Soundtrack meines Lebens

  • 1. mogwai - 2 Rights Make 1 Wrong

    verbinde dieses lied mit dem am abstand lautestem konzert meines lebens (und ich war schon auf vielen konzerten). trotz ohrenstöpsel und ohren zuhalten, hatte ich das gefühl, jeden moment zusammenzubrechen. nichtsdestotrotz übte dieses konzert eine dermassen grosse faszination aus, das ich selbst die üblichen toilettengänge (wegen der biere) vergass. wahrscheinlich auch das einzige konzert, bei dem es mir auf der anschliessenden heimreise (2 stunden) nicht möglich war, noch musik aus dem autoradio zu hören (fur natürlich wegen der biere nicht selber)

  • 2. motorpsycho - The Golden Core

    dieses lied das erstemal um 5 uhr morgens auf einer party zu hören, wenn man denkt, man begibt sich langsam auf den nachhauseweg, ist eine gute sache. man hört es sich am besten 3-4 hintereinander an. schön laut natürlich. bricht alle konversationen ab und kauft sich am nächsten tag die cd. bin natürlich dann doch nicht nach hause gegangen

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  • 3. Jane's Addiction - Three Days

    wollte nur einen freund besuchen, um den abend einzuläuten. er spielte mir dann die cd vor, um mir dann zu sagen, das er diese auch auf platte hat. kam dadurch für läppische 5 mark in den genuss einer super platte

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  • 4. Pink Floyd - Comfortably numb

    war das erste grössere konzert meines lebens, und sehr beeindruckend. und auch wohl das erstemal, das ich eine nacht durchmachte. kurz danach ging es nach schweden mit einer kirchengruppe (billiger als auf eigene faust), und wir versuchten uns drei wochen lang auf einer wandersklampfe, um irgendwelche pink floyd zu lernen (was mir leider nie gelang und ich mich somit auf´s cd kaufen beschränken musste in den folgenden jahren)

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  • 5. aereogramme - Black Path

    lief die ganze zeit auf meinem walkman, als ich in wien bekannte besuche. aus geplanten 2 tagen aufenthalt wurden 2,5 wochen, und direkt danach ging es dann auf das southside festival. war sozusagen eine sehr gute zeit mit viel guter musik und ebenso guten leuten

  • 6. Sigur Rós - Ágaetis Byrjun

    musik, die man einfach immer hören kann. und noch mehr natürlich in der jetzt anfangenden herbstzeit. live auch ein absolutes erlebnis. lud eine freundin ein mit der karte, die eigentlich für meine exfreundin bestimmt war. und sie war auch schwer begeistert, obwohl sie noch nie auf einem grösserem konzert war. tja, sowas gibt es auch noch

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  • 7. radiohead - idiotheque

    radiohead bildete letztes jahr den auftakt eines grossartigen festivals, beim dem für meinen geschmack dermassen viele innovative bands auftraten, das es mir fast den atem verschlug. kam direkt aus dem urlaub dorthin, so das ich mir nach dem festival erstmal eine einwöchige ruhephase verordnete. schade nur, das das diesjährige southside bei weitem nicht an das letztjährige anknüpfte (zumindest, was die bands betrifft) . aber vielleicht wird ja nächstes jahr wieder alles besser

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  • 8. tool - The Grudge

    hörte mir die frisch gekaufte cd nachts um 3 uhr in unserem geliehenem auto an, da es mir leider nicht möglich war, die cd irgendwo in unserer jugendherberge laut anzuhören. zwischenzeitlich kaum auch mal ein obdachloser (oder vielleicht auch krimineller?), der von mir geld wollte. gab an, keins zu haben, gab ihm dafür aber ein bier. so waren wir beide glücklich. er war froh, ein bier zu haben, und ich, meine haut gerettet zu haben. kurz danach machte ich die autöknöpfe runter, und schlief bei lauter musik glücksselig ein, bis mich ein freund am nächsten morgen weckte.

