Soundtrack meines Lebens

  • 1. The Kelly Family - An angel

    wie bestimmt millionen anderer Kinder fand ich mit 8 die 'kellies'ganz toll. kennen gelernt hab ich sie durch meine ältere cousine, und wie das meist so ist, fand ich (fast) alles toll, was nina auch mochte. bei den kellies war ich das erste mal richtig 'fan'. allerdings auch das einzige mal, abgesehen von 3 monaten 'hanson' in der vierten klasse.

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  • 2. Dead Prez - Hip Hop

    Mit 13 fand ich Rap und HipHop ganz groß, während sich die Mädchen auf Jennifer Lopez (wie sie damals noch hieß) und Destiny's Child beschränkten, hockte ich bei den Jungs und wir hörten Musik von Westberlin Maskulin und KRS One. 'Hip Hop' brachte mir das erste mal bewusst politische Themen näher, ich liebte das Video, das so wild mit der Black Panther-Ära flirtete und setzte mich mit dem Weltgeschehen etwas kritischer auseinander.

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  • 3. WIZO - Raum Der Zeit

    Mit 14 fuhr ich, kurz nach meiner Konfirmation, mit einem neuen Freundeskreis in die schwedische Provinz, wo ich musikalisch das erste mal richtig über den Tellerrand zu schauen begann. Die Leute hörten WIZO, die Wohl$tandskinder, Rasta Knast, Ungunst, Dritte Wahl, Nirvana und Millencolin - für mich damals ganz ungewohnte Klänge. Jedoch fand ich sehr schnell gefallen und hörte lange Zeit nichts anderes. Noch heute hab ich meine 'Schweden-Kassette' mit Raum der Zeit als Opener, weswegen der Song Stellvertreter meiner 'wilden Jugend' ist.

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  • 4. Nick Cave & The Bad Seeds - Gates To The Garden

    Mein ultimatives Winteralbum. Ich hab es im Räumungsverkauf bei Brinkmann in Kassel für lau erstanden und kannte nur das 'As I sat...'-Video mit der kurzen Hitler-Frequenz von Viva2, aber mir gefiel das Cover auf dem Pappschuber. Eigentlich sagte mir das ganze musikalisch nicht ganz so zu (weil WIZO, Ungunst,...), aber im November traf es einfach meinen Nerv und jetzt liebe ich es.

  • 5. Sam & Dave - Soul Sister, Brown Sugar

    Meine Mama mag alte Soul-Klassiker: Percy Sledge, Otis Redding, Diana Ross und eben auch Sam & Dave. Früher hatten wir immer die 'Land of 1000 Dance'-Kassette im Auto und hörten das dann auf dem Weg in den Urlaub. Elton John und Sting verbinde ich übrigens auch mit dieser Ära, die ich ca. ab 89 richtig wahrnahm und in wirrwarr-Englisch anfing Funky Broadway und Sweet Soul Music mitzusingen.

  • 6. Tocotronic - Ich Bin Viel Zu Lange Mit Euch Mitgegangen

    auf die tocs stieß ich erst spät, zugegebenermaßen. Ich wurde quasi von steffi und lisa, den großen schwestern meiner besten freundinnen, unwissend, 'sozialisiert'. es ist schwer, sie einer besonderen station meines lebens zuzuordnen, aber beim ersten hören hatte ich dieses magische gefühl im ganzen bauch, dass man nur einmal hat und das so unglaublich toll und aufregend ist, dass man es in groß fotokopieren möchte, um es ins zimmer zu hängen. "wir sind hier nicht in seattle, dirk" war meine hymne auf kursfahrt in paris, "ich bin viel zu lange..." mein song zur letzten documenta.

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  • 7. Die Sterne - Was Hat Dich Bloß So Ruiniert?

    Ja, wo man dann alt genug war und Freitag abends endlich in die örtliche Indie-Disco durfte... Mit dem Zug in die Stadt, zusammen mit Anja auf dem Bus warten und Nüsse essen und dann zwischen all den Headbangern und Funpunks auf die 'gute' Musik warten.

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  • 8. Arlo Guthrie - Vietnam (1,2,3)

    "Give me an F, give me a U, give me a C, give me a K. What's that spelled?!" Das Woodstock-Video mit diesem Song als Karaoke-Gimmick war der Stoff aus dem unsere Träume in der 10ten Klasse waren. Es ging zuende mit dem Lotterleben auf der Dorf-Gesamtschule und nach dem Sommer ab in die Stadt. Aber erst wurden Impressionen von Woodstock gesammelt, wir träumten und heulten dazu, hörten die Kinks, Joan Baez, The Doors, Hendrix und Janis Joplin. Der 'letzte' Sommer in Immenhausen...

  • 9. kettcar - im taxi weinen

    Wie sagte Marcel Reich-Ranicki einst so schön...? Ich denke behaupten zu können, dass 'Du und wieviel von deinen Freunden?' die Platte meines Lebens ist. Einen besonderen Grund braucht, und hat, das nicht. Letztes Jahr im April ist dann mein Opa gestorben und ich überließ den trauernden Fallschirmjägerkameraden und Gemeindevertretern dann beim Leichenschmauß das Kaffeebuffet in der Dorfschenke, denn die Panzertour war in der Stadt. Das stieß auf Unverständnis und taube Ohren. Meine waren es erst am nächsten Morgen. Aber das war auch schön.

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  • 10. Kissin' Cousins - Devonside

    Nachts, kurz vorm Gehen den tollen Jungen in der Disco entdeckt, der schon soooo lange soooo gut aussieht. Der Mann in der roten Jacke. Schnell hin und die Nummer klargemacht. Dann, fast morgens, liege ich bei Maren und höre leise Walkman: die Kissin' Cousins vom LADO-Sampler mit den besseren Zeiten. Plötzlich geht ein unerwarteter Ruck durchs Mobilfon, ein ekliger Srrrr-Ton meldet sich aus dem Dunkel meiner Tasche. Polyphon war daran rein gar nichts. Er sagt er heißt Christian und ist sehr klein. Abends treffen wir uns. Dann wieder. Bis es im Sand verlief. Aber das war in der Nacht egal.

  • 11. Radiohead - Fake Plastic Trees

    Schüleraustausch ins wolkenverhangene und kalte Michigan. Jeden Morgen mit dem Auto auf die letzte Minute zur High School gedüst, im Auto liefen dazu Radiohead-Kassetten. Mein persönliches Highlight war dieser Song, nicht neu, doch besonders. Auch wenn ich ihn bis heute nicht verstehe. Mein USA-Hit. Oder wahlweise auch "DC sleeps alone tonight" (Postal Service).

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  • 12. The Lucksmith - Up

    Das Lied ist auf dem Tape von Hans. Es ist super, ich meine alles ist toll, aber dieses Lied ist es besonders. Der Akzent des Sängers und wie er "St. Pedro" und "postcard", bzw. "ridicolous"(?!) sagt. Letzte Woche bekam Hans mein Tape. Mit Calexico, Edson, Locas In Love und Velvet Underground. Er sagt es hilft ihm beim Einschlafen. I'm up and awaaaay.

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