Soundtrack meines Lebens

  • 1. Eric Clapton - Tears in Heaven

    Menschen die bereits ein Kind verloren haben wissen, wie verdammt leer man sich fühlt! Eben so leer wie ich mich am 1.2.2002 gefühlt habe. Dieses Lied beschreibt die Schmerzen und die Leere, die immer einen kleinen Teil des Herzens ausmachen werden!

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  • 2. Fettes Brot - Jein

    Tja jeder kennt es, das Gefühl das erste mal verliebt zu sein. Komisch ist nur, dass man dieses Gefühl mit so merkwürdigen Dingen verbindet, wie zum Beispiel mit dem Geruch nach Tequilla! Oder eben mit einem Lied, bei mir ist es eben dieses hier!

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  • 3. Glenn Miller - Moonlight serenade

    Langsam geh ich an den regennassen, verwitterten Steinen vorbei. Regentropfen perlen mir von der Stirn. Niemand wird bemerken, dass sich unter die Tropfen auch Tränen mischen. Mit verschwommenem Blick suche ich den richtigen Stein. Als mein Blick den Stein streift, krampft sich mein Herz zusammen. Die Trauer übermannt mich. „Warum ausgerechnet jetzt“ geht es mir durch den Kopf. Kein Anzeichen war zu bemerken, dass diesen Abschied ankündigte. Eine Bronchitis und der Unwillen zu leben, aber sonst war da nichts. Ich wollte ihm noch so viel sagen...............

  • 4. Placebo - Every You Every Me

    Wie ein grünes Meer, das von Schatten durchdrängt ist, dieser Gedanke setzt sich in meinem Kopf fest, als ich die Bäume betrachte die an mir vorbei rauschen. In meinem Körper spüre ich das leichte vibrieren. Ich fühle mich erleichtert, unendlich erleichtert. In den Augen meiner Schwester kann ich das selbe erleichterte Blitzen sehen und ein leichtes Lächeln verschönert ihre Züge. Doch sie ist völlig vertieft in ihr Buch, also merkt sie nicht, dass ich sie beobachte. Ich frag mich was wohl gerade in ihrem Kopf vorgeht, ob sie das Wochenende ähnlich empfunden hat wie ich? Der Freitag zum Beispiel, ich kann mich gar nicht mehr erinnern wann ich das letzte mal so aufgeregt war. Aber die 4 ½ stündige Zugfahrt war kaum zu ertragen, ich konnte mich weder auf Lesen noch auf Musik hören wirklich konzentrieren, da meine Gedanken bereits in Hamburg weilten. Wie wird sie reagieren? Freut sie sich mich zu sehen? Erinnert sie sich überhaupt an mich? Und Er? Was ist mit Ihm? Wird er überhaupt Interesse an mir zeigen? Wie wird Ute mit mir umgehen? Doch all diese Gedanken und Gefühle ließen sich, allein durch Spekulationen nicht mehr klären, ich musste bis Samstag Früh warten. Aber Gedanken lassen sich nicht einfach wegwischen, sie spukten also weiter in meinem Kopf herum, plötzlich ist die Durchsage „Nächster Halt, Hamburg Altona“ zu hören. Morgen Früh werde ich meine kleine Schwester wiedersehen und das nach viereinhalb Jahren das erste mal. Mein Herz krampft sich zusammen. Warum macht man sich eigentlich immer vorher so unmögliche was-wäre-wenn-Gedanken? Es kommt doch meist sowieso anders als man denkt. So auch in diesem Fall. Ich hätte mir all die belastenden Gedanken sparen können. Das ganze Wochenende verlief absolut harmonisch. Die beiden Kleinen haben sich so sehr gefreut uns zu sehen, dass sie den ganzen Tag nicht ruhig sitzen konnten. Und auch Ute war uns gegenüber sehr aufgeschlossen, nur als das Thema auf unseren Vater zu sprechen kam nahm ihre Stimme eine eisige Kühle an. Trotzallem war nicht sie es, die einem Treffen mit Lara und Arne im Weg stand. Viereinhalb verdammte Jahre hat er wegen seines beschissenen Stolzes seine kleine Tochter nicht mehr gesehen, die ihn aber trotzdem immer noch abgöttisch liebt. Ute hat in Gegenwart der Kinder nie ein schlechtes Wort über ihn verloren. An Weihnachten hat Lara einen Aufsatz für die Schule geschrieben: „was ich mir am meisten wünsche!“ Und was stand ganz oben? Genau: „Ich wünsche mir, dass mich mein Papa noch lieb hat!“ Dieser verdammte Vollidiot! Warum schafft er es denn nicht sie besuchen zu kommen? Schon wieder eine Frage die ich nicht beantworten kann, weil ich es einfach nicht verstehen kann. Ich für meinen tTeil bin auf jeden Fall verdammt froh, dass ich den Schritt endlich getan hab. Ich hab von einem Tag auf den Anderen eine 7 jährige Schwester und einen 10 jährigen Bruder bekommen. Und jetzt sitz ich hier im Zug nach Hause, höre Placebo und lächle vor mich hin.

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