Soundtrack meines Lebens

  • 1. Trio - Da Da Da

    Ich bin schon als kleiner Knirps musikbegeistert gewesen und habe recht früh FORMEL 1 und RONNY´S POP-SHOW lieben gelernt. Um genau zu sein mit etwa 3 1/2 - 4 Jahren. Damals habe ich meine Mutter so mit diesem "...sie liebt mich, sie liebt mich nicht" vollgedudelt, dass sie mit mir in einen Plattenladen ging und ich dem Verkäufer das Lied vorsingen musste. Dann gab sie mir das Geld und ich kaufte so meine erste Vinyl-Single. :)

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  • 2. Stevie Wonder - Happy Birthday

    Ich war 11 Jahre alt, als ich begann Stevie Wonder´s "Happy Birthday" zu covern und meiner Mutter als Geburtstagsgeschenk auf Kasette zu schenken. Ich hatte recht früh eine Musikanlage mit Mikro und Plattenspieler. Und die ersten Mixtapes begann ich damals schon zusammen zu stellen. Im Endeffekt hat sich Mutti gefreut, aber das Tape finden wir nicht mehr. Genauso wie meine selbstgemachten Hörspiele. Aber die Erinnerung bleibt.

  • 3. Bryan Adams - (Everything I Do) I Do It For You

    Oh ja, das sind Erinnerungen: Damals in dem ersten Jahr im Gymnasium -sprich 5. Klasse- habe ich meine erste grosse Liebe kennen gelernt. Sonja Schulmeyer - eine grosse Blondine mit stahlblauen Augen, gepflegt und lieb. Zudem war sie auch noch die heisse Nummer 1 in der Schule, wenn nicht auch in der Stadt. Wie ich sie vergöttert habe!? *kopfschütteln* Es hat ewig gedauert (damals waren 2 Wochen schon ewig =) ) bis wir uns näher kamen. Ausschlaggebend war eine 50 Pralinenpackung von Sarotti, die ich ihr über einen Nachbarsjungen, bringen lassen habe. Ich war gerade mal 12, aber hatte schon meine Beziehungen was Laufburschen und Boten betraf. War irgendwie zu feige das selbst zu arrangieren, da ich ja dann vor ihrer Mama gestanden hätte und in Erklärungsnot gekommen wäre. Naja, im Endeffekt waren wir etwa 2 Wochen zusammen, dann beichtete sie mir spontan dass sie mit ihrer Familie in den nächsten Tagen nach Italien zieht. Das hat mir damals erstmals das Herz gebrochen. Und jeder hat sich gewundert, warum sie auf einmal weg war kurz nachdem ich mit ihr zusammen war. Oh, da kamen Geschichten im Jugend Klatsch-Tratsch auf. Als Erinnerung an sie habe ich noch immer das Lied von Bryan Adams, weil wir damals zusammen den Film ROBIN HOOD gesehen- und bei dem Lied ewig lange gekuschelt haben. Es war damals ihr Lieblingslied und ich konnte es stolz und auswendig mitsingen, was ihr sehr gefiel. Ein grosser Seufzer untermalt diese nette Erinnerung. *SEUFZ* ^^

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  • 4. Righeira - Vamos A La Playa

    Als ich mit etwa 2 Jahren meine Liebe zur Musik entdeckte, überraschte ich meine Mutter immer wieder mit meinen rhythmischen Bewegungen. Mit den Jahren lernte ich sprechen und summte querbeet die Songs aus dem Radio mit. Irgenwann bekam ich dann auch Fernseh-schauen-Freigabe was die Sendungen FORMEL 1 und RONNY´s POP-SHOW. Ich verpasste nie eine Sendung und unterhielt meine Mutter beim Hausputz als interaktiver Co-Moderator. Den Vogel muss ich dann mit dem Song "Vamos A La Playa" abgeschossen haben, denn meine Mutter erzählt heute noch von meinem Stagediving, dass auf der Couch begann und in Richtung Edelteppich endete. Habe aber anscheinend nie einen Schaden davon genommen... Hoffe ich zumindest, hehe.

  • 5. Culture Beat - Mr. Vain

    Ja kurz und prägnant, dass war der Song auf den ich das erste Mal in meinem Leben auf einer Party gestrippt habe. Und das auf dem Tisch im nüchternen Zustand wohlgemerkt. Zumindest haben wir mit 15 noch nicht gesoffen. Lustig war´s und ich hatte nach der Aktion auch gleich wieder eine Freundin. Ich sag´s ja, bis heute waren nur Musik und Frauen mein Leben. ^^

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  • 6. tori amos - Cornflake Girl

    Ich sollte vorab erwähnen dass ich schon immer etwas reifer war, als sonst die Jungs in meinem Alter. Und so kam es auch dass ich im Alter von 15 mit der 19-jährigen Tochter meines Pfarrers auf der Konfirmandenfreizeit zusammen kam. Da ich ja eher der eingefleischte, aber jeder Musik offen gegenüber, Hip-Hop-Fan war, entwickelte sich die Musikliebe von Rahel (die Tochter meines Pfarrers) als Tortur für meine Ohren, weil ich jeden Tori Amos Song hören musste, den es damals gab. Puh, das war eine Strafe. Seitdem habe ich nie wieder freiwillig ein Lied von ihr gehört. Und als meine Mutter von unserem Pärchen-Dasein erfuhr, wurde mir angeboten dass Rahel mich adoptieren darf und ich ein Kind Gottes werde. Lustigerweise haben wir uns dann kurzfristig an Christi-Himmelfahrt getrennt. Mein Pfarrer grüsst mich heute noch mit einem etwas verbitterten Gesichtsausdruck, denn er war wohl so der letzte der davon erfuhr bzw. es wahrhaben wollte.

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