Patrick_Bauer
Patrick Bauer
30 Jahre, männlich
Berlin
Mitglied seit: 06.12.2005
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Früher dachte ich man "fässt" etwas an
Heute weiß ich nicht warum, schreibe aber immer noch "fässt"

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Vom Leben gelernt

Italo-Disco ist musikalische Höchstform Better be late than dead on time Zur besten Bucht muss man wandern Bei Umzügen ist man immer verkatert Kein Club ist illegal. Michael Ballack gewinnt keine Finalspiele Der erste Satz muss knallen Bis neun bist du O.K., bei zehn erst K.O. If I can't dance to it, it's not my revolution Es ist immer ein Fehler, nach zwei falschen Versuchen nochmals die PIN in sein Handy zu tippen

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87 Antworten

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    Ich wollte den Artikel über die Liven kommentieren. Es ist inzwischen tatsächlich schwierig, Gesprächspartner zu finden, die diese Sprache sprechen. Vor rund 15 Jahren hatte ich wohl Glück gehabt, dass ich im Bus hörte, dass auf dem Platz hinter mir Mutter und Tochter sich in dieser Sprache unterhielten. Ich drehte mich um, und die Mutter erklärte mir, dass sie mit ihrer Tochter diese Sprache verwendet. Und danach hat sie mir vorgeschlagen, mir einen kleinen Sprachkurs in dieser Sprache zu geben. Ganz klein war der improvisierte Kurs nicht, er dauerte drei Stunden. Später habe ich dann gelesen, dass Eltern mit ihren Kindern nicht in dieser Sprache sprechen, sondern wenn Kinder die Sprache verwenden, dann im Kontakt mit den Großeltern. Ich bekam einen Prospekt über die Livenküste, und dann bin ich mit dem Bus dorthin gefahren und habe diese einsame Gegend zu Fuß erkundet. In Kolka suchte ich das livische Informationszentrum, die Leute, die ich danach fragte, wussten allerdigs nur, dass es dieses Zentrum gibt. Wo es ist, das konnte mir niemand sagen. Auch das kleine Heimatmuseum, in dem die inzwischen gestorbene alte Pauline wohnt, fand ich nicht. In der entvölkerten Gegend traf ich kaum Leute, die ich fragen konnte. Ich kam an einem Reisebus vorbei, der mit seiner Pause gerade fertig war, und so konnte ich einen Teil des Weges mit diesem Chor aus Riga zusammen reisen und meine Füße ein wenig schonen. So erreichte ich
    Kleinirbe ein wenig früher, und ich fand das Haus der
    Liven dort - verschlossen. Ich ging weiter, und irgenwann dachte ich, es wäre schön, wenn mich ein Auto ein wenig mitnimmt. Das nächste Auto in meiner Richtung hat mich auch mitgenommen, allerdings kam es erst nach rund drei Stunden Fußweg. Als mein Fahrer in der Nähe seines Hauses war, meinte er, ich könnte bei ihm daheim einen Kaffee trinken. Ich nahm den Vorschlag an, stellte fest, dass seine Frau Deutsch spricht. So war es leichter für mich, zu klagen, dass ich, vom Blick auf das Haus der Liven einmal abgesehen, wenig von dem gefunden habe, was ich laut Prospekt unbedingt hätte sehen sollen. Sie machte mich noch darauf aufmerksam, das die alte Kneipe der Liven am nächsten Ziel meiner Reise ungeeignet ist für ein Abendessen, den das Haus sei keine Kneipe mehr.
    Als seine Frau ihrem Mann erzählte, dass ich mich für die Liven interessierte, hat der, von Beruf Chef der Livenküste eine Menge Informationsmaterial zusammengestellt, mehr als ich als Fußgänger transportieren konnte. Dann wähle aus, was dich interessiert. Da ich wusste, dass Lieder eine wichtige Rolle beim Erhalt dieser Kultur spielen, habe ich mich sehr gefreut, dass unter den Materialien auch ein kleines Liederbuch war. Seine Frau fand es aber gar nicht gut, dass er eins der wenigen Exemplare dieses Liederbuchs verschenken wollte, das sollte lieber an Leute gehen, die die Lieder singen und die Texte verstehen. Ihr Mann schlug vor, sie, eine Lehrerin des Livischen solle prüfen, ob ich des Liederbuches würdig sei. Zum Glück ist diese Prüfung gut ausgegangen und ich durfte das Liederbuch mitnehmen. Und ich bekam noch den Tip, wenn ich die Sprache sprechen will, soll ich in Rigas Freiluftmuseum zum Livenhof gehen. Später habe ich festgestellt, dass auch im Freiluftmuseum von Windau eine Dame livischen Ursprungs arbeitet - nicht im dortigen Livenhof, die Dame, die den betreut zeigte keinerlei Interesse für Liven, aber ganz in der Nähe, am Bahnhof der Kleinbahn. Der erste Kontakt mit dieser Livin fing ganz gut an, aber als sie mir etwas erzählen wollte, fehlten ihr die Worte, Russisch ging nun leichter über ihre Lippen. Nun, als ich Valt zum ersten Mal traf, verstand er mein Livisch ganz gut. Aber er wollte, dass die Sprache fehlerfrei verwendet wird, und er reagierte immer auf Russisch. - G.SIEMONSEN

    17.08.2013, 21:42 von EELjMAZ
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    mein Preis für diesen Satz:
    hab sehr gelacht.

