Soundtrack meines Lebens

  • 1. Led Zeppelin - No Quarter

    Ein Lied, welches mein 16. Lebensjahr geprägt hat. Auch heute noch sehr wichtig für mich.

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  • 2. Bob Dylan - Stuck Inside Of Mobile With The Memphis Blues Again

    Zehntes Schuljahr, Klassenfahrt nach Südtirol, Skifahren. Eher eine Strafe für jemanden, der sich mit der ganzen Ideologie eines Skitouristen nicht identifizieren kann. Ich selber stand bis zu dem Zeitpunkt noch nie auf solchen Brettern und habe mir geschworen, nie an einer Après-Ski-Party teilzunehmen, vergebens. Auf der gesamten Busfahrt noch in voller Lautstärke Bob Dylan's "Blonde on Blonde" gehört und immer wieder zu "Stuck Inside Of Mobile With The Memphis Blues Again" zurückgespult (bis meine Ohren von der lauten Mundharmonika schmerzten), und dann eine Woche lang kulturleere Unterhaltung ("das sind nicht 20cm, nie im Leben, kleiner Peter...") im "Hexenkessel"... Jede freie Minute mit Bob Dylan wurde somit genossen und mit dieser absoluten Genugtuung und der Sicherheit, dass trotz allem noch gute Musik existiert, konnte man dann wieder gestärkt und immun gegen jegliche erwartete Pein auf die Piste... oder eben in den Hexenkessel.

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  • 3. Yann Tiersen - Comptine D'Un Autre Été : L'après-midi

    Nachdem ich wieder einmal - nichtsahnend - mit meinem Schwesterchen "Amélie" schaute und wir an die bezaubernde Stelle kamen, an der Amélie Steinchen springen lässt und ich dieses Lied hörte, wollte ich es unbedingt spielen können. Ich hatte seit Monaten nicht mehr am Klavier gesessen und dieses Lied begeisterte mich wieder einnehmend dafür. Ich kaufte mir die Noten und seit fast einem Jahr spiele ich es fast täglich. Am liebsten im Dunkeln.

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  • 4. Dvorak - Sonatine G-Dur, 3. Satz: Scherzo

    Das Jahresvorspiel für alle Streicher meiner damaligen Geigenlehrerin. Und mein erstes "richtiges" Vorspiel mit Bewertung und der Option, an dem Abschlusskonzert noch einmal spielen zu dürfen. Diesmal war es kein "Familientreffen", an dem die gerührten Mütter ihren kleinen Paganinis aus der ersten Reihe zuwinkten, während diese "Ist ein Mann in'n Brunn' gefallen" darboten. Obwohl ich eigentlich etwas Irisches spielen wollte, legte meine Geigenlehrerin mir die G-Dur Sonantine von Dvorak an's Herz und Recht hatte sie, denn für das Abschlusskonzert hat Dvorak dann anscheinend doch überzeugt ;)

  • 5. Sophia - If Only

    Wir saßen auf dem Boden und wussten nicht, wer von uns beiden damit anfangen sollte, etwas Wahres über uns zu sagen. Denn das war nötig. Bis er irgendwann ganz selbstverständlich eine CD herausholte und lächelnd meinte, er müsse mir ein Lied vorspielen. Er hatte schon zuvor davon erzählt und geschwärmt und ja, als ich es zum ersten Mal hörte, war ich natürlich sehr beeidruckt. Er nahm es mir auf und als ich es mir zum zweiten Mal anhörte, erschreckte ich mich sehr. Ich wusste, dass er es mir nicht geschenkt hatte, weil es einfach ein schönes Lied war. Gibt es etwas, das etwas Wahres über uns aussagt, dann ist es dieses Lied. Mit jeder Zeile.

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  • 6. The White Birch - Donau Movies

    Ich wusste nicht, was ich von dem Lied halten sollte. Es war ruhig, es war nett gemeint, mehr aber nicht. Und dann, als ich wieder einmal einen angesammelten Berg von Bügelwäsche beseitigen wollte und dieses Lied hörte, war er da, einer dieser seltenen Augenblicke, in denen einem a l l e s bewusst ist. In denen es keine Fragen mehr gibt und man die Zusammenhänge erkennt. Alles ist klar, erschreckend klar. Let me call you Donau like the sea in the river that flows in me let me call you blackbird you who stole my things and left a ring I'll call you chaplin you know who you are th laughter in my scar I'll call you donau if that is your name and calling is your game let me call you donau let me call you jane or virus in my veins let me keep the pictures of blue faces on a train the ball inside the chain

  • 7. Mark Knopfler - Hill Farmer's Blues

    Als ob ich in einem Klischee-Roadmovie gelandet wäre. Wir fahren nachts im Auto durch Hamburg, er spielt immer wieder dieses Lied. Seine Hände sehen anders aus, aber es gibt nichts zu sagen. Es war das letzte Mal, dass ich ihn sah. Da bin ich mir sicher.

  • 8. Stoppok - Gute Nacht, Freunde

    Aus reinem Kaufzwang habe ich die "Hommage an Reinhard Mey"-CD auf dem Trödel erstanden und darauf einige Goldstücke gefunden, wie Stoppoks Version von "Gute Nacht, Freunde". Ein wunderbares Lied des schlichten Danks für Dinge, die selbstverständlich sind - unter Freunden. Zweifelsfrei perfekt für bevorstehende Umzüge und den Umstand, man sehe sich auf Grund der Entfernung nur noch in den Ferien. Nachdem ich es meinen Freunden aufgenommen hatte, verabschiedeten wir uns nach jedem Treffen immer nur noch - unabhängig von der Tageszeit - mit "Gute Nacht, Freunde" ;).

  • 9. Radiohead - The Tourist

    Was auch immer wir hatten, das war es also. Schon wieder läuft bei ihm Radiohead und er sagt, er wusste es und deswegen höre seit Tagen wieder die O.K. Computer und er erzählt mir, was ich immer hören wollte, früher, und dass es okay ist, wie es ist und dass er mir dankbar sei. Dass er froh sei, dass ich jetzt jemanden habe, der anders denkt als wir. Und ob ich noch wüsste, damals die Nächte im Park und was Marcus Wiebusch auf dem Konzert gesagt hatte, bevor sie 48Stunden spielten. Natürlich. Recht hatte er. Das war es also.

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Mitternachtssonnes Freunde

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