Soundtrack meines Lebens

  • 1. Nalin & Kane - Beachball

    Als dieser Song rauskam war meine Metal & Punkphase bereits durch und langsam interessierte ich mich mehr und mehr für elektronische Tanzmusik und war die ersten Male in Diskotheken. Dieser Song änderte alles. Er war wie "im-sommer-nackt-baden", "am-strand-chillen" und "nächtelang-durchtanzen". Und das vorerst mitten in Mecklenburg. Seit dem ist dieser Song der Inbegriff von Sommer für mich. Selbst Jahre später auf Ibiza oder Koh Samui war dieser Song ständig in meinem Kopf. Und er ist es immer noch. Auch im Winter - wenn ich sentimental Sommer-Sonnen-Fotos ansehe.

  • 2. Daft Punk - Around the World

    Bei diesem Song haben Subsch und ich für Maike eine Weltkarte gebastelt. Ihr Traum war eine Weltreise. Was lag da näher als eine solche Karte zu basteln. Und ihr die dann zum Geburtstag zu schicken. Leider hab' ich zu Maike keinen großartigen Kontakt mehr. Aber der Song erinnert mich noch heute an die Karte. Und an Maike.

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  • 3. The Prodigy - No Good

    Zu Schulzeiten war es verdammt out, elektronische Musik zu hören. Jedenfalls an einem ostdeutschen Großstadtgymnasium linker Prägung. Kurz: Alle waren links und hörten Punk, Grunge, Kirchengitarrengedöns oder gar nichts. Einige "Outsider" waren auf dem Techno-Trip. Aber Prodigy war anders. No good war meine Brücke raus aus der Punk/Grunge/Metall-Ecke. Auch wenn der Song mittlerweile schon was älter ist: Er ist und bleibt ein Meilenstein! Für die Musikgeschichte und für mich!

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  • 4. City - Am Fenster

    Wenn man wie ich aus dem Ost kommt, hat man von City mindestens diesen Song gehört. Schliesslich ists ja eine DER Hymnen. Das erste Mal hab ich den Song kurz vor der Wende bewusst gehört. Bei Elf99. Einer MTV-ähnlichen Jugendsendung im DDR-Fernsehen. Auch die war Legende. Ich fand den Song super. Er war anders. Anders als der Rock-Pop-Kram der DDR, anders als "West-Musik". Bei meinen Eltern habe ich die LP dazu entdeckt. Die komplette B-Seite war ein 3teiliges 16-Minuten-Epos: Am Fenster. Seit dem begegnet mir der Song immer wieder. Zuletzt vor ein paar Tagen im Garten der Großeltern meiner Freundin. In Leipzig. Wir haben ihren Onkel und ihre Tante verabschiedet, die jetzt in Mexiko leben. Irgendwo in der Gartenanlage stieg ne Party. Anfangs haben sie Schlager gespielt. Wir fanden's furchtbar. Aber später sind sie dann - wie nicht anders zu erwarten - auf Ostrock geschwenkt. Ihr Onkel erzählte ein paar kleine Anekdoten zu jeden Song. Er war schliesslich mit einer Ost-Reggea-Band (Messer Banzani) auf Tour. Mit dem Leadsänger von City hat er in Chemnitz in ner Hotellobby gesoffen. Mich erinnert dieser Song immer wieder an meine Wurzeln. Im Osten geboren und aufgewachsen. Seit 1997 in Hamburg. Obwohl ich mich als Hamburger sehen, liegen meine Wurzeln im Osten. Und: "Wer seine Wurzeln verliert kann nicht wachsen." (Hundertwasser)

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  • 5. Perpetuous Dreamer - The Sound Of Goodbye

    Ne Menge Stress und in der Hose ein aufgeklapptes Messer. Da kam die Bafög-Nachzahlung. Für rund ein halbes Jahr. Ich hatte mich irgendwie über Wasser gehalten und jetzt kam das ganze Gled. Ne Menge für nen Studenten. Und was macht man, wenn man schwerst genevrt ist und ein Konto voller Geld hat? Ab in den Urlaub. Nach einem Meeting an einem Montag abend hatte ich die Nase voll. Ich war mindestens vier mal draussen. Ich konnte die Leute und die ganzen Mist nicht mehr ertragen. Nach dem Meeting bin ich online: Sonne, Strand, Meer. Raus kam Ibiza. Dienstag morgen 3:00 Uhr hatte ich die Buchungsbestätigung im Fax. Montag drauf gings los. Ab Düsseldorf. Hamburg war nichts zu bekommen. Aber egal. Der Urlaub konnte kommen. Sonntag abend nach Düsseldorf. Nicht mit dem Bundeswehrbomber (Intercity) sondern dem Metropolitain (gibts leider nicht mehr). Das Wohlfühlprogramm. In Düsseldorf zum Airport. Einchecken. Jede Kleinigkeit nervte. Trotz Wohlfühlprogramm im MET. Irgendwann hatte ich auch das geschafft. Abends noch mit Alex ein paar Gin Tonic getrunken und bei ihm übernachtet. Nächsten morgen zum Airport und ab nach Ibiza. Leider nur ne Woche. Aber glücklicherweise allein. Die Woche verging viel zu schnell: Mountainbiken, chillen am Cafe del Mar, feiern in den Bars und eine lange Nacht in nem Club. Alles war viel zu schön. Das fieseste war der Rückflug. Der Pilot dreht während er stieg noch zwei Ehrenrunden über die Insel bei wolkenlosem Himmel. Und im Bordprogramm bei LTU lief "The Sound of Goodbye". Ich hatte meinen Urlaubs(abschieds)song.

  • 6. Fettes Brot - Nordisch by Nature

    Es gibt Songs, die sind wie Pässe: Hört man irgendwo "Sing' mein Sachse, sing..." ist klar, um wen es sich handelt. SACHSEN! Erklingt Nordish by Nature ist es es auch: Hier feiern Nordlichter. Und wenn die Damen und Herren erstmal aufgetaut sind, rocken sie jedes Haus. Mit Freunden waren wir ne Zeit lang einmal im Halbjahr auf einem Kongress. Übers Wochenende. Samstag abend wurde mit allen Teilnehmern gefeiert. Wir Hamburger waren oftmals die, die am meisten tranken und am heftigsten feierten. Gelegentlich auch mal auf den Klos. Legendär ist wohl ein Ausflug nach Stuttgart. Freund A. fragte am Frühstückstisch, mit welcher Bahn wir nach Hause sein. Alle sahen sich betreten an. Wer hatte den Filmriss? Einige lange Augenblicke später sagte jemand: wir sind doch gelaufen. Da die Schädel noch brummten, war das mit dem Lachen schwierig. J. aß dann ein Stück von ihrer Kiwi. Und musste dann doch aufs Klo.... Aber die Party war's wert. Nordish by Nature! Forever!

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