Soundtrack meines Lebens

  • 1. Queens Of The Stone Age - The Sky Is Falling

    Dieser Song ist nur ein Beipiel von vielen von der Band mit einem der lässigsten Sänger den ich kenne. Augen zu und durch. Vor ein paar Jahren hab ich die Queens für mich entdeckt - ich bin der Freundin immer noch dankbar -und ich will sie nicht mehr loslassen.

  • 2. echt - junimond

    Ich hatte nie so eine Boygroup-Phase, aber Echt fand ich früher super, und alle meine Freundinnen auch. Dann das Konzert, in unserer Stadt, wir durften alleine hin,so aufregend. Wenn ich heute auf Konzerte gehe werde ich innerlich immer noch zum Teenager, der es nicht fassen kann und sich freut, dass dort die Band, die man im Fernsehen gesehen hat, deren Cd man zu Hause in- und auswendig gehört hat, auf der Bühne steht, die Band mit deren Songs man die ganzen Erinnerungen verbindet. Und wozu geht man auf Konzerte, wenn nicht zum Abgehen, Mitsingen, Tanzen? Echt ist da bei mir ein Grundstein. "Junimond" gehört außerdem zum Soundtrack vom Film "Crazy". Ich wollte in dieser melancholischen Sommer-Teenager-Welt des Films leben und habe das Lied rauf und runter gehört.

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  • 3. Clueso - Herz Boom Boom

    Ach Clueso. Wenn du nicht so klein wärst, zumindest kleiner als ich, dann würde ich dich heiraten. Ich mag dich für deine heisere Stimme, für das coole HipHop-Gepose, für deine Melodien und Songideen. Ich mag dich dafür, dass deine Lieder trotz Verzweiflung über die kaputte Welt soviel Hoffnung ausstrahlen. Wie "Herz Boom Boom". Das erste Lied von dir, dass ich auswendig und am liebsten mit geschlossen Augen konnte. Das meiner besten Freundin und mir den Urlaub irgendwo in der südfranzösischen Pampa bei schlechtem Wetter erträglich gemacht hat. Es geht mir gut, wenn mich deine Musik geflasht hat.

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  • 4. Maroon 5 - She Will Be Loved

    Ein Dackelblick aus braunen Augen, der genau mir galt, und nicht den billigen Schnitten, die nach ihm gierten. "Hilf mir", flüsterte er mir ins Ohr und legte den Arm um meine Hüfte, "die wollen mich angraben." Gerne. Wir tranken, wir redeten, rauchten und tanzten so eng, wie es nicht nötig gewesen wäre, um den Schnitten klar zu machen, dass sie keine Chance bei ihm hatten. Aber sie hätten sowieso nicht hinter sein cooles Snowbaordlehrerimage, hinter dem auch nur ein normaler Student steckte, gucken wollen. Die halbe Nacht, dann war ich überzeugt, dass es Seelenverwandtschaft gibt. Das änderte sich weder am nächsten Morgen noch in den Tagen danach. Er war wie ich und gleichzeitig anders genug, um interessant zu sein. "Ich glaube, Max mag dich" meinte sein Kumpel nebenbei zur mir. Dasselbe hatte ich auch gedacht. Doch die Seelenverwandtschaft hörte dort auf, wo Max' fünfjährige Beziehung wartete, jenseits der Schweizer Alpen, irgendwo in Deutschland. "Ich könnte dich jetzt auch mit aufs Zimmer nehmen, aber dafür bist zu schade", sagte er an einem Abend. Wie anständig. Ein Kuss auf die Wange und noch einer und noch einer. "Du wirst jemanden finden, jemand guten, du verdienst jemand guten", sagte er auch. Und sie spielten tatsächlich Maroon 5 mit "She will be loved". Und er sang mit, schaute mich an, als wollte er mich trösten. Ich wollte ihn verdienen, aber nach den zehn Tagen hatte ich nur seine Emailadresse. Und nie eine Antwort. Ich habe gewartet, Monate, beim Einschlafen an ihn gedacht, mich an jede Kleinigkeit von ihm erinnert, bei jedem verdammten sentimentalen Lied im Radio seinen Dackelblick vor meinen Augen und das Ziehen in meinem Bauch gehabt. So hatte mich vorher noch nie jemand umgehauen. Ich hab ihn gesucht, gegoogelt, Telefonbuchseiten durchgeblättert und selbst zwei Jahre später, als dieses deutsche Facebook-Imitat an den Start ging, noch regelmäßig hoffnungsvoll seinen Namen eingegeben. Nichts. Er hätte sich bei mir melden können, hätte er gewollt. Wenn zu Hause "She will be loved" im Radio lief, hätte ich heulen können. Aber inzwischen mag ich es als Erinnerung wieder ganz gerne.

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