heckmeck
2018 Jahre, männlich
Hamburg
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Ich bin Da ich mich schon immer als vom Leben benachteiligt und notorisch unterprivilegiert betrachte recherchierte ich in den letzten Monaten im Geheimen nach all dem glückverheissenden Sinneswandel im Leben, die innerhalb akzeptabler Zeiträume zu erreichen sind – und kam nun vor rund zwei Wochen mit Hornhaut an Fingern zurück, weil ich mich immer noch am kopf kratze.....prust. was mache ich nun?
Ich bin nicht egoistisch promisk schwer hygienophob

Früher dachte ich geld stinkt
Heute weiß ich Die Leere, die man in sich verspürt, nachdem einem mitgeteilt wurde, daß "Rumliegen" kein Hobby im herkömmlichen Sinn und erst recht in einem Lebenslauf recht ungewöhnlich sei und man daher mit guten Wünschen für die Zukunft die Bewerbungsunterlagen zurückgesandt bekomme... also, diese Leere… die läßt sich nur mit einer Familienpackung Bounty-Riegel füllen. Das dann allerdings recht gut.

Dieses Land braucht mehr gute clubs
Dieses Land braucht nicht westerwelle

Das Gute am Erwachsenwerden ist man geht freiwillig um 10 ins Bett...
Das Schlechte am Erwachsenwerden ist KIKA wird öde

Lieblingsbuch Die Jugend von heute ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Als ich die Tage in die Berliner U 6 einstieg, wurde ich von zwei fröhlichen jungen Männern begrüßt: "Ey guck disch den an, Alta, voll schwul, der Typ! Ey bistu schwul oder was, Alta!?" Ich sah mich um. Tatsächlich, die meinten wohl mich. Albernerweise zog ich zu deeskalatorischen Zwecken meinen 770-seitigen Tagebuchband des schwulen Harry Graf Kessler (1868-1937) aus der Tasche und tat so, als läse ich aufmerksam darin. "Boah ist der Panne, Alta, kiekma, jetzt liest der ooch noch 'n dicket Buch, ick jloob det nüscht!" Sicher ist es nicht schlecht, dachte ich später, sich hinterher in aller Ruhe in die Schreibkammer zurückzuziehen und einen beißenden Text über solche freundlichen Mitmenschen zu verfassen. Aber der sofortige Einsatz eines Baseballschlägers wäre sicherlich das bessere Argument.
Sound Wie komisch auch totgespielte Hits sein können, wenn man sie in überraschende Zusammenhänge stellt, belegt ein Phänomen, auf das ich erst kürzlich von jüngeren Kollegen aufmerksam gemacht worden bin: das sog. Bootlegging, auch Bastard Pop oder Mash Up Pop genannt. Sehr komisch ist das, wenn da der Gesangspart von Whitney Houstons "I Wanna Dance with Somebody" über Kraftwerks "Nummern" gelegt wird, George Michael mit den Crossover-Rockern Limp Bizkit gekreuzt oder ein Titel namens "Smells Like Missy Elliot" aus Nirvana und "Get Ur Freak On" von eben Missy Elliot geboren wird. Ein Spaß, der extrem variabel ist, gibt es doch mindestens unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten.
Interessen Interessenvariationen wie ein bunter Teller...(weihnachtsteller) aufgrund meiner weniger intellektuell gefärbten Erkenntnis mit dem Resultat von diversen Rückschlägen im Zusammenhang mit einer Bewerbung für ein neues Leben, dass seit Wochen auf sich warten lässt, denke ich an die Vorzüge des rein Mechanischen und Funktionalen – ähnlich einem jener elitären Physikclubs, in dem das Bildungsbürgertum sich des Abends bei edlen Weinen und Likören trifft, um über die technische Machbarkeit von Zeitreisen und Tücken der Quantenmechanik zu diskutieren...kein neid bitte

Vom Leben gelernt

Heckmeck hat noch nichts vom Leben gelernt







18 Antworten

Gästebuch

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    find ich gut...das alles hier!

    26.12.2009, 19:42 von radionumberONE
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    thihi. du hast coole träume !

    11.11.2009, 16:28 von Fideltiy
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    Schade, ich wär Dir zu gern mal irgendwann mit der Hand durch deine lockigen Haare gefahren... Ich mach mich aus dem Staub.

    04.07.2009, 17:46 von 2nd-heckmeck
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    EXTREM witziger Traum!

    30.06.2009, 00:23 von Soccergirl
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    na das mit dem schaf... ich hab kürzlich geträumt, dass ich vor einem comicladenschaufenster stehe und mir einige charaktere erfunden, die es eindeutig nicht gibt, deren namen ich aber noch weiß. ziemlich dilletantisch.

    22.06.2009, 23:08 von Gigigolo
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