Soundtrack meines Lebens

  • 1. Radiohead - Everything In Its Right Place

    Manche Alben hört man und denkt sich: nie wieder. Man hört sie und es bleibt absolut nichts im kopf hängen. Hintergrundgeräusche wenn man bösartig sein wollte. Doch durch Zufall oder einfach weil man mal wieder zu faul oder nicht in der Lage ist die CD zu wechseln hört man sie immer und immer wieder. Bis... ja bis man gar nicht mehr von jenem Album loskommt das man beim erstmaligen hören doch so unbedeutend empfunden hat. Meistens fängt es mit einem Song an und im seltenen Idealfall wird dann jeder einzelne zu einem kleinen Kunstwerk der sich einfach nicht totspielen lässt weil man immer und immer wieder neues entdeckt. Kid A von Radiohead war so. Und Everything In Its Right Place hat mir die Augen, pardon, Ohren geöffnet.

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  • 2. Sigur Rós - ( )

    Ohne Worte. Sprachlos. Weggerissen im Sturm der grollenden Gitarre von jón þor birgisson. Aber langsam. Ich hatte mich mit meinen Eltern gestritten und schon seit tagen nicht mehr mit ihn geredet. Ich kann da sehr konsequent sein. Ich hatte beschlossen einfach wegzufahren. Abstand gewinnen. München war immer ein guter Zufluchtsort... Viel Kultur um die nerven zu beruhigen, Shopping zur Ablenkung. Und dann war da diese Anzeige. Sigur Rós im Herkulessaal. Ich kannte Sigur Rós nur flüchtig und war auch nicht unbedingt sofort begeistert - wie eigentlich immer bei all meinen Lieblingsalben. Aber auf dieses Konzert hat es mich doch irgendwie magisch gezogen. Zu recht. Live zu sehen wie ein Sound entsteht den man so nie für möglich gehalten hätte. Ohne Worte. Sprachlos. Weggerissen im Sturm der grollenden Gitarre von jón þor birgisson. Atmosphärisch und irgendwie verstörend. ( ) ist eins meiner absoluten Lieblingsalben geworden. Und der Streit mit meinen Eltern hat sich auch geklärt.

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