Soundtrack meines Lebens

  • 1. Incubus - Drive

    das bild was ich mit diesem song verbinde ist der erste monat meines studiums irgendwann nachts allein in meinem kargen dreifarbigen (grau,senfgelb und weiß) studentenwohnheimzimmer eine einzelne lampe gegen die wand gerichtet. Hinter mir 18 jahre in einem anderen land, verlorene freunde, vor mir berlin bei nacht aus dem 9.stock...eine mischung aus hilflosigkeit und gespannter hoffnung auf die neuen erfahrungen. Ich musste erstmal damit klar kommen nicht mehr die Beste in allem zu sein, das die Dinge mir nicht mehr zu flogen und aus der gewohnten Umgebung heraus gerissen worden zu sein. Diese ersten Monate waren hart und ich musste feststellen das ich mich durch diese neuen Erfahrungen veränderte, mich durch Andere verändern ließ. Inzwischen bin ich zu mir selbst zurück gekommen und hier angekommen. Dennoch in Momenten des Zweifelns und der Herausforderung wie in diesen ersten Tagen, lege ich Incubus auf und denke: Scheiße ich schaff das jetzt!

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  • 2. Jack Johnson - Sitting, Waiting, Wishing

    Bis zu dem Sommer kannte ich Jack Johnson noch nicht mal. Dann schleppten meine beiden besten Freundinnen mich in ein Konzert von ihm. Ich war am Tag vorher 18 geworden und offiziell aus der Schule entlassen worden, mein Abisommer konnte beginnen. Ich hatte vor die letzten Monate mit meinen Leuten zu genießen. Tja und dann traf ich Tito, eigentlich die Inkarnation von allem was mich an portugiesischen Männern leid war und nie toll fand. Aber ich war nicht mehr lange da und das Zusammenwirken von Feierlaune, verfrühtem Heimweh aber auch Verknalltheit sorgten für ein Gefühlswirrwarr einer mir bis dorthin unbekannten Größe. Und so sollte Jack Johnson mir ironischerweise ca einen Monat nachdem ich ihn live gesehen hatte, ohne einen Song vorher wirklich zu kennen, mir aus dem Herzen sprechen. Ich saß damals in Tito´s Auto und beobachte ihn wie er seine Freunde begrüßte und fühlte mich irgendwie elend. Einerseits musste ich feststellen, dass ich mich jetzt doch 2 Monate bevor ich das Land verliess in diesen Kerl verknallt hatte, andererseits das eben dies keinerlei Zukunft aufwies. Mit diesem Durcheinander im Herzen und einem Kloß im Magen versuchte ich mir klar zu werden was ich genau fühlte...Tja und dann sang Jack Johnson so als hätte er mein Herz geöffnet und aus ihm die Worte genommen. die Geschichte endete wie vorher gesehen mit meinem Weggang nach Deutschland...und ich denke dieser Weggang war auch der Grund warum sie überhaupt begann...dennoch wenn Jack Johnson ansetzt fühl ich wieder den weichen Sitz und sehe die Truppe des Sommers im Scheinwerferlicht des Jeeps...

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  • 3. Manu Chao - La Despedida

    Als ich den Song hörte dachte ich ich hätte dich vergessen, verabschiedet, verarbeitet und zwar genau so lange bis: Te espero siempre mi amor Cada hora, cada dia Cada minuto que yo viva... Te espero siempre mi amor... Te quiero... Siempre Mi amor... Se que un dia... volveras... und da wusste ich das obwohl die Zeit mit dir kurz war du etwas in mir getroffen hast und das zerstört hast. Ich dachte das der Andere mein Herz bereits schon gebrochen hat. Ich dachte du hättest der Kleber sein können und doch warst du ein Mörser der aus den Scherben Staub gemacht hat

  • 4. Wir sind Helden - Ausser Dir

    Nach langer Zeit wieder jemand an mich rangelassen. Das Lied sollte eigentlich meine Freude ausdrücken aber leider wolltest du nicht...konntest du nicht...was auch immer... es war vermutlich zu gewollt...gewünscht...zu perfekt von außen gesehen...ich hätte gerne meinen kopf wieder denn leider hat mich die Realität wieder aus dieser schlechten Seifenoper rausgeholt nur um mich wieder voll ins Leben und Studium zu werden...es wäre daher nett wenn du ihn mir wiedergeben könntest...denn auch wenn du mich nicht um schlaf und verstand bringen wolltest fühle ich mich unwohl ohne kopf in der straßenbahn...

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  • 5. Justin Timberlake - What Goes Around.../...Comes Around Interlude - Main Version - Clean

    Nach fünf Jahren platonischer Liebe hörte ich diesen Song mit meiner besten Freundin im Auto. Ich hatte mich gerade mal wieder darüber aufgeregt wie er mich vergessen hatte und wie respektlos er mich behandelt und dennoch geschworen das ich ja eigentlich längst über ihn hinweg war und nur noch das Ganze als Beleidigung im Rahmen unserer Freundschaft sah. Meine Freundin sagte nichts, sie hatte diese Beteuerung schon zig Male gehört und in die Stille hinein die auf meine Worte folgte fing Justin an zu singen. Und spätestens bei den Worten "I was ready to give you my name" war die Fassade zusammengebrochen. Es war nicht meine Freundschaft die er weggeworfen hat (immer und immer wieder) sondern die Enttäuschung darüber das ich es so lange zugelassen hatte das er mir weh tat. Ja ich wollte ihn heiraten, in meinem Kopf gab es diese Idee das es irgendwie auf eine wundersame Art und Weise geschehen würde. Und just in diesem Moment konnte ich die in dem Song beinhaltete Wut und Enttäuschung tief in mir spüren. Und ich hoffte "what goes around comes around" und das es ihm irgendwann genauso gehen sollte wie mir. Und auch jetzt noch wenn ich das Lied höre spüre ich noch ein kleines Bisschen dieser Wut in mir.

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