Soundtrack meines Lebens

  • 1. Semisonic - Closing Time

    Habe keine konkrete Erinnerung, aber mal ehrlich, ist das nicht in diversen Momenten das geilste Lied der Welt? Kann man zu abgehen (Party! Trinken!), sich aber genauso gut hängen lassen und allein fühlen (und wer bringt MICH nach Hause?). Und ganz nebenbei geht es mir immer wieder sehr nah. Kann es fünfmal hintereinander hören, und die Gänsehaut kommt immer wieder.

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  • 2. The Verve - Bitter Sweet Symphony

    zum einen eine gute aussage, und dann noch...expo 2000, der englische pavillon, mein freund und ich, richtig schöne lichteffekte, genau dieses lied über die lautsprecher und ein gewinnspiel, für das wir eine postkarte ausgefüllt haben, um eine reise ins united kingdom zu gewinnen. natürlich hatten wir kein glück. aber die leute vom tourismusverband beweisen erstaunliches durchhaltevermögen und schicken mir bis heute bunte prospekte an meine längst nicht mehr aktuelle adresse.

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  • 3. Meat Loaf - Paradise By The Dashboard Light

    Meat Loaf ist ja schon ein bisschen uncool, aber mit zehn, elf Jahren fand ich seine Musik supergeil und höre sie auch jetzt immer mal wieder. Früher habe ich mit meiner damaligen besten Freundin immer dieses Lied mit verteilten Rollen gesungen. Immerhin haben wir dabei einiges an Englisch gelernt. Billige Anmachsprüche zum Beispiel.

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  • 4. Wir sind Helden - Denkmal

    Auch hier würde ich jedem empfehlen, die ganze CD zu hören. Allein "Denkmal" ist sowas von schön, sehnsuchtsvoll, süchtigmachend und geht zu Herzen. Man will es tagsüber und nachts im Auto mitsingen (und tut es auch), es passt zu jedem Wetter, zu jeder Stimmung, man findet immer irgendetwas von sich darin wieder. Ich erzähle ständig jedem, der es nicht hören will, dass das ja aber nun WIRKLICH das geilste Lied der Welt sei. Und wir haben es neulich auf der Kohltour gesungen, bei einem enttäuschend niedrigen Alkoholpegel an einer Bushaltestelle, mitten in einem Aktionskunstwerk, das einen pinken Plastikklappstuhl beinhaltete. Was bin ich froh, dass ich irgendeine, wenn auch ziemlich nutzlose Erinnerung mit diesem Lied verbinden kann!

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  • 5. Blind Guardian - Nightfall

    "wie, sowas hörst du?" mir doch egal, dass meine mädels das für krach halten und "echte" metalfreunde mich einen traurigen kleinen wannabe nennen. da steckt kein statement irgendeiner art hinter, ich mag einfach nur blind guardian. nicht nur dieses eine lied. sehr geil beim autofahren. tolle atmosphäre, vor allem in der live-version, obwohl ich das silmarillion-oder-wie-das-heißt mit dem arsch nicht angucke und deswegen keine ahnung vom hintergrund der ganzen texte habe...

  • 6. Sophie Ellis Bextor - Murder On The Dancefloor

    Diverse Erinnerungen zu diesem Lied: im Auto mit meinem Exfreund, dem ich wahrscheinlich ungefähr in dem Moment zu peinlich wurde, als ich das Radio dafür lauter gedreht habe (und beschissen Auto gefahren ist er auch! So!)...beim Aufbau diverser Ikea-Möbel in meiner ersten Wohnung mit meinem RICHTIGEN Freund (Enetri rules!)...und natürlich der Klassiker in Bremen beim H&M, als das Lied ungefähr drölfmal hintereinander gespielt wurde. Ob das so verkaufsfördernd war? Immer, wenn wir jetzt in den Laden reingehen, reden wir vorher darüber, ob sie es wohl wieder den ganzen Tag lang spielen werden.

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  • 7. Barenaked Ladies - Tonight Is The Night I Fell Asleep At The Wheel

    Vielleicht ist das gar nicht unbedingt mein absolutes Lieblingslied von den BNL - die machen so viel geile Musik. Aber wie der Titel schon sagt, geht es um einen Autounfall, und das ist für mich wichtig. Mein Vater ist vor knapp drei Jahren bei einem Autounfall gestorben, und obwohl er weder am Steuer eingeschlafen ist noch sonstwie schuld war, gibt es für mich einen Zusammenhang. Das Lied hat einen eigentlich fröhlichen, walzerartigen Zirkusmusikrhythmus, und dazu dann dieser Text ("You're the last thing on my mind..."). Überflüssig, zu sagen, dass ich es mir nach dem Unfall erst mal ein paar Monate nicht anhören wollte. Aber inzwischen ist es einfach ein tolles Lied, das mir nahegeht und mich ein bisschen an den 21. Juni 2001 erinnert, auch wenn ich wirklich sehr viel mehr darüber rede, als ich darüber nachdenken mag.

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