Soundtrack meines Lebens

  • 1. Bob Dylan - Hurricane

    Das Gefühl von Freiheit, von jugendlichem Protest, von einer gleichzeitigen großen Melancholie, dass die Jugend, wie man sie kennt, nach dem Abi vorbei und nie wieder so sein wird. Viele Abende und Nächte im Auto mit dem Song, durchs Ruhrgebiet fahrend, mit Freunden, mit späteren Feinden. Für mich ein Song, der eher zu dunklen, nassen und kalten Herbstabenden und -nächten passt. Melancholie: Tränen einer suchenden Seele. -- „Here comes the story of the hurricane, The man the authorities came to blame For somethin that he never done. Put in a prison cell, but one time he could-a been The champion of the world.“

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  • 2. Gentleman - Dem Gone

    Unglaublich, so viele Menschen, so eine Riesenhalle – und zum ersten Mal bin ich live dabei und werde „politisch aktiv“ (so hätten die Nazis oder die Stasi das wohl in meiner Akte vermerkt). Nicht mehr nur Interesse für Politik von zu Hause und vom Wahlzettel aus, nein, live dabei. Sozusagen. Und da saß ich also; neben mir die tollste Frau, die mir je in meinem verkorksten Leben begegnet ist. Die Musik im Saal wird leiser, dann wird „Dem Gone“ aufgelegt und aufgedreht. Den Song fand ich vorher nie überdurchschnittlich gut oder sonstwas, man hat ihn halt wahrgenommen irgendwie. Aber das war anders. Es war toll. Das war Gänsehaut. Und ein paar Minuten kam sogar Joschka vorbei und begrüßte die Anwesenden. Dabei bin ich doch gar nicht so grün und öko, wie das jetzt rüberkommt o0

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  • 3. Aaliyah - Don't Know What To Tell Ya

    Einer dieser Abende im warmen Spätsommer, die man im Auto mit offenem Schiebedach verbringt – durch das Ruhrgebiet cruisend. Und dann dieser Song. Irgendwo schonmal gehört, kaum wahrgenommen, außerdem viel zu mainstreamig und alles. Und trotzdem passte er, perfekt, sozusagen. Danach erstmal einige Monate nicht mehr aus dem Hirn verschwunden (diese Ohrwürmer sind bei mir immer besonders lästig); heute sorgt er bereits nach den den ersten paar Takten dafür, dass die Erinnerungen an diese Tage im Sommer 2004 plötzlich wieder da sind, als wäre es gestern gewesen. Ein melancholischer Traum.

  • 4. Dilated Peoples - Worst Comes To Worst

    Plötzlich lief das Ding, Teak hatte die CD ins Autoradio geschoben und laut aufgedreht. Und der (Sommer-)Hit war geboren. Unbedingt mal anhören. Die Melodie hat so eine unglaubliche Melancholie in den einzelnen Noten drin, das ist sehr genial. When worst comes to worst then my peoples come first.

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