  • 9. Tocotronic - Drüben Auf Dem Hügel

    waren das noch zeiten, als man in vollgestopften zügen morgens um 8 mit viel bier und noch mehr cola rot sich aufmachte (wochenendticket für 10 bzw. später für 15 mark machte es möglich), um konzerte irgendwo in deutschland zu besuchen. diesmal war hamburg dran, tocotronic sollte abends in der nähe vom bahnhof spielen. irgendwann kamen wir dann auch an, um verwundert festzustellen, wie viele leute es doch gibt, die genauso aussehen wie dirk und co. nach einer sehr meinungsspaltenden vorgruppe, (es kam fast zu einer massenschlägerei unter uns, da wir uns ganz und gar nicht sicher waren, ob solch eine band eine "darseinssberechtigung" besitzen darf),die ich persönlich sehr lustig fand, spielten tocotronic, und es hatte sich mal wieder gelohnt, den weiten weg in kauf zu nehmen. anschließend verloren wir uns alle irgendwie aus den augen, um uns morgens dann alle wieder im pudelclub zu treffen. wie ich da gelandet bin, weiss ich heute nicht mehr so genau. ein recht cooler club, nur schade, das wir alle (oder zumindest die meisten) auf stühlen sitzend tief schliefen. nachdem wir dann rausflogen, machten wir uns langsam auf den weg zum bahnhof. dort nochmal kurz diskutiert über die vorgruppe, um dann kurz danach glücklich in den zugsitzen einzuschlummern. leider nur zu dumm, das wir kurz danach schon wieder aus dem schlaf gerissen wurden, da wir in "sülzen" einen zugwechsel vornehmen mussten. werd ich nie vergessen, "sülzen".

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  • 10. The Cooper Temple Clause - The Same Mistakes

    wollte eigentlich nur das cooper temple clause in heidelberg besuchen. fuhr mit bekannten dorthin. konzert war auch super. als ich dann hörte, das anschliessend noch disco mit electronic beats sein sollte, wurde ich natürlich hellhörig, und versuchte meine bekannten mit all meiner überzeugungskraft zu überreden, doch noch zu bleiben. aufgrund längerer umbauphasen zogen sie es dann irgendwann allerdings doch vor, nach hause zu fahren. egal, bleib ich halt alleine hier, dachte ich mir. werd schon irgendwie heimkommen. die disco fing dann auch endlich mal an, und war leider viel zu schnell wieder zu ende (obwohl, es war da auch schon fünf). also machte ich mich dann mal langsam auf den weg zum bahnhof, der allerdings ein paar kilometer weit weg zu sein schien. nach einer langen wegstrecke entdeckte ich zum glück eine s-bahn, die mich dann weiter zum bahnhof mitnahm. froh, endlich dann gegen 6.30 im zug zu sitzen, fuhr der zug auch dann mal endlich los. nur noch einmal umsteigen, und ich wäre gleich zu hause. der grosse schreck kam allerdings, als ich merkte, das ich eingeschlafen war, und ich nicht so recht wusste, wo ich denn bin, allerdings wurde das mir relativ schnell klar, als ich ausstieg, da sich vor meinen augen der gefürchtete lauterer betzenberg auftürmte. "warum nur immer mir" war so ziemlich der erste gedanke, der mir so durch den kopf ging. aber wenigstens war in kaiseslautern endstation, so das ich wenigstens nicht bis nach frankreich gefahren war. die heimfahrt ist schnell erzählt. ich versuchte mit aller macht wach zu bleiben, was mir auch glücklicherweise gelang, um nicht wieder in heidelberg zu landen. schaffte auch den umstieg problemlos, so das ich dann gegen 11.00 endlich in mein geliebtes bett fallen konnte. positiv anzumerken bleibt eigentlich nur noch, das ich aufgrund fehlender finanzen (waren in heidelberg geblieben)mir kein bahnticket leisten konnte, aber zum glück nicht kontrolliert wurde. wäre auch ganz schön teuer gewesen.

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