schauby

schauby

walking blind with open eyes to see it all and don't think twice


schauby ist offline
6 Jahre, männlich
Babylon
Mitglied seit: 08.06.2004
Homepage

Ich bin schauby mit Sonne aus dem Arsch - in living colors, in manchen Dingen durchaus bescheiden in anderen nicht, dein Reiseleiter hinter die Mauern des Verstandes, der Tunnel am Ende des Lichts, so witzig wie ein kleines Steak, so nahrhaft wie ein ökologisch einwandfreier Atompilz, ein Frontschwein, immer da wo die Scheiße mit Erdbeern brennt, wo Prinzen zu Fröschen geküsst und ne Menge Kröten geschluckt werden.
Ich bin nicht überschaubybar, der Typ der sich versteckt oder nur spielen will, interessiert an Schönwetterreden

Früher dachte ich wüsst' ich's
Heute weiß ich dacht' ich's mir

Dieses Land braucht Your Ape
Dieses Land braucht nicht The Monkey Fake

Das Gute am Erwachsenwerden ist defeating Demons and Deception
Das Schlechte am Erwachsenwerden ist Democrazy

Was können ältere Menschen besser? verzichten

- »»» Quelldaten "Das Gefühl eigener Unfehlbarkeit stützt sich häufig auf die Unterdrückung anderer Meinungen. Ohne Widerspruch bleibt nur die Wiederholung der immer gleichen Ideen. Ohne den Dialog widerstreitender Vorstellungen erstarrt die Gedankenwelt in Formeln und Schablonen. Je häufiger ein Gedanke wiederholt wird, desto glaubhafter erscheint er. Nicht auf begrifflicher Klarheit, empirischen Beweisen und logischen Schlußfolgerungen gründen viele Überzeugungen, sondern auf Gewohnheit. Denkroutinen stanzen die Schlagworte im Gehirn ein und blockieren weitere Bedenken, bis schließlich die Idee zur Ideologie, die Rede zur Worthülse, der Geist zur Maschine erstarrt ist." [Wolfgang Sofsky]
- »»» Quäldaten Alle (Lebens)Kunst entsteht aus der Verletzung. Not schärft die Sensiblen und stumpft die Groben.
„Begabung ist vielleicht überhaupt nichts anderes, als glücklich sublimierte Wut.“ [Adorno] °

Zuletzt gesehen: Der Gott des Gemetzels
Zuletzt gelesen: "Jenseits von Gut und Böse" - Michael Schmidt-Salomon

Vom Leben gelernt

• Ich finde die Zivilisation ist eine gute Idee. Nur sollte endlich mal jemand anfangen, sie auszuprobieren. [Arthur C. Clarke] • Geschmacksache ist Bullshit. Geschmack liegt im Wesentlichen in der Fähigkeit zu unterscheiden ... die manchen gut, anderen schlechter beschert ist. • Denk an die Konsequenzen, aber mach dir nichts vor – du kennst höchstens deine Erfahrung, nicht die Zukunft • Leute, die sich gern unantastbar geben, sind meistens ziemlich abgegriffen • Trennung verringert mittelmäßige Leidenschaften und vergrößert starke, wie der Wind Kerzen auslöscht und Glut entfacht. [La Rochefoucauld] • 4 von 5 deutschen Bands deren Name mit "R" beginnt, sind entweder richtig Panne oder so reizend wie Plastikblumen. • ein zeitloser Irrtum ist und bleibt: ehrlich sein und die Wahrheit sagen wäre dasselbe Ständig begegnen mir Leute, die sich in die Gesellschaft verbeißen, um sich nicht mit der eigenen Misere beschäftigen zu müssen. Früher kamen die Leute vor lauter Arbeit nicht zum Nachdenken, heute kommen sie vor lauter Zerstreuung nicht dazu. [M. Haneke] • Wer später bremst, ist länger schnell DieEinzigeMöglichkeitVeränderungenHerbeizuführen LagBestenfallsDarinDenLeutenMöglichstTotal&Radikal DieKonsequenzenIhrerVerhaltensweisenVorAugenZuFühren SieAlsoMöglichstSchnellMitDerErsehntenSchokoladeSoVollzustopfen DaßSieKotzenMussten

Schaubys Gruppen






8270 Antworten

Gästebuch

  • abschicken
  • 0

    hossa

    08.02.2012, 13:50 von kaiserin
  • 0

    Steile Karriere - aus dem Nichts zum Angstgegner. 

    02.02.2012, 19:18 von Emily-Joelle
  • 0

    Nein, die Freude, die eine Belohnung auslöst - oder auch das Schamgefühl, geht ja beides - würde ich immer versuchen anders zu benennen als mit "Glück".