    "Hipster finden, es gäbe in Berlin zuviele Hipster."

    03.04.2013, 22:06 von schauby
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    Moin Moin Herr Bauer
    Ich bin Jakob Strehlow, 18 Jahre alt, besuche die 12. Klasse der Freien Waldorfschule Flensburg und mache dieses Schuljahr meinen Realschulabschluss. Einen Teil der Realschulnote macht die Projektarbeit aus und um diese geht es in diesem Schreiben.

    Das Tausch-Wunder ist meine Projektarbeit. Zu Beginn habe ich auf meiner Webseite einen Luftballon zum Tausch angeboten, mit dem Traum daraus möglichst ein Haus zu ertauschen, welches ich dann der Jugendarbeit in meinem Heimatdorf spenden möchte. Dies klappt erstaunlich gut und so habe ich mittlerweile schon ein Auto ertauscht. Zuvor hatte ich ein Tonstudio aus den ehemaligen Rammstein Proberäumen.

    Nun bin ich kurz davor, das gebrauchte Auto gegen einen Neuwagen zu tauschen und würde mich sehr freuen, wenn sie darüber berichten würden. Denn dies ist ein einmaliges Projekt was es so noch nie gegeben hat. Außerdem  bin ich selber noch Schüler und stecke täglich mehrere Stunden in das Projekt, welches ausschließlich der Jugendarbeit in meinem Heimatdorf zu Gute kommt. Ich verdiene daran keinen Cent, nur meine Note für mein Zeugnis.

    Das Ganze Projekt läuft über meine Webseite, auf der ich täglich mehrere Tausend Klicks habe und über Facebook wo mich knapp 8.000 Menschen unterstützen und das Projekt gespannt verfolgen.

    Webseite: www.tausch-wunder.de

    Facebook: www.facebook.com/tausch.wunder

     

    Schicken sie mir bitte eine E-Mail an jakob@tausch-wunder.de und ich schicke ihnen dann gerne Bild und Textmaterial oder wir vereinbaren ein Interviewtermin.

    Vielen Dank fürs lesen und ich freue mich über einen Bericht über mein Tausch-Wunder Projekt für den Guten Zweck bei ihnen.

    Liebe Grüße Jakob Strehlow 

    09.01.2013, 08:43 von tausch-wunder.de
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    Glückwunsch zur Beförderung :-)

    06.04.2012, 22:36 von Wassily
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    wenn ich das heft mal lese, ist es immer die letzte seite die zuerst aufgeschlagen wird. ich hab letztes jahr ein portrait-projekt mit fast 30 alten menschen gemacht, interviews jeden tag, zwei monate lang. nicht nur von daher, aber seit dem ganz besonders, weiß ich, wie aufwendig es sein kann, persönliche essenzen und leitsätze , bestenfalls mit mehrwert, aus den interviewpartnern rauszukitzeln.

    02.03.2011, 17:15 von schauby
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    Endlich les´ ich mal, das es außer mir noch weitere Lebewesen gibt, die Tauben nicht leiden können! : )

    11.12.2010, 23:40 von topfbluemchen
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    Hier ein Vorschlag fürs nächste (geliebte!) Unnütze Wissen: Im Oman wurde an der Uni eine Männerquote (!!!) eingeführt. Gäbe es diese nicht, dann wären 70 Prozent der Studenten Frauen. Gehört : letzte Wche im Deutschlandfunk.

    19.06.2010, 12:47 von petrara
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    Guten Tag, Herr Bauer! Die NEON-Redakteure sind also auch Neon.de-User? Sehr konsequent. Hab dich heute im ZAPP-Bushido-Beitrag gesehen. Hübsches Ding, aber ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die NEON sich aus der Sache ausschließen kann....

    06.02.2010, 22:49 von miellie
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    ok, hast mich zum "geht so" hochgehandelt. Das lag aber auch an dem typen neben mir (nicht Julian), der sein lachen immer mit "nee, echt jetzt, so krass geil" kommentieren musste.

    05.08.2009, 14:14 von Christian_Flierl
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    du schelm! das ist von kim jong IL und soll genau auf KILL, ILL und seinen besuch abzielen (und evtl. noch den italinenischen artikel "il")? respekt.

    05.08.2009, 12:27 von Kocmonabt
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