Soundtrack meines Lebens

  • 1. Tori Amos - Pretty Good Year

    Schon als kleines Kind wollte ich rote Haare und grüne Augen haben. Später wollte ich Klavier spielen. Singen konnte ich nie, und habe es auch nie versucht. Das einzige, was ich erreicht habe, ist das Klavierspielen. Tori ist meine Fee aus früheren Tagen, bei ihrer Musik und ihrer Stimme fühle ich mich zu Hause und warm. Pretty good year birgt Kindheitserinnerungen in mir – und ihr. Und die sind bei uns beiden ähnlich ambivalent. Später habe ich mir vorgestellt, zu Toris Musik in meiner späteren Wohnung zu sitzen und zu malen – ein Wunsch, der sich bis heute nie ganz erfüllt hat.

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  • 2. Everything but the girl - single (photek remix)

    Immer, wenn ich mir vorgestellt habe, dass mal jemand mit mir Schluss machen sollte, habe ich es mir so wie in diesem Song vorgestellt. Und immer, immer wieder höre ich ihn und habe Angst vor dem Tag, an dem es mir vielleicht wirklich so ergeht.

  • 3. Fiona Apple - love ridden

    Ein Song über eine vergangene Beziehung. Und wie bei "single" eine Situation, die in meinem Kopf immer wieder stattfindet. Angst davor, und gleichzeitig die masochistische Ader, sich ständig in dieses Gefühl hineinversetzen zu wollen. Ein wunderbarer, warmer Song voll Güte und Traurigkeit.

  • 4. Coldplay - We Never Change

    Endlose Fahrten. Endlose Wege zu meiner Liebe, über Stock und Stein und Feld und Wald. Im Zug höre ich diesen Song, und möchte weinen. Ja. Wir ändern uns nie. Dabei möchte ich doch so gerne irgendwann einmal glücklich werden. Bitte.

  • 5. David Gray - real love

    Wir standen mit etwa 500 Menschen in einer sehr kleinen Location um dieses und andere Lieder zu hören. Als David diesen Song aber schneller und viel enthusiastischer spielte als auf dem Album, schlug mein Herz schneller und ich wußte: er meint es ernst. Einen Moment lang war ich glücklich, weil ich wußte: ich auch.

  • 6. Muse - Bliss

    Das bin ich. Hundertprozentig. I want that peace and joy in your mind. Wie viele Türen zu mir selbst hat mir diese Band geöffnet und wie dankbar bin ich ihnen dafür. Auch hat sie mir die Tür zu jemandem geöffnet, der noch viel unglücklicher ist als ich. Damit habe ich ihn noch unglücklicher gemacht. Und mich gehasst. Und tue es noch. Aber wir beide lieben Muse und wissen genau, dass sie in den Vorgärten unserer Herzen diese Worte gelesen haben müssen.

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