Soundtrack meines Lebens

  • 1. Pink Floyd - Wish you were here

    Es war Spätsommer als wir drei uns zum ersten mal begegneten. Wir verstanden uns auf anhieb, hatten viele Gemeinsamkeiten udn waren doch so verschieden. Wir kamen aus verschiedenen Städten, waren unterschiedlich aufgewachsen, lebten völlig unterschiedliche Leben und hörten unterschiedliche Musik. Doch drei Dinge hatten wir gemeinsam, die gemeinsamen Wochenenden irgendwo in Bayern, eine wirklich tolle Zeit und diesen Song, der unsere Hymne war.

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  • 2. Ugly Kid Joe - Everything About You

    Ich war 15 und es war das erstes Konzert auf dem ich ohne "Aufpasserperson" war. Nur mein damaliger langjähriger bester Freund und ich, mitten in der tobenden Menge. Ein tolles Gefühl.

  • 3. Jules Massenet - Méditation

    Eines Tages legte meine Mutter, die sonst einen gänzlich inkompatiblen Musikgeschmackt zu meinem hat, eine Klassik-CD ein. Natürlich nicht weniger leise als ihr Erstgeborener (ich) und so kam es, dass ich zwangsläufig die Stücke der CD mitbekam. Nach geraumer Zeit, ich war schon leicht angenervt von dieser "uncoolen" Musik - es war ein schwieriges Alter - ertönte dieses wundervolle Stück. Ich war wie gebannt vom Klang der Solo-Violine, die in zauberhafter Weise Emotionen in Töne und Töne in Emotionen verwandelte. Mal von Freude erfüllt, mal unendlich schmerzend, mal zerbrechlich zart. Das war das erste Mal, dass mich etwas derart umgarnte, durchdrang, in sich auf nahm und seither nie wieder los gelassen hat. Und, es war die einzige CD, die ich je meiner Mutter abgeschwatzt habe.

  • 4. Incubus - Drive

    Mit diesem Song verbinde ich sehr stark die Zeit vor und während des Wegzugs aus meiner Heimatstadt. Auch wenn ich froh war, diesen Schritt zu wagen, steckte doch auch ein gehöriges Stück Angst in mir. Zwei Jahre zuvor hatten mich Fragen wie "Findest Du dort das, was Dir hier fehlt?" oder "Ist der neue Job auf Dauer wirklich so toll, wie es sich anhört?" daran gehindert weg zu gehen. Schnell stellte sich heraus, dass es die beste Entscheidung war, die ich bisher getroffen hatte und das hätte ich nie erfahren, hätte ich mich wieder von meinen Ängsten geiseln lassen. "...But lately I'm beginning to find that when I drive myself my light is found. Whatever tomorrow brings, I'll be there with open arms and open eyes..."

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