Soundtrack meines Lebens

  • 1. Malcolm Mclaren - About Her

    Ein guter Freund, schon seit 10 Jahren. Wir kennen uns ewig, und eigentlich konnten wir uns nie gut leiden. Trotzdem waren wir befreundet, manchmal mehr, manchmal weniger. Heute ist der morgen nach seinem Geburtstag- wir haben gestern Nacht wirklich wild gefeiert. Und wir haben uns endlich gefunden. Ich entscheide, bei ihm zu schlafen.. es ist schon lustig, wie schnell sowas gehen kann, selbst wenn man sich so lange kennt. Und nun liege ich hier, in seinem Bett, es ist ca. 11 Uhr morgens. Ein paar seiner Kumpels sind noch da. Die Frühlingssonne scheint durch die Fenster, ich schaue nach draußen auf den Balkon, fast unfähig, mich zu rühren, so gut geht es mir. Die Vögel zwitschern, ich muss unwillkürlich lächeln, während er seine Arme um meinen Körper legt und anfängt mich am Nacken zu küssen. In diesem Augenblick spielt dieses Lied, eigentlich kein besonderes Lied; seine Kumpels sitzen bei uns im Zimmer und gucken sich Kill Bill an, da läuft es, eine einsame Szene, und ich muss lächeln, denn so viel Glück habe ich noch nie empfunden. Seitdem muss ich immer an diesen einen Morgen denken, der erste Morgen, an den ich mich erinnern kann, an dem ich wirklich glücklich war. Das mit ihm und mir-- es sollte leider nicht für immer halten, und mittlerweile tut es regelrecht weh, dieses Lied zu hören. Und trotzdem.. es ist definitiv ein Teil von mir geworden.

  • 2. Oasis - Wonderwall

    Es war der Abschlussgag meiner Jahrgangstufe, und wir standen alle auf dem Schuldach, tranken, sangen zu Summer of 69 und spritzen uns mit Wasser ab.. das Wetter war perfekt, die Laune genial. Und auf einmal kommt dieses Lied und wir müssen alle anfangen zu weinen, wir wurden regelrecht mental weil der Moment zwar schön, aber auch verdammt traurig war- wir sollten alle in verschiedene Richtungen gehen.

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