Soundtrack meines Lebens

  • 1. ten foot pole - The Getaway

    das erste eigene auto - schools out for summer - die beste freundin eingepackt - das schiebedach auf - und ganz laut schreien. die definition jugendlicher freiheit.

  • 2. New Kids on the Block - Tonight

    mein erster kontakt mit kassetten, die keine hörspiele von janosch enthielten, war das album "step by step" und besonders besagtes lied (zu dem ich sogar eine eigene choreographie einstudierte) dieser für mich damals in präpubertärem alter göttergleichen interpreten. gekauft von meiner mama als originalkassette zu meinem zehnten geburtstag. damit war es dann um mich geschehen, hörspiele uninteressant und mein herz und hirn für den einfluss der musik weit geöffnet. danke, jungs!

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  • 3. led zeppelin - Thank You

    spanien, sierra de gata, eine hütte in den bergen. viele jugendliche, teilnehmer eines workcamps. ich mittendrin. eine der letzten nächte. auf einem hochsitz. neben mir ein kassettenrecorder mit diesem lied, in meinem schlafsack ein junger mann. und sterne in massen.

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  • 4. the cardigans - Communication

    dieses lied fasst im jahr 2003 endlich das in worte, was mir bisher im umgang mit manchen menschen in und vor allen dingen nach situationen des gegenseitigen aufeinandertreffens unfertig im kopf umherschwirrte. das album, von dem dieses lied entstammt, ist in seiner gesamtheit teil des soundtracks eines der schönsten und intensivsten urlaube meines bisherigen lebens. das sollte nicht unerwähnt bleiben.

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  • 5. bright eyes - Something Vague

    //now and again it seems worse than it is// ausdruck gewisser, ab und an auftretender situationen und emotionen, die kanalisiert werden wollen. und das tut conor oberst für mich wie kaum ein anderer. auch wenn er live spuckt wie ein irrer beim singen, der gute. begleiter bei novemberregen in karlsruhe und sonnenaufgängen an der ostsee. und nicht vergessen: //i hang like a star, fucking glow in the dark//

  • 6. Meredith Brooks - Bitch

    mitte der neunziger des letzten jahrhunderts: der song meiner persönlichen emanzipation (die ich damals zu vollziehen glaubte). jeden tag mindestens fünfmal gehört. zum aufstehen, nach der schule, nach pubertärem streit mit meiner mama, ca. 27 mal pro abend an der schuldisco beim dj gewünscht. und immernoch gern betanzt, wenn man ihn jetzt so hört. weil man ja weiß: "i'm a sinner, i'm a saint, i do not feel ashamed".

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  • 7. phil collins - A Groovy Kind Of Love

    dieses lied war im songbook meines ersten keyboards enthalten, ich lernte es zu spielen und fand es schön. ich hörte es dann phil collins singen und fand es immer noch schön. dann lernte ich englisch verstehen und fand es noch viel schöner. vor nicht allzu langer zeit wurde es mir in einem schönen urlaub sehr schön live beim autofahren ins ohr gesungen. das war eigentlich dann am allerschönsten.

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  • 8. Heiter Bis Wolkig - Niemals Geht Man So Ganz

    ein lied für abschiede. es kam zu mir in fast schon fernen jugendtagen, wo mich auch der ska-beat sehr zu begeistern vermochte. mittlerweile ist es doch mehr der text, der obwohl auf deutsch, eigentlich genau das sagt, was man in so weggeh-situationen menschen sagen möchte, die einem am herzen liegen. funktioniert auch, wenn man sich selbst in diesem fall in der passiven position befindet.

  • 9. tocotronic - Let There Be Rock

    emanzipation stufe 2. man ist so 17 oder so. besucht alternative musikfestivals, tanzt sich den arsch ab und denkt ansonsten auf der straße: warum sind die anderen so komisch und ich so normal? oder ist es doch andersrum? dann findet man einige menschen, die wunderbarerweise genauso denken. auch ohne viele worte. und dann kommt eines tages besagtes video von tocotronic im fernsehen. flammen und diese grandiosen "final countdown"-gitarren. es muss erwähnt werden: tocotronic sind meine helden dieser zeit. ich verstehe sie. und mit diesem lied wusste ich: sie verstehen auch mich. //let there be rock herrgottnochmal//

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