Soundtrack meines Lebens

  • 1. le tigre - Tko

    da saß ich nun. vor wenigen monaten getrennt, one-night stands gehabt, mich betrunken und vergessen. eine affäre angefangen. leben extrem und lebenslust inklusive. ich wusste bis dato nicht, dass es musik geben könnte, die mein neues selbstbewusstsein dermaßen optimal widerspiegelt. doch dann lauschte ich auf empfehlung einer weiblichen internetbekanntschaft dem ultimativ-feschen song 'tko' von le tigre. klischeemusik für neofeministinnen. whatever, sie wirkt!

  • 2. The go find - Over The Edge

    der song ist die akustische untermalung eines leise geflüsterten, eher gehauchten 'ich liebe dich'. 'aus einer affäre könne keine beziehung werden' meinte er. aber es konnte. und nun kann er dieses lied nicht mehr unbeeinflusst objektiv hören. gut so.

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  • 3. Phoenix - If I ever feel better

    'if i ever feel better - remind me to spend some good time with you'. ja, if. ähnlich wie im song dargestellt geht es mademoiselle leider des häufigeren. dann kommen wieder diese tückischen selbstzweifel und ängste, am liebsten in momenten an denen man sie nicht erwartet. wenn man eigentlich glücklich sein sollte. doch was heißt schon sollte? nun, ich sollte mich wieder dem eigentlichen thema zuwenden ;) jedenfalls einer meiner alltime-favourites, wunderschön, melodisch und straight. gehört, für klasse befunden und ins repertoire aufgenommen. außerdem herrlich abstrus: ich fühle mich durch den track verstanden.

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  • 4. Pulp - Common People

    ich erinnere mich noch genau an dieses gefühl. es auf einen tag zu reduzieren wäre als ob man eine beziehung anhand eines einzelnen gemeinsamen erlebnisses erklären wollen würde. nun denn: jedenfalls trat dieses empfinden meinerseits potenziert zum 1. mai fest 2000 auf dem faustgelände auf. musik- handegemacht natürlich, sonnenschein, gras, cordhosen- röcke über diesen, billigbier. "nein, ich bin nicht gewöhnlich und stolz darauf so zu sein! welt, du kannst mich mal! je suis indie." es war schön damals. es ist natürlich auch ein wenig lächerlich. man fühlte sich (pseudo-)elitär. das weiß ich heute. ich liebe den song trotzdem.

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