Soundtrack meines Lebens

  • 1. Kettcar - 48 Stunden

    in erster Linie ist es mein perönlicher Festival-Begleiter gewesen. '05 - Scheeßel - Hurricane. allerdings liegt es in der Hinsicht 'Festival' gleichauf mit 'Landungsbrücken raus'. Aber die zweite Verbindung ist die ganze Zeit währenddessen plus die Zeit danach, die ungefähr ein halbes Jahr einnehmen dürfte. Und es hat mich die ganze Zeit begleitet, mal mehr, mal weniger. Ob ich durch die Straßen lief mit dem MP3-player in der Tasche/im Ohr oder im Bus saß auf dem Weg nach Hause, im Bus auf dem Weg zu einem Ort [oder einem Menschen), der meiner Erinnerung lieber verschlossen bleiben sollte. Es ist so viel dran an dem Song. Und jedes Mal wenn er spielt bildet sich ein Zusammenspiel von Wehmut, Frühlingsgefühl und purem Glück. Alles Resultate der nahen Vergangenheit =) Ein ewiger Lieblingssing eben aber gleichauf mit 'Landungsbrücken raus'

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  • 2. Snow Patrol - Set The Fire To The Third Bar

    Großes Gefühl. Freiheit von dem Vergangenen. Sehnsucht nach dem Fernen, was sich letztendlich tatsächlich als unerreichbar herrausstellte, aber der Wunsch nur zu einem etwas größeren Teil verwischte. Versuch der Orientierung an, und des Philosophierens über die Realität. ja

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  • 3. Mediengruppe telekommander - Gekleckert

    nur ein Beispiel für alles andere. Beste Band der Welt. Die geilsten lebenden Diskokugeln überhaupt. Erinnerung an Halle - erstes Konzert der MTK für uns, und ereignisreichste Anfahrt ever ;D Übersehene rote Ampeln, Verfahren 2 mal an derselben Stelle. einfach chaotisch. Und daher so verdammt passend zu der Stimmung des Konzertes. Einfach genial. Chaotisch, sympatisch, befreiend und cool. Daher sehr bedeutsame, lustige Band für mich. ein kleiner widerstand ist durchgebrannt. du willst noch ein zeichen setzen. wie ist dir egal! sie will den bass hier vorne, um zu sehn, wie sie schaun!!! denn es is zu heiß, um es aus der hand zu geben aber nicht zu heiß, um es lauter zu drehn! sie sagen "mach das leiser" und du sagst "nein"

  • 4. The Killers - Somebody Told Me

    Der Song ruft immer eine Art Glücksgefühl bei mir hervor. Und Frustabbau mithilfe des Tanzens und des Textes - Abbau von Liebeskummergefühlen, Erinnerung an die Menschen, die immer an meiner Seite sind. Das ist schon alles, und ne ganze Menge

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  • 5. Fettes Brot - Nordisch by Nature

    Ganz großes Kino. Highfield diesen sommer war das zweitgrößte Highlight nach unserer Absschlussfahrt nach Prag im September. Festivals sind einfach der beste Wochenend-Urlaub, den man buchen kann. Die besten leute um sich zu haben, die man kennt, lässt in einem Glücksgefühle ohne Ende aufsteigen und die Abreise zerreisst einen innerlich in 30 000 Stücke. Fettes Brot waren eins meiner persönlichen emotionalen Highlights dieses Highfields. Nordish by Nature bedeutete: abgehen bis zum umfalln und mit der Besten (=Lizy) freuen ohne Ende. Wenn ich den Song höre, kommt immer diese Festival-Athmosphere hervor - und die ist einfach der Wahnsinn.

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  • 6. Ransom - California

    Es war sozusagen meine/unsere Einführungszeit ins Musikgenre Rock. Wie jeder Jugendliche habe auch ich einige musikalische Pleiten vorzuweisen, aber Ransom gehören mit Sicherheit nicht dazu. Project 89.0 Digital, das selbsternannte fetteste Radio alive, musste seinen Sendeplatz aufgeben, da es als ein Projekt auf Zeit geplant war; ein Radiosender ohne Werbung, der letztendlich angeblich zu wenige Zuhörerzahlen vorzuweisen hatte und daher zu einem Mainstream-orientierten Sendeplatz (des Radiosenders 89.0 RTL) wechselte. Gefrustete, überzeugte Rock-Fans (zu denen wir uns damals wohl auch sehr stark dazuzählten, oje xD) waren empöhrt, und so zogen wir mit unserem Protestplakat nach Halle zur Peisnitzinsel, um an der ursprünglich für Project vorgesehenen Bühne unseren Lieblingssender zurückzufordern. Alles in allem war es im Grunde total sinnlos, da wir von vorn herein nichts tun konnten. Aber Ransom traten als specail guest beim Local Heroes Zwischenentscheid auf und waren verdammt nochmal endgeil. Und ich finde heute noch, dass es live eine der besten Bands überhaupt ist; Lizy und ich trauern wir jetzt schon der Band hinterher, die sich nach dem 6.1.07 auflösen wird. Aber wir werden dabei sein, in Berlin. Und uns an die ursprünge unseres aktuellen Musikgeschmackes erinnern, der sich seither mehr als gewandelt hat - aber so muss es ja sein. Die Erinnerung zählt, und diese ist Gold wert