    Liegt vielleicht auch daran, dass das Wort einfach zu überstrapaziert und deplatziert eingesetzt wird in unserer Gesellschaft.

    Interessant finde ich, dass im Spanischen Glück = suerte = Schicksal heißen kann. Und beim Wort Pech bekommt das Wort Glück einfach ein Adjektiv davor: mala suerte = schlechtes Schicksal (schlechtes Glück).

    01.02.2012, 12:08 von Sasali
  • 0

    Der Begriff "Glück" ist so abstrakt und so aus der Angst heraus geboren, etwas eigentlich Unbeschreiblichem  unbedingt einen Namen geben zu müssen. Ich vermeide das Wort darum, weil ich nie genau weiß, welchen Inahlt ich in diese Worthülle einfügen soll.

    01.02.2012, 12:00 von Sasali
  • 0

    Danke für den Tipp, ich werde einfach mal reinhören, vielleicht mag ichs ja hören.

    An der Unfähigkeit der Welt verzweifeln und zerbrechen ja sehr viele Geister und Genies aller Genres, nicht nur der musischen.
    Unverstanden und nicht erkannt in seiner Zeit verweilen zu müssen, ist für niemanden einfach. Manch einer kann es nur besser verdrängen, schwimmt damit immer halb unter der Oberfläche, bekommt grad noch genug Luft zum Atmen - und manch einen zieht diese Last einfach in die Tiefe.

    Ich hatte jemanden in der Familie, der war auf seinen Gebieten ein Genie, hatte mehrere (eigens erarbeitete) Doktortitel in verschiedenen nicht medizinischen Bereichen. Doch er zweifelte nicht an den Anderen, die hatte er ausgeblendet, sondern er zweifelte nur immer an sich. Die Welt an sich nicht genug, nicht umfassend, nicht in all ihren Einzelheiten und Zusammenhängen zu begreifen, das war seine Angst, die ihn dann auf den Fenstersimms trieb...

    01.02.2012, 11:41 von Sasali
  • 0

    Der Briefwechsel zwischen den beiden ist wunderbar. Ich muss mir die Texte auch unbedingt mal kaufen - aber zum Lesen. ich mag keine Hörbücher. Diese Fermdstimmen nehmen mir die Fantasie.

    Ich hatte lange nichts mit Kleist am Hut, hab ihn erst im Studium mehr oder weniger zwangsweise mal genauer betrachten müssen und habe ihn dabei doch sehr zu schätzen gelernt. In seinen Texten und Stücken steckt so viel Reflektiertheit, Klarheit und Weitsicht drin, dass es einem mitunter Angst machen kann und man am eigenen kleinen Verstand zweifelt.

    01.02.2012, 11:02 von Sasali
  • 0

    Klar. Ich verweise auf den Beitrag von NeverGrowUp. Mehr wollte ich damit auch nicht sagen ;)

    30.01.2012, 19:27 von Konfuse_Muse
  • 0

    Im medizinisch-pathologischen Sinne gebe ich dir natürlich recht.
    Ich sprach aber eher von dem kleinen, unschuldigen Narziss, der in jedem von uns wohnt. Der, der uns doch immer wieder dazu bringt, gefallen zu wollen und uns darum ständig den prüfenden Spiegelblick entlockt auf das Bild, das uns dann mal mehr und mal weniger gut vorgaukelt, wer wir "wirklich" sind.

    Aber was genau zeigt uns denn dieses Spiegelbild, in das wir uns vergucken oder das wir hassen? Zeigt es das "wahre ICH" oder zeigt ein impliziertes ICH, ein ICH, wie wir gesehen werden wollen (von uns UND von anderen), sei es, um zu gefallen, sei es, um Mitleid zu erhaschen, sei es, um eine Rechtfertigung für gewisse Handlungen – also eine Art Absolution – zu erhalten...

    30.01.2012, 14:19 von Sasali
  • 0

    Steckt nicht in jedem von uns ein Narziss, auch wenn wir den Spiegel dafür hassen und nach jedem Zerschmettern fünf neue kaufen?

    30.01.2012, 13:17 von Sasali
  • 0

    Danke  :) LG

    30.01.2012, 10:52 von HuelsStattKrefeld
Seite: 1 2 3 4 5 ... 827

Das Magazin

Die nächste Ausgabe:
13. Februar 2012

Auszeit Statistik

  • letzter Gegner BamSuddenly
    Angstgegner Yeezabel
  • gewonnen 10750
    verloren 4418
  • letzter Score 12815
  • bester Score 16400
  • Durchschnittspunktzahl 6823
Auszeit spielen

schauby auf last.fm