Soundtrack meines Lebens

  • 1. Radiohead - Pyramid Song

    Mein tollstes Erlebnis mit diesem Song hatte ich im Sommer 2004.. ich war damals mit einem Freund auf Urlaub am Schliersee, eigentlich sowas wie ein traditioneller Urlaub von uns. Er war gerade auf der Insel unterwegs, während ich mich in der prallen Sonne auf dem Schlauchboot treiben ließ - mit Radiohead im Ohr und einem wundervollen Gefühl. "I jumped in the river and what did I see? Black-eyed angels swam with me A moon full of stars and astral cars All the things I used to see All my lovers were there with me All my past and futures And we all went to heaven in a little row boat There was nothing to fear and nothing to doubt I jumped into the river Black-eyed angels swam with me A moon full of stars and astral cars And all the things I used to see All my lovers were there with me All my past and futures And we all went to heaven in a little row boat There was nothing to fear and nothing to doubt There was nothing to fear and nothing to doubt There was nothing to fear and nothing to doubt" Diese Zeilen berührten mich damals sehr - es war kurz nach dem Abitur, wir standen jetzt vor unserer Zukunft und es war an der Zeit mit manch altem irgendwie abzuschließen. Für mich war es ein Abschluss in vielerlei Hinsicht - ein Abschluss von der Schule und von einer Herzenssache, deren Sinnlosigkeit ich in der Zeit kurz vor dem Urlaub endlich eingesehen hatte. Der ungerade Rythmus des Songs, das zaghafte aber bestimmte Schlagzeug in Zusammenspiel mit dem Klavier und Thom Yorke's wundervollen hohen Gesang war für mich in dieser Zeit wie eine Droge - wie Radiohead an sich auch. Einfach einzigartig. Gänsehaut. Und ich liebe dieses Lied immer noch, auch wenn ich dabei immer sehr nachdenklich werde.

    Zu diesem Song haben diese User ebenfalls etwas erlebt:
  • 2. r.e.m. - losing my religion

    Bei diesem Song nahm damals eine Geschichte ihren Lauf, die mich viel Herzblut kosten sollte. Es war eine Party, eigentlich eine ganz normale. Man trank, sogar recht viel (ja das muss man dazu sagen), man feierte, sang, einer der Betrunkenen verbrannte sich (okay, weniger gut). Und ich landete irgendwann in den Armen eines Mädchens, dass mir schon vor ner Zeit aufgefallen war. Und sie landete in meinen Armen. Und es kam "Losing My Religion" von R.E.M. - in diesem Moment verlor ich dann meinen Kopf an sie. Lange Zeit ging mir der Abend nicht mehr aus dem Kopf. Ihr Geruch, ihre Wärme, ihre Stimme, der Abend, ihr Blick, alles. Es ließ mich nicht mehr los.... sie ließ mich nicht mehr los.

    Zu diesem Song haben diese User ebenfalls etwas erlebt:
  • 3. Coldplay - Trouble

    Es war Winter 2003.. ich hatte mir gerade die Coldplay "Parachutes" gekauft aus einer spontanen Laune heraus. Nach Hause gegangen und in den CD-Player geworfen. Was da auf mich zukam, war wunderbar. Vor allem "Trouble". Ich hatte gerade im Leben andere Menschen für trouble gesorgt, und mich damit auch selber in ein emotionales Loch gestürzt, da passte dieser Song wie die Faust aufs Auge. Dazu noch die Emotion, die in diesem Song steckte und meine Winterdepression war geboren, denn es war draussen, naß kalt, neblig und ich fühlte mich gerade ein wenig einsam - dieses Wetter sollte ich in Zukunft immer Coldplay-Wetter nennen.

    Zu diesem Song haben diese User ebenfalls etwas erlebt:
  • 4. Smashing Pumpkins - To Sheila

    Ich saß bereits eine Stunde herum. Wir hatten eigentlich ausgemacht, gemeinsam jemanden zu besuchen, was leider nicht klappte. Unser Gastgeber meinte, er hätte lieber nur einen Gast, denn er hat grad ne anstrengende OP hinter sich gebracht. Ich war ein bisschen vor den Kopf gestoßen - wir haben uns schon seit 3 Wochen nicht mehr gesehen, zwar schon gehört, aber nicht gesehen und das Verlangen dich zu sehen, wurde immer größer. Und dann sowas. Ich schrieb, ob du heute abend etwas machen wolltest - und es kam keine Antwort. Warten. Unerträglich. Wie wenn mein Leben mich gerne quälen würde, entschloss es sich, mich einfach mal warten zu lassen. Schmerzvoll und langsam verging Minute um Minute. Die euphorische, gute Laune verflog langsam. Ich legte eine Mixcd von einer Freundin ein. Darauf "To Sheila" von den Smashing Pumpkins und ich ließ mich von dem Gefühl, dass es irgendwie nichts werden würde, treiben. Bis auf einmal das Telefon klingelte...... und die Sonne wieder aufging.

0 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  •  

Comlags Freunde