Alceste

Alceste

Diese Zärtlichkeit, mit der einen alles Vergebliche erfüllt.


Alceste ist offline
26 Jahre, männlich
Münster
Mitglied seit: 18.08.2010
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Ich bin mit meinem Menschsein völlig ausgelastet.
Ich bin nicht sicher.

Früher dachte ich , dass ich vielleicht Superkräfte habe und sie nur irgendwann, in einer alltäglichen Situation vielleicht, entdecken und dann üben müsste. Es hätte vielleicht mit einem Fingerzeig beginnen können, der die Ampelfarbe ändert. Ach, was wäre das für eine angenehme Überraschung. Aber niemandem ein Wort verraten, sondern im Stillen üben. Am Ende des Weges kann ich fliegen, eiskalte Cola oder eine mustergültige Melange aus dem Nichts erschaffen und auch sonst alles in und außerhalb der Welt mit meinen Gedanken kontrollieren. Hier und da helfen, vielleicht die Probleme der Welt lösen, mit der menschlichen Natur anfangen, man gönnt sich sonst nichts, man wächst an seinen Aufgaben. Ich würde mir vielleicht mehere Parallelwelten erschaffen, in denen ich so jeweils 80 Jahre verbringe und mehrere Selbste ausprobierte. Mit 400 Jahren hätte ich vielleicht die Hälfte aller verfügbaren Schönheit und Komplexität dieser Welten begriffen und in mich aufgenommen. Dann würde ich abermals 400 Jahre leben und mich dann zum Sterben an meinen Lieblingsort begeben: "Mehr nicht."
Heute weiß ich wir werden nicht wissen.

Dieses Land braucht Aufklärung, den kritischen Diskurs und integere Menschen.
Dieses Land braucht nicht [unendliche Liste, je nach Belieben ausfüllbar]

Das Gute am Erwachsenwerden ist Verstehen
Das Schlechte am Erwachsenwerden ist Verlust

Was bereust du nicht? meine Geburt.

Die Frage "Eines Tages, wann genau, weiß ich nicht, fand ich mich in dieser Welt; bis dahin hatte ich von Geburt an augenscheinlich fühllos gelebt. Wenn ich fragte, wo ich mich befände, führten mich alle in die Irre, und jeder widersprach dem anderen. Wenn ich fragte, was ich tun solle, waren alle unaufrichtig, und jeder sagte etwas anderes. Wenn ich unschlüssig stehenblieb, waren alle verwundert, daß ich den Weg, von dem keiner wußte, wohin er führte, nicht weiterging oder aber nicht umkehrte - ich, der ich, am Kreuzweg aufgewacht, nicht wußte, woher ich kam. Ich sah, daß ich auf der Bühne stand und die Rolle nicht beherrschte, die alle anderen sogleich aufsagten, ohne sie deshalb besser zu kennen. Ich sah, daß ich als Page gekleidet war, doch die Königin enthielt man mir vor und gab mir die Schuld. Ich sah, daß ich in meinen Händen eine Botschaft hielt, die es zu übermitteln galt, und als ich ihnen sagte, das Blatt sei unbeschrieben, lachten sie mich aus. Und noch immer weiß ich nicht, ob sie lachten, weil alle Blätter unbeschrieben sind oder alle Botschaften erraten werden müssen." (BS_BdU, F. 155)

Vom Leben gelernt

Der Kommunismus findet Zulauf nur dort, wo er nicht herrscht. "Scheitern! Schöner scheitern! Besser scheitern!" "Besitzen heißt besessen sein und sich deshalb verlieren. " "Denn das Große ist nicht, daß einer dies oder jenes ist, sondern daß er es selbst ist; und das kann jeder Mensch sein, wenn er will." Der Weg zur Vollkommenheit und zu jedem Fortschritt ist fortwährende Selbstkritik. "Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken." (J. Swift) "Ein Mensch ist immer das Opfer seiner Wahrheiten." Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament. Bemerke, höre, schweige, urteile wenig, frage viel. "Der Charakter eines Menschen ist sein Schicksal"





273 Antworten

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  • 0

    Hm. Das ist eine Frage auf die man mit 1000 verschiedenen Arten und Weisen antworten kann.

    Ich würde wahrscheinlich Fische fliegen und Löwen unter Wasser leben lassen. 
    Oder vielleicht würde ich mein Einkauf vom Bett aus erledigen. Bilder leben lassen. 
    Vielleicht würde ich auch etwas für die Menschheit tun. Vielleicht würde ich aber auch fast alles so lassen und nur hin und wieder einen Kugelschreiber hin und her beamen.

    Und du? 

    26.05.2012, 22:01 von alima1.1
  • 1

    Ich habe früher auch mit einem Kugelschreiber angefangen. Ich habe ihn stundenlang angestarrt und darauf gewartet, dass er sich bewegt.

    26.05.2012, 21:11 von alima1.1
  • 0

    Das hatte ich mir dann auch gedacht, also, dass das vielleicht ein bisschen viel auf einmal ist =D Aber mir gefielen die Bilder so gut, dass mir das dann doch ♥-lich egal war ;)
    und dir ebenso ein schönes Wochenende =)

    26.05.2012, 01:05 von NoxyChey
  • 0

    Allez hopp, gerne! ;) dir auch schöne Pfingsten!!!

    25.05.2012, 16:41 von MissUschi
  • 0

    Gern, war grad am Wochenende dort, schön dort, erinnerte mich :)

    25.05.2012, 13:36 von Sommerschein
  • 0

    sehr gern. und danke, die wünsch ich dir auch.

    23.05.2012, 22:23 von mo_chroi
  • 0

    "Konnotationen" Das Wort musste ich nachschlagen. St. Pauli ist dufte. Aber sollte es mir hier trotzdem irgendwann mal nicht mehr gefallen, tja, dann werde ich wohl nach Münster ziehen ...

    22.05.2012, 22:55 von Wortschatztruhe
  • 0

    Eine Wahrsagerin (!) hat mir übrigens mal empfohlen, nach Münster zu ziehen.
    Ich bin dann aber doch lieber nach St.Pauli gezogen ;-)

    22.05.2012, 22:43 von Wortschatztruhe
  • 0

    Dankeschön. Ich sags den Jungs. Werden stoz sein :-)
    Deine Performance ist vom Besten, was hier läuft.

    22.05.2012, 22:39 von Kokomiko
  • 0

    Also doch. Ich nämlich vor'n paar Stunden noch an der Seite des Südschiffes gesessen und meinte auf Deinem Bild starke Ähnlichkeiten zu sehen ;).

    22.05.2012, 01:24 von Blackend
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