blicken (s.o.). Durch und durch beeindruckt stiefelten sie weiter und waren schon so gut wie am Ziel; sie mussten lediglich noch einen Nadelwald, eine Weide, etwas Moor, ein Felsenmeer, schulterhohes Dickicht, noch eine Weide, trockenes Gras und ein sumpfiges Flussbett passieren. Ein Klacks^^ Aber dann waren sie endlich an einer Straße angelangt und konnten völlig erschöpft, verwirrt darüber, was für einem seltsamen Weg sie eigentlich gefolgt waren, aber auch stolz auf sich, so eine große Wanderung hinter sich gebracht zu haben, nach Hause fahren. - ENDE - P.S.: Wenn ihr jemals in Süd Afrika wandern gehen sollte, merkt euch Eines. Gelbe Fußabdrücke markieren einen kurzen Nachmittags Trip. Die weißen Fußabdrücke markieren die langen 1 – 3 Tagestouren. Rätsel gelöst?

    von Elisabeth Brzoska

  • Geschcihte Entdecken

    Eine holprige Straße in einem stickigen Kleinbus, der jede Sekunde auseinander zu fallen droht. Sonne und Hitze, keine Klimaanlage. Der Staub, aufgewirbelt von Mopeds, Lastern und anderen Kleinbussen, verdreckt die Scheiben dass man kaum noch etwas sieht. Unser Fahrer rast die Straße entlang, als ob er vor etwas auf der Flucht sei. Wie er überhaupt weiß, wohin er fahren muss, wagen wir nicht einmal zu fragen. Eine endlos scheinende Fahrt zu einem Ort, deren düstere Geschichte uns noch lange verfolgen wird. Das Tor ohne Wiederkehr. Sklaven, aus ihren Dörfern verschleppt, um in die neue Welt verkauft zu werden, wurden hier auf Schiffe verfrachtet, ihre letzte Reise anzutreten. Endlich angekommen, halten wir direkt vor ein paar auf dem Boden ausgebreiteten Tüchern auf denen Einheimische ihre Waren feilbieten. Schnitzereien, religiöse Utensilien, alte Messer und Masken. Nicht nur zum Verkauf, wie wir später noch herausfinden sollen. Obwohl das in Westafrika gelegene Benin nicht gerade zu den Top Ausflugszielen westlicher Touristen zählt, kommen anscheinend auch hier genügend Abenteurer vorbei, die das Geschäft lohnenswert machen. Oder vielleicht auch nicht. Als ein weiterer Kleinbus seine Ladung Touristen vor den Straßenhändlern ausspuckt, kippt auf einmal die Stimmung. Einer der Händler versucht etwas zu vehement neue Kunden für sich zu gewinnen. Ein Streit bricht aus. Die Touristen verziehen sich schnell, als eine schon etwas betagte Frau versucht ihre Kundschaft zurück zu gewinnen. Mit einem Messer bewaffnet, das so alt und stumpf ist, dass es wahrscheinlich eher blaue Flecken als eine Schnittwunde hervorgerufen hätte, geht sie auf ihn los. Schreie von allen Seiten heizen die Atmosphäre zunehmend auf. Leute kommen aus allen Richtungen angerannt, um zu sehen was passiert. Ein Wind kommt auf. Die Temperatur sinkt merklich innerhalb weniger Minuten. Verdutzt sehen wir Richtung Osten, von wo der kalte Wind kommt. Eine dunkle Gewitterfront schiebt sich auf uns zu. Mit unglaublicher Geschwindigkeit wälzen sich die riesigen grauen Wolken über den Strand entlang. Wir stehen am Tor, das mit düsteren Szenen aus der Vergangenheit verziert ist. Reihen von Männern, die Hände gefesselt und aneinander gebunden, vorangetrieben von unbarmherzigen Wächtern in Richtung eines Segelschiffes am Ende des Horizonts, sind in dem steinernen Tor eingemeißelt. Das Unwetter, mittlerweile zu einem richtigen Sturm angewachsen, ist schon bedrohlich nahe gekommen. Die Böen zerren mit unbändiger Kraft an Palmen und Sträuchern. Alles was nicht fest verankert ist, reißt der Wind mit sich. Die Stimmung erinnert an übertriebene Specialeffects aus einem Endzeit Blockbuster. Immer wieder reißen die Wolken auf, lassen Strahlen weißen Lichtes für ein paar Augenblicke die Szenerie erhellen, nur um kurze Zeit später wieder von der Dunkelheit verschluckt zu werden. Als der heftige Regen einsetzt, sind wir zum Glück nur noch wenige Meter vom schützenden Auto entfernt. Es ist still im Auto, keiner wagt etwas zu sagen. Alle sind noch etwas benommen von den Eindrücken. Ob nur der Ort allein uns so mitgenommen hätte kann ich nicht sagen. Jedoch untermalt von solch einem Naturschauspiel, ist es schwer, das Erlebte hinter sich zu lassen. Ich denke mich zurück in die Zeit, als es noch kein Tor gab, als Menschen noch wie Tiere gejagt und wie Waren in ferne Kontinente verschifft wurden. Und bin froh, dass diese Zeiten vorbei sind, zumindest hier.

