Soundtrack meines Lebens

  • 1. Moneybrother - They're Building Walls Around Us

    Moneybrother und ich waren am Anfang keine Freunde. Ich fand ihn ganz furchtbar und die Musik auch. Meine Schwester sah das anders und an diesem Tag musste ich mir ihr Auto leihen, weil meines in der Werkstatt war. Und da lief dieses Lied, mit diesem einen Satz, der mein Leben perfekt beschrieb. "It seems, that I fell out of luck, into the outstretched arms of fuck" Ich war vor ein paar Tagen noch total im Glück. Der Mann, mit dem ich die perfekte Affäre hatte, hatte eine riesengroße Krise mit seiner Freundin und es sah so aus, als ob die beiden sich endgültig trennen wollten. Mein Gott, jeder, dem ich davon erzählte, sagte mir, dass die Zeichen eindeutig wären und diese Beziehung praktisch schon tot. Ich glaubte es, war mir meiner Sache schon so sicher. Es war keine Frage mehr, ob er zu mir kommen würde, sondern nur noch wann. Und dann dieses Telefongespräch. Er hätte sich entschieden. Eine Trennung käme nicht in Frage. Er würde sie immer noch lieben und er wollte die Beziehung retten. Dummerweise sei es dafür notwendig unsere Affäre zu beenden. Aua...das tat weh und tut es immer noch. Denn leider liebe ich diesen Mann, auch jetzt noch. So bin ich in die outstretched arms of fuck gefallen. Und seitdem sind Moneybrother und ich wirklich gute Freunde.

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  • 2. Die Fantastischen Vier - Schmock

    Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wann ich dieses Lied das erste Mal bewusst gehört habe. Aber da es auf der 4:99 drauf ist, schätze ich doch mal, dass es 1999 war. Aber das ist eigentlich völlig egal, das ist mein Lied, wenn ich zornig bin, wenn ich fast platze vor Wut. Dann kann ich es stundenlang hören, mit jedem Anhören noch wütender werden und komischerweise gleichzeitig wieder ein bisschen runterkommen. Mag sich ein bisschen seltsam anhören, funktioniert aber so. Ich werde noch zorniger und beruhige mich gleichzeitig. Ich weiß gar nicht, was ich ohne dieses Lied tun würde.

  • 3. Juli - Regen Und Meer

    Eigentlich hasse ich dieses Lied mittlerweile. Weil es ständig kommt, immer und überall und mich immer und überall an ihn erinnert. Das war immer unser Lied. Weil unsere verfluchte Beziehung genau so lief. Ich verlasse die Stadt, seh zurück und fühl mich schwer, weil grade angefangen hat, was er nicht will und ich zu sehr. Und ja, ich war auch lange allein und ich war glücklich und dann kommt er und macht mich noch glücklicher, nur um mich danach so unglücklich wie nie zuvor zu machen. Und wie oft ich neben ihm lag und ihm zugesehen hab, wie er schläft weiß ich gar nicht mehr. Nein, eigentlich hasse ich das Lied nicht. Es tut nur zu weh es zu hören. Noch. Irgendwann werde ich drüber hinweg sein, werde das Lied anhören, vielleicht noch ein wenig wehmütig lächeln, aber es trotzdem wieder schön finden können.

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