Soundtrack meines Lebens

  • 1. Fischerspooner - Emerge

    hat mir ne freundin empfohlen. coole band. diese musik hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich meine schwule seite in mir gefunden habe. obwohl ich nach wie vor hetero bin.

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  • 2. Rammstein - Seemann

    zuerst war der liedtext da, dann das lied selbst und dann die zwei monate dauernde beziehung mit der frau, von der ich den liedtext hatte. ja, sie war damals frau, ich noch ein kind, aber rammstein hab ich seitdem gerne gemocht. das einzige, was aus dieser 'liebe' geblieben ist. an dieser gruppe scheiden sich die geister, an ihren texten, liedern, wasauchimmer. früher wäre ich da kompromisslos gewesen, heute weiss ich: die waren mal super individuell, heute ist vieles davon leider kommerz. auf jeden fall war seemann das erste lied, dass ich je gehört habe. und in rammsteinliedern konnte ich auch stets erinnerungen speichern, deswegen waren sie mir so sympathisch. sie sind nicht so beliebig, wie andere musik. nachfolgende favoriten: alter mann, laichzeit, nebel, amour, dalai lama, sehnsucht, asche zu asche, feuerräder, kokain.

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  • 3. Tocotronic - Ich Habe Stimmen Gehört

    Färberstrasse 35 das war die wohnung meiner ersten grossen liebe. mittlerweile ist sie miss zürich und wohnt woanders, und mittlerweile war ich in thailand und studiere. aber vermissen tu ich sie immer noch. danach ging es mir monatelang scheisse und dieses lied hat wesentlich dazu beigetragen. gut, dass es noch solche lieder gibt, die etwas bewegen können. gerade elend, verlust und hoffnungslosigkeit sind doch schwere dinge, die nicht einfach so kommen. ausserdem habe ich sie immer 'meine welt' genannt, und in dem lied heisst es ja: 'ich war wie verstört vom anblick der welt' 'ich werde frei sein und gehn zur nächsten station.'

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  • 4. Feindflug - Tötungsmaschine Mensch

    nach eineinhalb monaten in thailand, ohne musik, ohne handy, ohne grosse reizüberflutung fing sie dann an, die sehnsucht nach dem sound. und feindflug hat mich da gerettet. wieder und wieder habe ich diesem lied in internetcafés über kopfhöhrer gelauscht.

  • 5. Das Ich - Der Achte Tag

    Zu diesem Lied bin ich das erste Mal bekifft Auto gefahren. Und ich hatte einen super Trip. Das heisst nicht, dass ich es nochmal machen würde. Aber es war okay. Ich bin von einer Freundin spät nachts nach Hause gefahren, wir hatten Gras pur geraucht. Die ganze CD (Das Ich - Anti'christ) ging gut, bis dieses letzte Lied kam. Das fuhr ein. Mit 140 Klamotten im Tunnel schien es mir, als ob die Trennstreifen zwischen den Spuren wie Schnecken unter meiner Kiste durchkriechen würden. Das Beängstigende war, als die Musik zu Ende war, der Track aber weiterlief (was ich nicht wusste) und plötzlich so unheimlicher Sound das Auto füllte. Meine Empfehlungen: Hört euch den Song dicht an, aber zuhause. Ich könnte es sein, dem ihr damit das Leben rettet!

  • 6. Depeche Mode - When The Body Speaks

    Noch so ein Trennungssong. Auf der Suche nach Dingen, die mich an sie erinnerten, habe ich die Sachen, die ich fand, mit Trauer gefüllt und ihnen ihre damalige, Zusammenhalt schaffende Funktion entzogen. Ich wollte nicht daran denken, wie es schön es mal war, sondern wie mies es mir danach ging. Obwohl das jetzt ein wenig übertrieben ist. Auf jeden Fall ein klasse Song, den man im Bett hören sollte.

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