MaxRoth
Max Roth
45 Jahre, männlich
Das Neanderthal....
Mitglied seit: 18.12.2006
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Ich bin .....authentisch.

Früher dachte ich .....man wäre mit 39 Jahren "erwachsen".
Heute weiß ich ....nicht genau ob und wann man wirklich "erwachsen" wird, und was das genau ist.

Dieses Land braucht .....mehr Zivilcourage.
Dieses Land braucht nicht .....weitere TV-Werbung und Massenverdummung.

Das Gute am Erwachsenwerden ist .....die Freude am "spielen" wieder entdecken zu können.
Das Schlechte am Erwachsenwerden ist .......die Angst das "spielen" verlernt zu haben.

Traurig finde ich: Fernsehwerbung und Sprüche aus der Fernsehwerbung
Leidenschaften: Philosophie, Kunst, Kultur, Menschen, Sprachen, Der Venushügel u.v.a.m.
Weiteres: www.max-roth-group.de

Vom Leben gelernt

Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Mache dich von deinen Vorurteilen los, und du bist gerettet. Jeder ist nur soviel wert wie das Ziel seines Strebens. Was immer dir widerfahren mag, seit ewig war es dir bestimmt. Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht. Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern. Es kümmert sie nicht. Sei Herr deiner selbst und bleibe guten Mutes in gesunden wie in bösen Tagen. Ein guter Mensch ist zuverlässiger als eine steinerne Brücke. Die Menschen sind füreinander geboren; lehre oder ertrage sie!






2 Antworten

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    Das Wolfskind Ich traf das Wolfskind nicht in einem Wald und sie war auch nicht verwahrlost, nein, keineswegs. Ich traf sie an einem ungewöhnlichen Ort, inmitten ungewöhnlicher Menschen und obgleich nahezu jeder dieser Menschen in dunklen oder bunten Farben schillernd glänzte, so glänzte sie weit über allen anderen hinaus. Sie sprach ohne den Mund zu bewegen und sie kommunizierte mit mir alleine durch die Kraft ihres wortlosen Audruckes. Sicherlich, sie sprach auch oft auf konventionelle Art und Weise zu mir, aber die tiefsten und beständigsten Wahrheiten, die sprach sie, wenn sie schwieg. Wer war sie und warum nenne ich sie "Das Wolfskind"? Ich nenne sie das Wolfskind, weil sie etwas in sich trug, was die Menschheit vielleicht bereits vor Jahrtausenden verloren hat, eine Gabe die wir noch hatten - als wir noch eher Tiere waren als Menschen. Intuition und tierische Weisheit. Das Wolfskind lehrte mich Worte wie "Entdiagnostizieren" und "Menschen auswildern", und ich war überrascht so viel Weisheit zu finden, in der Hülle eines jungen Mädchens. Aber auch sie zahlte den Preis für die frühen und teils spontanen Erkenntniszustände, die sie erlebte. Manchmal war sie eine getriebene, eine gequälte Kreatur, wenn der Wolfsinstinkt stärker in ihr wurde, wenn sie unruhig schlief, meist wenn der Mond hell leuchtete. Die Wolfsnatur in ihr brachte sie sogar manchmal zum zittern, dabei schien eine innere Anspannung ihren Körper zur einer Flucht anregen zu wollen, aber: Flucht wovor? - und -Flucht wohin? Doch trotz ihrer Qualen trug sie jederzeit eine große Gabe in sich, die andere Menschen meist ihr Leben lang suchen, ohne sie zu finden: Ihr Lächeln. Ihr Lächeln ist von einer so inmensen Kraft.... - Solch' eine tiefe und wunderbare Energie sah ich bisher selten und ich habe in meinem Leben hunderte von Menschen gesehen, etliche gespürt und einige wenige sogar schmecken dürfen. Das schönste an ihr scheint mir die Tatsache zu sein, dass sie kaum ihre eigene Wertigkeit kennt, die hoch und selten ist. Sie ist sehr wertvoll, dieses Wolskind. Sie ist e-i-n-z-i-g-a-r-t-i-g, denn sie ist die einzige ihrer Art. Sie erinnerte mich oft an eine wunderschöne Katze, die sich ihrer Schönheit nicht bewusst ist, und gerade deswegen wunderschön ist. Äusserlich mag sie nicht vielen Menschen aufgefallen sein, aber für mich war und ist sie wunderschön, und Ihre äussere Schönheit wird lediglich übertroffen von ihrer inneren Schönheit. Und hier sehe ich wieder: "Das noble, das wahrhaft wertvolle..." ist nur für wenige zu erkennen. Somit ist und bleibt "Mein Wolfskind" etwas ganz besonderes: Ein ganz besonderer Mensch, für ganz besondere Menschen, und vielleicht sogar: Eine Kreatur, mehr als ein Engel, mehr als ein Dämon, vielleicht sogar die Brücke zwischen Tier, Mensch und Übermensch, sie ist: Das Wolfskind (Max Roth, 2006)

    05.02.2007, 23:27 von MaxRoth
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    Hallo Du, vielen vielen Dank für Deinen Eintrag! Es hat mich sehr berührt, dass mein Text DIch so sehr mitgerissen hat! Mit Laura habe ich seit etwa drei Monaten wieder KOntakt, kurz nach dem ich den Text geschrieben habe.. SIe ist in der Psychiatrie und leidet unter der psychioschen Krankheit Borderline, ist aber auf dem Weg der Besserung! Falls es Dich interessiert! Lieben Gruß!

    29.01.2007, 16:05 von Chaosmotte

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