Soundtrack meines Lebens

  • 1. The Calling - Stigmatized

    Genauso wie "Iris" von den Gogodolls kann ich dieses Lied immer und überall hören und fühle mich sofort pudelwohl. Das sind meine beiden Lieblingslieder der Mamatauglichen Art. Zum Beispiel hatte ich die beiden auf einer Kasette aufgenommen und rauf und runter gehört, als Mama und ich allein in unserem Corsa nach Italien gefahren sind. Ich liebe einfach die Stimme des Sängers. Würden sich auch für Herzschmerz eignen, ich bevorzuge in solchen Fällen aber härtere Musik.

  • 2. Porcupine Tree - Blackest Eyes (Album Version)

    das Bokle ist meine Stammkneipe, und dieses Lied lief immer wenn Paul (der ehemalige Besitzer) oder Andrea dort gearbeitet haben. Wenn ich dieses Lied höre muss ich immer an die lustige Zeit zurück denken, in denen ich oft erst morgens wieder nach Hause kam und man immer jemanden zum tratschen hatte.

  • 3. Foo Fighters - Learn to Fly

    blaues Zimmer, blaue zugezogene Vorhänge, kleine Wasserbrunnen-nebelmaschine, laute Musik und dazwischen immer wieder dieses Lied, auf dem Boden flacken und rauchen und einfach nur chillen und sich nebenher doch wieder rumbalgen, mit einem Typ der einen von Anfang an durchschaut hatte und mit dem doch nie etwas lief, und jedes mal wenn ich heute dieses Lied höre und die Augen schließe, denk ich, ich läge dort auf dem Boden.

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  • 4. nelly - #1

    Ich habe damals vom normalen Gymmi aufs TG gewechselt. Um die Klasse miteinander bekannt zu machen haben wir eine einwöchige Fahrt nach Holland zum Segeln gemacht. Da habe ich von einem Klassenkameraden eine Minidisk ausgeliehen bekommen, auf der dieses Lied war, und ich hab es rauf und runter gehört. Seitdem muss ich jedes mal, wenn ich dieses Lied höre, an diese Zeit denken, an das Gefühl des Neuen und Unerfahrenen und an die spannende Aufregung.

  • 5. Linkin Park - In the End

    Generell liebe ich jedes Lied von diesem Album, es muss nicht dieser spezielle Song sein. Es geht um die Art der Musik. Auf Partys dreh ich auf wenn ich diese Musik höre, und auch sonst höre ich die Lieder von Linkin Park gern rauf und runter. Nur manchmal, ganz selten, wenn es mal wieder seit langem besonders stressig oder nervenaufreibend war, dann habe ich das Gefühl, ich "bräuchte" diese Musik. Wie eine Droge. Dann weiß ich, dass es zu spät ist. Dass ich fertig bin mit meinen Nerven und mich besser zu einem guten Freund oder ins Bett verkriechen sollte. Denn sonst würde es nicht mehr lange dauern und ich würde ausrasten. Und dann liege ich ausgestreckt auf dem Boden vor den Boxen und hinter meinem Kopf dröhnt lautstark Linkin Park hervor, und ich spüre das Lied im ganzen Körper. Dann heule ich. Ein Heulkrampf, den man nur nach ausgiebigem Heul-Schreien wieder los wird.

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  • 6. Die Toten Hosen - Alles aus Liebe

    Da war ich mit meinem ersten "Kindergartenfreund" zusammen. Dieses: ich geh mit ihm. Händchenhalten war schon uhuuuuu. Jedenfalls hat er mir vor dem Musikunterricht (6.Klasse) einen Zettel zugesteckt, auf dem stand, dass "das für mich sei". Im Unterricht hab ich dann auch mitbekommen, was er überhaupt meinte: Er spielte dieses Lied mit einem Freund auf der Gitarre der ganzen Klasse vor. Jahre später waren wir nochmal zusammen. Ich weiß gar nicht mehr warum ich Schluss gemacht hab. Jedesmal wenn ich ihn seitdem gesehen hab, war er komisch, Einerseits machte er mir Komplimente, andererseits machte er mich und alle meine männlichen Freunde dumm an. So wie dieses Silvester, da hat er es fertig gebracht, dass mein bester Freund ausgerastet ist. Und den habe ich noch nie zuvor ausrasten sehen.

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  • 7. The White Stripes - Seven Nation Army

    Das war der Sommer schlechthin, am Anfang des Jahres hatte ich mich von meinem Freund getrennt und wollte mich einfach nur noch austoben, mit Männern, mit Alk, mit feiern, alles was so dazu gehört. Dafür hatte ich dann kurz vor den Sommerferien auch noch die richtigen Leute kennengelernt. Mein Tagesablauf bestand aus am See flacken, abends Alkohol und zwischendurch immer wieder Sex. Einer hat immer dieses Lied auf seiner Gitarre gespielt. Schon Anfang der Sommerferien kannte ich es auswendig. Als die Schule wieder anfing, bemerkte ich, wie stark ich mich verändert hatte, und wie nahe ich davor gestanden war, es mir mit meinen besten Freunden zu verscherzen. Seit dem begleitet dieses Lied neben dem absoluten Partygefühl auch noch ein dumpfes Gefühl. Dieses bestärkt mich aber umsomehr, da ich eben durch diese Erfahrung sehr viel über mich gelernt habe.

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Crashdowns Freunde

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