  • 7. clueso - Überall Bist Du

    Clueso. Der Musiker überhaupt. Es soll noch einmal jemand sagen, das wär kein Rock'n'Roll (wenn ich das schon höre, tz). Wenn jemand Rock'n'Roll ist, dann ist es Clueso. Einen Menschen, Musiker, mit so nem riesen Batzen an Stil gibts kein weiteres mal auf dieser Welt. Wenn ich an Clueso denke, fällt mir als aller erstes dieser Song ein, weil er von der Melodie her schon so tief eindringt in die Seele, dass man nur heuln könnte, und einem sofort die Momente vom Konzert, vom Festival, von zu Hause aufsteigen und man einen Haufen an Gefühlen und Gedanken in sich spürt, die, irgendwie, alle eine Art von Leichtigkeit und Tiefgründigkeit zugleich, von Verständnis und Erkenntnis der Banalität hervorrufen. Highfield '06 - Clueso war nur ein kleiner Act, aber der, auf den ich am meisten gewartet hatte =) und die 45 min. waren die größten. love the people, chicago, alles ein Gedicht! Als ich dann las, dass er im Oktober in Magdeburg spielen würde, gabs für mich kein Zögern, denn die Karte war bestellt. Und es war der Wahnsinn. die sonne geht auf, chicago, mein bestes, frische luft... Eins der größten Konzerte ever! Die bewegendsten Songs ever Die am stärksten gemischten Gefühle je Der größte Künstler. Mit einem Wort: würde ich es gern beschreiben, aber wenn ich emotionsbeladen schreibe, fällt mir gleich befreiend ein und Glücksauslöser und und Und ich werde ihn heiraten. oja! ;D

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  • 8. blumfeld - Wellen der Liebe

    Ursprung allen Grauens (oder.. wie auch immer) eigentlich folgendes Lied: Lustprinzip von Egotronic, einer der coolsten Bands aus Berlin. Die ich bis zum März 2007 nicht kannte. Was sich in Null Komma nix änderte, als ich IHN auf Myspace erspähte. IHN, den ich sowieso schon (zumindest visuell) durch die freitäglichen Ausgehabende kannte und der mich nicht mäßig interessierte... Lange Rede kurzer Sinn: Verliebt. Später. Oder vielleicht zu jenem Zeitpunkt schon über beide Ohren. Wer weiß. Die Katastrophe nahm also ihren Lauf, man traf sich, man kam sich näher, alles war unkompliziert und ungebunden. Keine Beziehung. Fast perfekt. Und genau richtig, so, wie es war. Vier Wochen lang. Man schenkte mir Tapes. Unfassbar schöne Tapes. Blumfeld war darauf - Wellen der Liebe - wunderschön. Seither in meinem Kopf/Herz unveränderlich an IHN geschmolzen. An die schrecklich kurze Zeit. Die mich so zufriedenstellte. Wie noch nie. Und ich glaubte. An mehr. Auch auf den Tapes, und daher Lebens-Soundtrack-würdig, waren weitere Songs. Teilweise durchgeknallt und manchmal von einfacher Struktur, einigen Makeln, und vielleicht gerade daher so ins-Hirn-einbrennend: || Bosse - Mein Beat || Tocotronic - Der achte Ozean || Olli Schulz - Nimm mein Mixtape (schon vorher ein Held.) || Das Pop - You || Zu all den Songs könnte ich immer wieder dieselben Gedanken zu Papier bringen. Alles ging schnell zu Ende und vor allem die Musik machte alles noch zehnmal unerträglicher. Sich zu verlieben in ein Gefühl, eine Zeit, die Zufriedenheit, die man ja so selten erfährt, weil man sich selbst das Leben ja viel einfacher so schön schwer machen kann. Das tut zunächst weh und macht aggressiv. Später gleichgültig gegenüber der Gefühle jeder Menschenseele, die einem neu begegnet. Irgendwann kommt dann Ruhe. Das klingt normal, wie nach jeder normalen Trennung nach einer intensiven Beziehung. Intensiv. Auch eine Nicht-Beziehung, oder Halb-Beziehung, oder welche Bezeichnung dieses Speil auch immer verdient hätte, kann intensiv sein. Und Spuren hinterlassen. Die immer wieder auftauchen können. Und gerade dann, wenn sie einen zum ersten Mal wieder einholen, wird man am schlimmsten getroffen. Man ist erschüttert. Vielleicht traurig. Vielleicht wieder endlos aggressiv. Und alles wegen dieser und keiner anderen Zeit. Wegen dieser unzähligen aufregenden Momenten. Wegen dem, was danach passierte, und was es mit einem selbst machte. Wegen dem Gefühlswirrwar. Und ein bisschen (das muss man sich einreden) wegen IHM. Wegen dieser extrem intensiven paar Wochen, in denen man lebte! Aber sowas nennt man nicht Liebe. Sowas nennt man Sehnsucht.

  • 9. eskobar - Sun In My Eyes

    Eskobar begleitete mich noch in einer extremen Phase meiner Selbstfindung. Merkwürdige Playlists, neue Bekanntschaften. Vor allem neue Bekanntschaften. Sun in my eyes erinnert mich an Steff. Die ca. 400 km weit weg wohnt. Über die ich so unendlich viel weiß, dass ich fast glaube, ich würde alles von ihr wissen. Man nennt sowas, glaub ich, Internettbekanntschaft. Eigentlich sehr dicht und vertraut, diese Bekanntschaft ;) Ich kann wohl kaum in ein paar Worten zusammenfassen, wer Steff ist. Wie sie ist, wie sie lebt usw. Dazu kenne ich sie zu wenig. Und entgegen allen Unverständnisses verdient sie den Status einer sehr guten Freundin.

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Matjezs Freunde

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