    von Christoph Ruthrof

  • Hier kommt die Maus - Hér kemur mús

    Für den gemeinen Anfängerentdecker bietet der Alltag tatsächlich einen Haufen halbwegs erfreulicher Lach- und Sachgeschichten: Alte Wurstbrote, Sternschnuppen am winterlichen Himmelszelt, ausgefallene Toilettenbeschilderungen und semi-profesionell jonglierende Afroamerikaner… Im fortgeschrittenen Stadium findet der Entdeckergeist heraus, warum selbst Wurst altert, wo die Sternschnuppe hinfliegt, wie die Klospülung funktioniert und warum Afroamerikaner nicht nur gut jonglieren können, sondern auch noch über diese irre Hautfärbung verfügen. Mein Freund Christoph und ich – wir sind nicht bloß „ein Entdecker“ – wir sind gleich zwei Entdecker, noch dazu im Dienste der Menschheit. All die Geheimnisse hinter den Fragen, an denen schon die Eltern der ganzen Pseudo-Entdecker gescheitert sind, haben wir in harter, jahrzehntelanger Entdeckerarbeit gelüftet und im Kampf gegen die deutsche Entdeckermisere via Flimmerkiste ans Kind gebracht. Ganz nebenbei bemerkt haben wir auf diese Art und Weise erfolgreich den Geist der entdeckungs-technisch halbwegs talentierten, heutigen Generation junger Erwachsener wach geküsst…, diese damit in die Riege der tatsächlich intelligenzbegabten Homo Sapiens Anfang 20 katapultiert... und so letztendlich den Grundstock für Eure (Liebe NEON-Redaktion) geschätzte Leserschaft gelegt. Lasst euch von den restlichen angeblichen Entdeckern nichts erzählen – das sind alles Blaubären. Fyrir sameiginlega byrjandi uppgötvað af daglegu býður reyndar mikið af nokkuð skemmtilegum hlátri og staðreyndir sögur: Old samlokur pylsur, skjóta stjörnur himinsins vetur tjald, ímynda salerni merki og hálf-faglega juggling African American ... Í háþróaður stigum, finna út anda könnun, hvers vegna jafnvel öldrun pylsa, þar sem tökur flýgur stjörnu, hvernig virkar salerni skola og hvers vegna African Bandaríkjamenn ekki bara hægt að juggle vel, en samt hefur þetta brjálaður húð lit. Vinur Christopher minn og ég - við erum ekki bara "landkönnuður" - Við erum tvær uppgötvað, né í þjónustu mannkynsins. Öll leyndarmál á bak öllum þeim spurningum sem eins og foreldrar ykkar gervi-landkönnuðir hafa brugðist, við höfum aired á sterk, áratuga uppgötvun og vinna í baráttunni gegn þýska landkönnuður með sjónvarpinu leiddi eymd fyrir barnið. Alveg tilviljun, höfum við á þennan hátt tekist kyssti anda uppgötvun tæknilega sæmilega hæfileikaríkur, kynslóð í dag af ungum fullorðinn ... vakandi, þetta catapulted það í röðum leyniþjónustu raun hæfileikaríkur homo sapiens snemma 20 er ... og svo að lokum undirstaða (ást Neon ritstjórnargrein) þinni áætlað lesenda niður. Láttu þig frá öðrum meinta discoverers segja neitt - allt sem blár björn. (Das war Isländisch)

    von Samira Hoven

  • Auf den Spuren des großen Entdeckers Christopher Columbus.

    Winter. Das ist die Jahreszeit für Entdecker. Amerika wurde schließlich auch im Winter entdeckt. Na gut, eher im Herbst. Aber um 1492 waren die Winter ja noch richtige Winter und demzufolge länger. Meteorologische Berichte liegen uns heute zwar nicht vor, aber Columbus, der Südeuropäer, empfand den Herbst damals sicher wie wir den Winter heute. Und wenn die Straßen und Radwege verschneit, die Meere vereist und ausgetretene Pfade nicht mehr zu erkennen sind. Oder Bahn und Bus auf sich warten lassen, dann geht man lieber zu Fuß. Und Spaziergänger, die entdecken bekanntlich mehr. Und wenn jetzt der Schnee den Lärm des Alltags aufsaugt und die Kälte die Sinne schärft, ist es für Nachfahren des großen Columbus Zeit für die schönsten Entdeckungen. Wie bspw. vor ein paar Wochen der reparaturbedürftige Schlitten im Schrottcontainer beim Nachbarhaus. Diese Woche werde ich ihn reparieren. Leipzig hat nicht allzu viele Berge, aber einen Ort zum Schlittenfahren werden wir sicher entdecken. Und dann eine Abfahrt wagen, die noch keiner versucht hat. Wahre Entdecker sind also Fußgänger und Wintermenschen zugleich. Aber manchmal brauchen sie Flugzeug und Auto, oder wie Columbus ein Schiff, um zu unentdeckten Plätzen zu reisen und um dort Dinge zu sehen, die hier nicht zu entdecken sind. Und sie brauchen die Sonne und Wärme auf der anderen Seite der Erde, um sich auf die letzten Entdeckungen der kalten Wintertage in der Heimat vorbereiten zu können. Neuseeland wurde sicher auch im Winter entdeckt.

    von Thomas Vogel

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Der Preis

Zu gewinnen gibt es eine Reise für zwei Personen quer durch Neuseeland - inklusive Flug und zwei Wochen Camper!

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