Soundtrack meines Lebens

  • 1. Prince - Sometimes It Snows In April

    Ich habe diesen Song irgendwann am Anfang meiner Pubertät :-) für mich entdeckt und bin bis heute überzeugt davon, dass es nichts auf der Welt gibt, was mein Leben, meine Gefühle, mein Selbst so perfekt ausdrückt. Wer mich kennenlernen / verstehen will, der kann sich diesen Song anhören und vielleicht begreifen - oder vielleicht auch nicht. Es ist im übrigen und aus genau diesen Gründen der Song, der auf meiner Beerdigung laufen soll. Ein schöner Abschluß für alle, die mir nahestanden...

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  • 2. Tori Amos - Winter

    offensichtlich ein song über das erwachsenwerden. entdeckt in der vielleicht spannendsten phase des "heranwachsens"... erste eigene wohnung, als student im kino gejobbt, viele menschen kennengelernt, partys, spaß, freunde, liebe... und dann im menschenleeren kino durch die reihen und leere flaschen einsammeln und plötzlich dieses lied. vier minuten in einem der sessel sitzen und die gegenwart spüren und schmerzvoll ahnen, dass vielleicht nichts mehr so schön wird wie dieser eine moment, weil sich - wie immer - alles verändern wird und man nichts festhalten kann. ich widme diesen song dem city-kino in hamburg.

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  • 3. Radiohead - Creep

    Nun, dieser Song ist ja bestimmt von vielen hier auserwählt :-) Und es gibt viele gute Gründe ihn zu nennen und leider werde ich wohl nicht viel Neues dazu beitragen können. Dass es objektiv einfach ein fast perfektes Lied ist, da stimmen mir bestimmt viele zu. Und dass er sich so schön eignet, wenn man sich als Außenseiter (in einer Gruppe / im Leben allgemein /in einer Lebenssituation (Liebeskummer!)) fühlt... Klar. Ich habe es immer besonders genossen, zu Creep in ner Disco zu tanzen. Und ich habe mich dabei immer sehr unglücklich und verstanden gefühlt... Einmal ist mir dabei in besonderer Erinnerung: Ich war immer eher schüchtern und dementsprechend früher ungern auf der Tanzfläche, wenn nur wenige Leute mittanzten. Eines Abends kam aber 'Creep' und alle Leute verließen die Tanzfläche. Da blieb mir nichts mehr übrig, als alleine zu tanzen... Und damit ich die Blicke der Umstehenden nicht als so bohrend und störend empfinde, habe ich einfach die Augen zugemacht. So habe ich bis zum Ende durchgehalten, mich gewundert, dass ich in eine ganz andere Richtung stand beim augenwiederaufmachen :-) und seitdem war ich nie wieder so richtig schüchtern. Als Therapie zu empfeheln...

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  • 4. Tori Amos - Hey Jupiter

    Ok, dieser Song ist in einer ähnlichen Lebensphase entdeckt worden wie "Winter", aber er hat trotzdem einen eigenen Eintrag verdient, denn es geht um einen anderen Aspekt. Ich liebe die Nacht. Wenn diese Hektik aus den Straßen ist und die Menschen, die sich nur um ihren Alltag kümmern und das Träumen anscheinend verlernt haben. Dann gehört diese Welt den Träumern, den Suchenden, den Traurigen und/oder Glücklichen... Ich habe diesen Song so oft gehört, im Sommer, im Fenster meiner Dachgeschosswohnung sitzend, über die Stadt blickend - und natürlich den Jupiter am Nachthimmel suchend. "Hey Jupiter, nothing's been the same..." Dieses Lied erinnert mich an alles, was ich sein möchte und alles, was ich verloren habe.

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  • 5. Ani Difranco - You Had Time

    Letzten Sommer schwankend zwischen Schluss machen und weitermachen habe ich diesen Song für mich entdeckt. Niemals hat jemand diesen Gefühlszustand so beschrieben wie dieses Lied, ein schreckliches Gefühl und ein wunderschönes Lied. how can I go home with nothing to say I know you're going to look at me that way and say what did you do out there and what did you decide you said you needed time and you had time I guess everything is timing I guess everything's been said so I am coming home with an empty head Was mehr könnte ich sagen?

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  • 6. The Cardigans - Feathers And Doom

    Oh i wish my arms were wider I wish that i could hide you So you can rest and repair Without the blanket of sorrow... Ich weiß nicht, wie oft ich diesen song, dieses Album im Sommer 2003 gehört habe. Diese Stimme... Gänsehaut, Verstehen und gehalten werden, das ist dieses Album für mich. Wahnsinn auch das Konzert damals... Come to me lets drown In feathers and down Es ist auch das Lied passend zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen: Zug fahren. Wenn die Welt draußen davonrast, dann finde ich mich am besten wieder.

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