stonk

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wenn du willst, dass mehr geht, musst du mehr gehen (alte fussballerweisheit)

Soundtrack meines Lebens

  • 1. the bouncing souls - Argyle

    dieser song handelt vom versagen und wie man damit umgeht. ich habe damals mein studium geschmissen, meinen job gekündigt und meine freundin hatte mich verlassen. jaja, alles sehr traurig... betrachtet man das aber aus einem anderen blickwinkel, und zwar dass es wohl keinen gibt (zumindest den ich kenne) der ähnlich versagt hatte wie ich, und das ist dann ja auch wieder was worauf man stolz sein sollte. denn zumindest eines hat ja in 2008 geklappt: ich war der größte versager, darauf kann man auch stolz sein, weil das auch nich jeder kann :D das baut doch auf, oder?

  • 2. Iggy Pop - Lust For Life

    wenn mann mal nen durchhänger hat, und man sich wieder früh morgens aus dem haus schleppt, die motivation im keller ist und eine besserung nicht in sicht: dann dreh ich diesen song in meinem mp3izzle ganz laut auf, mein schritttempo beschleunigt sich dann ganz automatisch bis ich im takt des schlagzeugs "marschiere" und mir wird ins gedächtniss gerufen, wie gut es mir eigendlich geht und dass ich mich doch ein wenig mehr über die kleinen dinge des lebens freuen sollte. es gibt wenig songs die mir so viel lebensfreude &-energie geben wie dieser hier.

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  • 3. Art Brut - Emily Kane

    ach ja, die unvergessene jugendliebe. obwohl es mehr eine schwärmerei gewesen ist, weil das ganze lediglich auf einseitigkeit beruhte. leider. das hat mir damals echt zugesetzt. selbst heute wird mir manchmal bei dem gedanken daran noch manchmal ganz melancholisch zumute. aber so ist das wohl einfach, teenager verlieben sich schnell, doch die 1. "große liebe" vergisst man nie. auch ein späterer versuch das ganze irgendwann nochmal wagen, jetzt, wo man ja ein wenig reifer ist, scheiterte kläglich. daher weiss ich dass das aus uns auch nie etwas werden konnte. ich habs akzeptiert, finds aber trotzdem schade...

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  • 4. nirvana - Territorial Pissings

    ach warn das zeiten, auf spielplätzen rumlungern, bier trinken und bandproben. dies war eines unserer favourites, wir haben es immer zu beginn gespielt weil es so schön nach forne prescht und "wach" macht. das beste an dem stück is wenn die stimme gegen ende umkippt und er einfach nur noch kreischt :D

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  • 5. sublime - Scarlet Begonias

    diesen song habe ich eigenmächtig auf einer haus-party aufgelgt. es war damals mein most favourite und da ich sowieso schon recht betrunken war bin ich wild rumgehüpft und hab nich über die stimmung, meinen pegel, die leute aber vor allem die musik gefreut. leider war das ein lose auf den fliesen liegender teppich, auf dem ich rumhüpfte. jener einer ist incl mir auch direkt weggerutscht und ich hab mich lang gelegt. das 1l-bierglas in meiner hand ist dabei allerding ganz geblieben und ich habe noch nicht einmal was verschüttet^^ an diesem abend hat mich meine (7 jahre später sogenannte) ex-freundin noch in ihr bett getragen.

  • 6. Rancid - Black derby jacket

    an sich glaube ich, auch wenn man es mir nicht zutraut, ganz naiv an das gute im menschen. das führt unweigerlich zu enttäuschungen. ob es sich um freunde, die liebe oder auch die eigene family handelt. dieser song erinnert mich daran dass man den menschen halt immer nur "vor" den kopf gucken kann und wenn man das bedenkt, sich so manche derbe enttäuschung vermeiden ließe.

  • 7. The Clash - (White man) In Hammersmith palais

    Ich kann gar nicht sagen wie viele tage ich mit meinem guten freund fabian zugebracht habe, auf meiner xbox die 26km/runde auf der nordschleife zu fahren. jedenfalls haben wir immer diesen song dabei gehört: die konsoleneigene shuffle-funktion schien eine gewisse präferez dafür zu haben. war uns egal, wir mochten ihn auch. so sehr sogar dass ich statt in die uni zu gehen, immer öfter einfach sitzen blieb, und mein guter kollege auch auf diese art nicht sein abi hat nachholen können. egal. shit happens und kiffen macht gleichgültig. heute ist man da schlauer, aber trotzdem wars witzig.

  • 8. Jefferson Airplane - White Rabbit

    so soll es einmal enden: inspiriert von dr. gonzo aus f&lilv habe ich präventiv schon mal meinen abgang von der bühne des lebens geplant. wenn ich dann einmal zu alt bin um noch als "cool/atraktiv/oder einfach nur gut" durchzugehen. vollgedröhnt mit allen betäubungs- und aufputschmitteln die unsere zivilisation so zu bieten hat, in der badewann auf dem höhepunkt von "white rabbit" das radio ins wasser fallen lassen. (nicht ganz so ernst gemeint)

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  • 9. the shocks - More Kicks

    der song gegen den alltag über den alltag. beschreibt das permanente gefühl innerer unruhe: für mich die ur-definition von punk. solange man das noch spürt, auch als mitlerweile bankkaufmann, akademiker oder angehender lieblingsschwiegersohn, solange weiss mann noch das man am leben ist. wie man damit dann umgeht, ist wieder was anderes... "drei vier, alltag marsch, null action tritt mir in den arsch"

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