Soundtrack meines Lebens

  • 1. fugees - Killing Me Softly

    Heiß war es. Ein typischer lauer Sommerabend. Eigentlich hatte ich keinen Bock auf eine mehr dieser typischen Geburtstagspartys, viel lieber hätte ich im Garten mit Mark n paar Bierchen gezischt. Aber er überredete mich doch noch hinzufahren. Und so tauchten wir als letzte Gäste auf. Sie war zwar da, ignorierte mich zunächst zwar galant. Als Mark aber mit seiner Liebsten plötzlich weg war und ich so relativ alleine in der Gegend rumstand, kam sie an, grinste mich wie'n Honigkuchenpferd an und zog mich schweigend nach draußen. An der Gartenschaukel zog sie mich an sich und küsste mich. Das erste Mal richtig. Intensiv. Lange. Leise hörte man von einer anderen Party der Hit des Sommers: "Killing me softly". Die Intensivität und Impulsivität des Kusses plus ihr süßlich-schwerer Duft von Vanille raubte mir alle Sinne. Der klare Sternenhimmel drehte sich nur um uns, es gab nur uns. Alles war vergessen, nur der Moment zählte. Und er schien endlos. Noch Stunden später, als ich schon längst wieder im Bett lag, spürte ich ihre heißen Lippen auf meinen...

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  • 2. Curse - Und was ist jetzt?

    die ersten sonnenstrahlen fanden ihren weg durch das rollo. sie lag da, die braunen haare flossen wie ein geheimnisvolles wasser über das weiße kopfkissen. sie atmete regelmäßig ein und aus, ihre etwas trockenen lippen dabei leicht geöffnet. ich schaute sie einfach an, genoss den anblick, der mich mehrere jahre begleitet hatte und den ich nun zum letzten mal sehen würde. es war alles gesagt worden. der kampf war vorbei. er war von anfang an aussichtslos, das hatte ich gewusst. trotzdem war er es wert. mein hals fühlte sich an, als ob ein dickes tau um ihn langsam zugezogen würde. so vertraut und gleichzeitig so fremd war dieser moment. ich hoffte sie würde die augen nie öffnen, dass dieser moment nie vorbeigehen würde. einfach die zeit anhalten. alles vergessen. sie nur anschauen. endlos. aber sie merkte meinen blick, wurde wach, lächelte mich an. streichelte mir mütterlich über den kopf. in dem moment spürte ich meine augen nass werden. die schlinge um den hals zog sich enger. „ich muss gleich los“, flüsterte sie. „ich weiß“ erwiderte ich kraftlos. schweigend zogen wir uns an, ich brachte sie zum bahnhof, hielt ihre hand, umarmte sie, gab ihr einen kuss auf die stirn. dann war sie weg. aus meinem leben verschwunden. ich wusste nicht wie es weitergehen würde. stunden saß ich noch im auto, hörte und dachte die ganze zeit nur „und was ist jetzt?“

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