Soundtrack meines Lebens

  • 1. R.E.M. - Imitation Of Life

    Spätzünder ist gut.... mit 21 hab ich angefangen die Welt zu erkunden, bin regelmäßig zu neuen Freunden in andere Städte gefahren - am Liebsten Bayreuth, die damals eine lebendigere Undergroundkultur hatten als Regensburg. Irgendwie lief ständig beim Autofahren Imitation of Life im Radio, egal obs nur vom Vorort in die City war, oder die 150 km von der Oberpfalz nach Oberfranken. Es war eine schöne Zeit, auch wenn danach noch was besseres kam - und immer wenn ich "no one can see me cryiyiyiyiyiyahaai" höre muss ich dran denken.

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  • 2. Soul in Sadness - Juliet

    Ich war frisch verliebt und frisch vergeben und der erste Krach kommt immer wie ein Paukenschlag - er war sehr laut. Wie viele meiner Exen hätte ich einfach ziehen lassen - hier hab ich mich auf eine Rally durch gesamt Regensburg-West eingelassen und wenige Tage später ein Liedchen über die Situation geschrieben. Die Dame von damals ist jetzt meine Frau und Mutter unseres gemeinsamen Kindes. DAS WARS WERT!

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  • 3. Daniel Powter - Bad Day (Album Version)

    Zwar nicht meine Musik, aber ein Lied, das ich im Radio nicht wegdrücke. Wegen dieser unbeschwerten "Lockerheit", die es ausstrahlt. An jenem Tag hab ich genau das gebraucht. Als Freiberufler bist du ja eh eine Hure des freien Kapitalismus, aber hier war es besonders schlimm. Arbeitssklaven, die der Herrenrasse eines Regensburger Konzerns zu dienen haben, ohne Aussicht auf normale und gesunde Kooperation. Als ich dann am Freitag Abend auf dem Handy angerufen werde, was mir den einfällt, ein Projekt nicht abgeschlossen zu habe, das nur deshalb pressiert, weil Madam Cheffin die nächsten 4 Wochen im Ferienhaus in Spanien residiert (und wohl nicht fähig ist da irgendwann mal Emails abzurufen). Ich fahre ins Büro, rauche eine Schachtel kippen, beende also das Projekt des Anstoßes, das erst in 2 Wochen in Druck gehen müsste, bringe den Entwurf in die Werbeabteilung und lege meine Kündigung bei (mit dem Hinweis, das ich als Freiberufler keine Kündigungsfrist habe). Ich verlasse den großen Verkaufsraum, die Schiebetür geht auf, draußen scheint noch die Sonne - das Wochenende wartet. Der Fimendudelfunk spielt "You had bad day..." - ja hatte ich, jetzt aber nicht mehr. Danke und auf Wiedersehn.

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