Soundtrack meines Lebens

  • 1. Frank Zappa - Bobby Brown Goes Down

    Zuerst einmal: der Song ist bekannt als "Bobby Brown" - dass er richtig "Bobby Brown Goes Down" heißt wissen wohl die wenigsten. Den Song hat wohl jeder im Ohr – keine gute Fete kommt ohne ihn aus, und auch am Lagerfeuer auf der Klampfe kommt er immer gut an, und die Menge grölt unaufhaltsam mit. Das Schizophrene daran ist aber die Tatsache, das sich wohl noch kaum einer die Mühe gemacht hat, auf den Text zu achten. Egal ob Konfirmandenfreizeit oder Klassenausflug der katholischen Mädchenschule – alle singend lauthals mit: (hier ein Auszug ins deutsche übersetzt – ich find´s einfach nur lustig): …Ich erzähle allen Mädels, daß sie meinen Hintern küssen dürfen… …Ich habe eine Cheerleaderin hier, die mir mit meinem Papierkram helfen möchte. Ich lasse sie die ganze Arbeit machen, und vielleicht vergewaltige ich sie dann später… …Ich bin ein gutaussehender Hurensohn… …und Leute, ich war echt nicht darauf vorbereitet, als ich diese Lesbe namens Freddie fickte!... …Sie quetschte mir die Eier wie in einen Schraubstock aber den Schwanz ließ sie dran! Ich glaube, er ist immer noch nach ihr süchtig, aber nun spritzt er zu schnell ab!... …Letztendlich geriet ich mit einem Freund so in die Richtung S & M. Ich kann eine Stunde auf dem Höhepunkt bleiben solange ich meine kleine "Golden Shower" bekomme… …schieb mir was in meinen Hintern bis ich schreie… …Oh Gott, oh Gott ich bin so fantastisch - dank Freddie bin ich ein sexueller Spast…

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  • 2. Toto - Hold The Line

    Hold The Line, Rosanna, Africa… zugegeben, ich selbst kann mit TOTO nicht viel Anfangen, abgesehen von der Tatsache, dass sich die Gruppe nach dem Hund auf dem „Wizard of Oz“ benannt hat, was ich lustig finde, weil ich den Film mag. Ansonsten finde ich TOTO sogar ziemlich übel – vor allem, nachdem ich sie im TV mal live "singen" gehört habe. Aber egal… Viel witziger finde ich die Tatsache, die sich neulich beim einem Besuch bei meiner Mutter (inzwischen auch schon Mitte 50) ergeben hat: sie rechtfertigte die Tatsache, erst um 14 Uhr aufgestanden zu sein, mit dem Besuch eines TOTO Konzerts am Abend zuvor. Meine Mutter?!? Warum hat sie mich fast 18 Jahre lang mit Roger Whittaker, Hanne Haller, Siw Malmkvist, Wenke Myhre oder Gitte Henning gequält. Nur, um mir dann beifläufig zu erzählen, dass sie ein Rockkonzert besucht hat? Und ich musste mich damals, Anfang der 90er, dafür rechtfertigen, zu Roxette oder Bon Jovi zu fahren – weil die doch so laute Gitarren haben und Lederhosen tragen. Lehr mich doch einer meine Mutter verstehen!

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