vanhengel
Willi van Hengel
2018 Jahre, männlich
Heinsberg-Oberbruch
Mitglied seit: 30.11.-0001
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Ich bin ein Zweifler, ein Sprachlosmacher, ein kritischer Kritiker, anstrengend, zynisch, ironisch, vermessen, genesen, wortkrank, gerne zwischen Ekel und Ekstase.

Früher dachte ich dass es am meisten Spaß macht, die Realität oder das Schicksal zu hänseln...
Heute weiß ich dass beide brutal zurückschlagen.

Dieses Land braucht mehr Philosophen.
Dieses Land braucht nicht Politiker oder andere Verlogenheiten.

Das Gute am Erwachsenwerden ist dass masn seine Hoffnungen in Worte fassen kann.
Das Schlechte am Erwachsenwerden ist dass die Worte, die man erfunden hat, nichts gegen die Wirklichkeit ausrichten können.

Vom Leben gelernt

Vanhengel hat noch nichts vom Leben gelernt







4 Antworten

Gästebuch

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    hey, kennst du ze fabulous zeichensetzung?

    01.06.2009, 20:22 von MaasJan
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    van prengel, warum antwortest du denn nich?

    25.05.2009, 21:50 von MaasJan
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    sagmal ganz unumwunden, sind scanningmitarbeiter die, die den jungen frauen heimlich aus der nachbarkabine beim unterwäschekauf zuschaun, mh?

    16.05.2009, 14:50 von MaasJan
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    Willi van Hengel hat seinen 1. Roman namens "Lucile" veröffentlicht. Hier die erste Rezension von Gabriele Scheffler: „Ein schönes Spiel mit dem Ich“ Willi van Hengel: Lucile (edition lithaus, Berlin, 11,90 Euro) Im Mittelpunkt dieses neu erschienenen Briefromans steht eine Philosophiestudentin, deren Briefe an ihre Freundin Lucile von zunehmenden Zweifeln an dem, was wir unter „Realität“ verstehen, bestimmt werden. Nachdem ihr Freund zu einer Reise aufgebrochen ist, führt sie das Alleinsein in immer tiefere Fragen: über die Liebe und ihr Leiden verursachendes Wesen, über das Leben und sein prinzipielles Offensein und über die Sehnsucht nicht nur nach Men-schen, sondern vor allem auch nach Antworten. Die zunehmenden Zweifel treiben die Protagonistin immer mehr in die Einsamkeit. Der Aus-tausch mit Freuden findet für sie nur noch an der Oberfläche statt, denn alles könnte auch an-ders sein. „Über alles lässt sich streiten, über alles lässt sich lachen: also über nichts!“ Das Er-leben von Kontingenz ergreift auch ihr eigenes Ich. Sie fühlt sich von anderen nicht mehr ge-kannt, denn gekannt zu werden bedeutet, von der eigenen Existenz überzeugt zu sein, und die-se Selbstgewissheit hat die Protagonistin verloren. Schließlich erscheint auch die scheinbar Halt gebende Brieffreundin Lucile als imaginär: „obwohl ich gar nicht weiß, ob es dich wirklich gibt, dort in Paris oder irgendwo anders, au-ßer als ein Wort.“ Nachdem auch die Existenz des Freundes, nach dem sie sich sehnt, in Frage gestellt wird, bleibt zum Schluss zwingend, die eigene Existenz anzuzweifeln: „und zuguterletzt ich selbst, die ich mir nicht einmal mehr sicher bin, ob es mich überhaupt gibt? Ist es nur ein Vorurteil, dass ich lebe, mehr nicht ...?“ Durch die konsequente Einhaltung der Dekonstruktion des Seins fragt sich der Leser am Ende des Romans, ob um elf Uhr abends wirklich eine junge Frau auf dem Bahnhof stehen und er-leichtert ihren Freund in die Arme schließen wird. Wir möchten glauben, dass es so ist, um uns selbst zu erleichtern von der gelungenen Verunsicherung dessen, was wir als existent brauchen, um uns sicher genug zu sein, das Abendbrot zu machen und am nächsten Tag wie-der zur Arbeit zu fahren. Der Autor Willi van Hengel hat einen bravourösen Debütroman vorgelegt, der sich durch eine konsequente Fortführung „eines schönen Spiels mit dem Ich“ auszeichnet. Die Gedanken der Protagonistin sind sensibel beschrieben und halten den Leser bis zum Ende in Bann. Wer hin-ter die Fassade (s)eines scheinbar sicheren Ichs blicken möchte, dem sei dieser Roman emp-fohlen: Verunsicherung ist garantiert! Gabriele Scheffler

    28.05.2006, 01:00 von vanhengel
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