Soundtrack meines Lebens

  • 1. Moloko - The time is now

    Beim ersten Mal hören habe ich diesen Song als Aufforderung verstanden. Saß im Auto, musste direkt anhalten und einfach mal zuhören. Hat Spaß gemacht, mir zu überlegen, wofür ich mir SOFORT Zeit nehmen sollte.

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  • 2. Michy Reincke - Um Die Welt In Einem Tag

    wir schreiben das Jahr 1994, ich bin 19 und verliebt in einem unglaublich coolen typen, er aber nicht in mich. alte geschichte, ich weiss. er schleppt mich also mit zu einem konzert von michy reincke. ich denke - wer zum teufel ist michy reincke? abwarten. er singt die erste zeile und ich weiss es! die stimme ist unverkennbar. kennst du noch "in einem taxi nach paris" von felix de luxe? und michy reincke war praktisch felix de luxe. super texte, sehr witzig, unterhaltsam und als "um die welt in einem tag" kommt, steh ich also in der ersten reihe, heule wie beim zwiebel schneiden und schmachte aufblickend meinen begleiter an. ich sterbe vor sehnsucht. so nah und doch so weit weg! und ich liebe ihn immer noch. michy reincke natürlich.

  • 3. Placebo - Every You Every Me

    rock am ring 2003. vier menschen in entspannter atmoshpäre, das übliche zelte-aufstellen-chaos, bratwurst zum frühstück, musik zu jeder tageszeit, nette menschen um uns herum, müll müll müll, dixie-klos, aber auch sommer, sonne, tanzen und relaxen. trotz menschenmassen treffe ich spätabends auf dem placebo-konzert einen nachbarn und freund, ich wusste gar nicht, dass er auch da ist. bei every you every me sagt er: "jule, hast du dich schon mal von der menge tragen lassen, das gefühl ist unglaublich." noch nicht ganz ausgesprochen hebt er mich an und schiebt einfach vorwärts. ich fühle mich in der waagerechten, ziemlich schnell mit dem gesicht nach oben und verliere mein cappy, denke scheisse. sehe in den himmel, höre dabei das mitsingen der menschen an meinen ohren, mal laut mal leise. ich habe den bruchteil einer sekunde angst, dass mir irgendetwas wehtun kann, beim tragen lassen, aber es tut nicht weh. man schwebt, ist in einer anderen welt, macht automatisch die augen zu und wabert quasi langam in irgendeine richtung. dann fasst mich jemand an den arm und zieht - ich schaue, sehe 1,5 meter über mir brian molko und einen hübschen ordner direkt vor mir. dieser hebt mich sanft (wirklich!) an und lässt mich langsam auf den boden der tatsachen gleiten. er muss gewusst haben, wie schön diving ist. jemand drückt mir mein cappy in die hand - es wurde mir doch wirklich hinterhergetragen, wie nett! das sind doch einfach glücksmomente.

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