Ich bin so ehrlich, wie ich sein kann, bereit mich zu verändern, wenn ich es für nötig halte, eine Träumerin und der Meinung, das Pauschalisierung und Intoleranz ganz pauschal nicht toleriert werden dürfen.
Ich bin nicht mehr bereit, mich für andere zu verbiegen.
Früher dachte ich dass man etwas darstellen muss.
Heute weiß ich dass man jemand sein muss. Was aber nicht heißt, dass man perfekt sein muss.
Dieses Land braucht ein Bildungssystem, dass sich um jeden Einzelnen und seine persönlichen Talente kümmert, ohne diese in wertvoll und nutzlos einzuteilen, Wissen, Humanität, Verständnis, Humor.
Dieses Land braucht nicht Ignoranz, Angst, Hass, weltfremde Eliten, Überreaktion, Dogmatismus (auch, wenn er sich als bildungsbürgerlicher Individualismus tarnt)
Das Gute am Erwachsenwerden ist das Sammeln von Erfahrungen, dass man die Menschen um sich viel leichter und tiefer kennen lernen und sich mit sich selbst auseinander setzen kann, dass man selbstständiger werden darf, dass man sich nach seinen eigenen Vorstellungen verändern darf und seine Lebensmittel selber kauft.
Das Schlechte am Erwachsenwerden ist Das sind die Rückschläge, die Zweifel an sich selbst, an der gesamten Menschheit, an der Existenz der Liebe. Monotonie, Machtlosigkeit, Vorwürfe. Dass es so ungeheuer schwierig ist, selbstständig zu sein und die mit der neuen Verantwortung einhergehenden Schuldgefühle.
Gedanken in der Nacht Und am Ende sind wir Hilfesuchende im Nebel, die nacheinander die Hände austrecken und gleichzeitig Angst haben, dass die Berührungen unserer Hände uns offenbaren, uns nackt in das Blickfeld des anderen rücken, dass er uns verurteilt, für das Unreine, das unsere Körper zeichnet und doch unserer Seele entspringt. Und so greifen wir nach Stöcken die auf dem Weg vor uns liegen und berühren uns mit diesen Verlängerungen unserer Hand, die doch kalt und leblos sind, so dass wir die Berührung des anderen kaum zu spüren vermögen. Doch haben wir den Mut, den Stock fallen zu lassen, unsere Hände nacheinander auszustrecken, uns zu berühren und uns ansehen zu lassen, um gleichzeitig sehen zu können, so werden wir merken, dass der Körper, die Seele des anderen genauso versehrt und doch schön ist wie die unsere.

Gästebuch
du kleiner scheiß-kack-vogel...
16.10.2012, 08:38 von taktlossHi, gibt es zu der Sache mit dem Schmerz eine Geschichte?! Och joh, B.
21.09.2012, 22:06 von bostonGibt's die rachendrachen nicht mehr?
04.07.2012, 13:42 von Katze.Ich hab die früher mal in solchen Mengen gegessen (um nicht zu sagen: gefressen), dass ich sie irgendwann nicht mehr sehen konnte.
Aber grad, als ich's gelesen habm, hätt ich Lust drauf bekommen... :-)
oh nö, das ist ja ein doofes ergebnis :-)
02.07.2012, 20:58 von goldi1973oje, das war knapp vorbei am flop des tages, ein bisschen peinlich...
27.06.2012, 20:14 von feuerdornshit, mitten im hin und her ist jetzt ein fehler aufgetreten. grrrrr.
22.05.2012, 09:23 von nachtdiebhehe, wenn man so die letzten Duelle anschaut, sind wir wohl mit die einzigen beiden die sich gerade duellieren - der Rest guckt Fußball :)
19.05.2012, 21:10 von Sileikaherrlich... - hab glaub ich grad nen knoten im hirn!
09.05.2012, 11:00 von butch3rda geht ja gar nix mehr :)
Deine "Gedanken der Nacht" finde ich sehr tiefsinnig & kann nur zustimmen!! Sehr schön ausgedrückt! :)
Grüßle, auch M. ;)
04.05.2012, 17:00 von XeNia79Naja, ich hab heute meinen Looser-Tag.... ich übe noch :D
28.04.2012, 22:10 von Zora0905