Soundtrack meines Lebens

  • 1. pearl jam - Immortality

    mein absoluter pubertäts-depri-klassiker mit heulgarantie! noch schmachtender geht es gar nicht. in erster linie habe ich immer mit meinem damals besten freund jan dazu in traurig/melancholischen stimmungen geschwelgt. einen lieben gruß an dieser stelle!

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  • 2. Johnny Cash - Hurt

    ich war im übelsten abschlussarbeitsstress und dachte wirklich, "man, das packste jetzt nicht mehr" selbstzweifel, krisen, schlafentzug... aber sobald ich die stöpsel im ohr hatte, konnte ich für ein paar minuten luftholen und abschalten. auf einmal war alles weit, weit weg und ich und johnny cash fuhren gemeinsam in der bielefelder stadtbahn. ich kriege immer noch gänsehaut und dieses wohlige gefühl im magen. danke johnny, du hast mir echt geholfen und warst immer für mich da!

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  • 3. everything but the girl - Missing

    es tat ganz schön weh... mein freund, meine erste große, so richtig große liebe hatte aus fadenscheinigen gründen à la "eigentlich liebe ich dich ja, aber ich bin nicht gut genug für dich und muss schluss machen" unsere beziehung beendet und mir mit einem mal mein 18jähriges herz rausgerissen. im gegensatz zu ihm konnte ich nicht heulen, ich war wie versteinert. im auto auf dem weg nach hause kam missing und ich musste rechts ranfahren, da der schmerz einfach in einer riesigen welle über mir zusammenschlug. wann immer ich in den jahren danach dieses lied hoerte riss die wunde wieder auf. glücklicherweise tat es danach nie wieder so weh (und ich habe mir auch nicht mehr solche idioten als freund ausgesucht):)

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  • 4. outkast - Ms. Jackson

    in diesem semester war ein verflixtes programmierpraktikum angesetzt und ich war als verlierer natürlich in einer projektgruppe mit lauter verlierern. wir mussten im gegensatz zu unseren mitstreitern in den letzten wochen bis tief in die nacht in der uni bleiben und trotzdem sah es relativ schlecht für uns aus. gemeinsam mit einem studienfreund hatte ich einen job als hilfskraft in der uni mit einem eigenen büro. ein riesen vorteil -- man musste nicht in diesen schrecklichen rechnerpool-räumen der technischen fakultät vegetieren, sondern wir konnten rauchen, hatten musik und unseren eigenen kühlschrank, auch wenn dies nur makeup über dem damoklesschwert war, welches in form des abgabetermins über unseren köpfen baumelte. mein kollege hatte zu diesem zeitpunkt ms. jackson von outkast zu seinem lieblingslied erkoren und in regelmässigen abständen lief es über unsere kleinen computerboxen. das lied hat eine total nette stelle: "forever, foreverever, for evereverever?" und dabei mussten wir uns immer anschauen und grinsen. das ist die einzig schöne erinnerung aus meiner ersten nervenzerreissenden projektarbeit, die uns zeitweise an den rand des wahnsinns getrieben hat. danke marcel!

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