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Wortschatz

698 neue Worte für alle Lebenslagen!

NEON schreibt ein Buch. Sascha Lobo ist auch mit dabei und zehn User, die in unserem Wettbewerb ein Wort beigesteuert haben. Und zwar genau die Wörter, die einem schon so oft gefehlt haben, die man schon immer dringend brauchte, die endlich unser Leben im 21. Jahrhundert angemessen beschreiben. Viele Situationen haben ja einfach noch keinen Namen und manche Gegenstände sogar auch nicht.

Oder weißt Du, wie man diesen Pinöppel nennt, der die beiden Kopfhörerkabel zu den einzelnen Ohrstöpseln miteinander verbindet? Also außer Pinöppel? Wenn nein, dann ist dieses Buch für Dich. Das Buch erscheint am 1. November 2011 in Deutschland.

Aus über 960 Einsendungen haben wir zehn Gewinner gewählt, deren Beiträge im Buch erscheinen werden. Dabei waren die Preise des Wettbewerbs: ein iPhone 4, ein frei wählbarer Tweet von Sascha Lobo sowie neun signierte Ausgaben des Buchs.

Das sind die zehn Gewinner:

Unterblick von Alex
Unterblick, der: Wie der Unterton, nur im Gesichtsausdruck, im Blick eines Menschen, der gerade etwas sagt oder eine gewisse Mimik hat, mit einem Unterblick, der etwas anderes meint.

Obarn, Ubarn von Katja
Laut Duden sind "Nachbarn" Menschen, die in der Nähe wohnen. Nimmt man das Wort in den Mund, glaubt aber automatisch jeder, es handele sich um diejenigen nebenan. Oft muss man aber auch über die Leute sprechen, die über oder unter einem wohnen (und oft ziemlich viel Lärm machen). Und dann holt man notgedrungen zu umständlichen Konstruktionen aus, wie "meine Nachbarn, also die, die über mir wohnen" beispielsweise. Wie wäre es statt dessen mit "Obarn" für jene von obendrüber und "Ubarn" für jene untendrunter? Wesentlich einfacher. Mehr "Zwischen Menschen" geht nicht.

Irroganz von Christina
Irroganz ist das Subjekt für einen Menschen, der eine perfekte Mischung aus Ignoranz und Arroganz besitzt!

Insbieriert von Anne
Man ist insbieriert, wenn man seine eigentlichen Pläne beim Anblick eines Bieres plötzlich ändert.

Realden von Sabrina
Kurzform von real reden: face to face Gespräch ohne (!) technische Hilfsmittel wie FaceTime, Skype, o.ä.

reingotten von Victoria
Das Synonym für 'einmischen/beeinflussen'. Bildet sich aus 'rein/hinein' und 'Gott' = zu seinem eigenen Vorteil in irgendetwas reinpfuschen und es beeinflussen. "Mein Chef kann das reingotten in meine Arbeit nicht lassen"

schmerfen von Melina
Schmerfen beschreibt den Vorgang eines sich mit Lippenstift schminkenden Menschen, der unmittelbar nach dem Auftragen von selbigem die Lippen über die Zähne und ein Stück Papier zwischen die Lippen legt, um die überschüssige Farbe "abzuschmerfen".

schnice von Sinja
Als Mischung zwischen schön und nice sowohl als Germanist wie auch Anglizismen-Befürworter zu benutzen. Dabei aber viel geschmeidiger auf der Zunge und durch weitere Spannbreite immer passend.

Facelook von Cafeole
Facelook beschreibt wie der Name schon sagt, den Look den einige Personen auftragen, um ein halbwegs ansprechendes Profilbild in einem einschlägigen sozialen Netzwerk zu erstellen.

einfolen von Vivian
"einfolen" ist ein Verb und beschreibt die Tätigkeit, wenn man Frischhaltefolie über Nahrungsmittel zum Frischhalten anbringt. Verwendungsmöglichkeit: "Ja, Mama, ich hab den Salat schon eingefolt!"


Alle eingereichten Wortvorschläge findet ihr hier. Eigene Vorschläge könnt ihr außerdem auch weiterhin auf unserer Facebook-Seite einreichen: facebook.com/neonwortschatz

Teilnahme ist nicht mehr möglich.

5 Einträge

Bisherige Einträge

  • ...die Scham die in einem hoch kommt, wenn man etwas gepostet hat, von dem man sich sicher war, es sei der Brüller des Tages .... und auch nach einer Stunde kommt kein einer Like! - Non-Reaktanz-Genanz? No-Like-Blamage?
    von Tortuga Tortuga

  • Abgelöffelt: Der Zustand von Tassen, die sich seit gefühlten Jahrzehnten im Teeküchen-Fundus befinden und neben ausgeprägter Farblosigkeit auch an tiefen Löffelfurchen leiden.
    von Benjamin Pfalzgraf

  • Naja, puh, diese plastikdinger an colaflaschendeckeln, die die flasche fest verschlossen halten, sobald die flasche offen ist, schladdern sie herum und bieten verletzungsmöglichkeiten, mistviecher. Ripschel halt.
    von Joaquin Wolf

  • als "ausbooken" bezeichnet man Zustand des Entzugs von sozialen Netzwerken, vorallem Facebook, zu dem es manchmal kommt, sei es durch Internetsperre, Urlaubsort ohne Internetkaffe oder Ähnlichem. Dabei sind Entzugserscheinungen wie nervöse Zuckungen oder der krankhafte Blick auf das nicht internetfähige Handydisplay sind nicht auszuschließen.
    von Jana Vogt

  • Mett, Mett, Mett. "Mettigel? Wer macht denn heutzutage noch sowas? Die sind doch schon seit den 80ern out!" Sie sind nicht out, sondern - wie man im Jahr 2011 vermutlich sagen würde - indie. Es wird also höchste Zeit, seinen Bestand wieder zu stabilisieren, ihn quasi wieder zum The Next Big Thing zu machen. Straight aus UK kommt also dieser Mettger. Gewillt, den Weg raus aus dem Indietum, rein ins Mainstream zu schaffen. Stay tuned!
    von Alexander Schroll

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