Soundtrack meines Lebens

  • 1. Take That - Never Forget

    Ich und Take That hören! Aber OK, ich stehe dazu. Das Lied war unsere Abi-Hymne. Sicher waren wir nicht die einzigen in dem Jahr, denn dieser Pathos drängt sich unweigerlich auf. Was für eine Zeit - man glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, die Welt steht einem offen, die Last der Prüfungen ist abgefallen und man besucht jede Woche mindestens drei Partys mit fortgeschrittenem Alkoholmißbrauch. Wurde das Lied gespielt, versammelten sich anwesende Stufenmitglieder auf der Tanzfläche. Ein gemeinschaftsstiftendes Geheimbundgefühl das mir noch heute eine Gänsehaut verursacht, wenn ich das Lied höre.

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  • 2. Tori Amos - Lovesong

    Wie großartig von "The Cure" gecovert! Durch Zufall bin ich über eine Bootleg-CD mit Cover-Versionen gestoßen und habe sie nächtelang rauf- und runtergehört. Die Bindung an das Lied entstand aber dadurch, daß ich während dieser Nächte lernen musste. Das habe ich damals mit Vorliebe zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr gemacht. Es war gerade Hochsommer und erst zu dieser Uhrzeit wurde es kühl und ruhig und ich trank dazu seit fast zwanzig Jahren mal wieder dieses Zitronen-Eistee-Granulat, das es immer im Kindergarten gegeben hatte. Da saß ich also um 3:00 Uhr morgens mit meinem Kindergartengetränk in der Hand, nur mit Badehose bekleidet in meiner Studentenbutze vor fiesem, auswendigzulernendem Material und habe geweint - weil Frau Amos so schön singen kann.

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