Soundtrack meines Lebens

  • 1. Stone Temple Pilots - Dead & Bloated

    Folgendes Szenario: Ich drehe die Zeit mal zurück auf den September 1993. Da war ich 13 Jahre alt und zusammen mit meiner Schwester bei meinem ERSTEN KONZERT im damals noch sehr räudigen alten Huxley’s in Neukölln. „Grunge“, ein Wort, das ich mittlerweile schon fast aus meinem Wortschatz gestrichen habe, war damals die Musik der Stunde – wir erinnern uns ;) ... Auf der Bühne: Ein Mann mit Megaphon und Band im Hintergrund – das Licht geht an, Gitarre „volles Brett“... Stone Temple Pilots. „DEAD & BLOATED“ erklingt, der erste Track auf ihrem Debüt "Core" und an diesem Konzertabend auch der erste Song. Wann immer ich dieses Lied gelegentlich noch höre, sofort ist dieses Gefühl da, dieses Faszinosum von Rock ´n´ Roll – mein klopfendes Herz, der Geruch von Zigarettenqualm und vollgeschwitzten Karohemden ... und „ick Kleene“ mittendrin. Das ich an meinem 14.Geburtstag stolze Besitzerin einer E-Gitarre mit Verstärker wurde, verdanke ich – okay, meinen Eltern – aber vor allem diesem Song.

  • 2. Crystal Waters - Gypsy Woman

    Das ist quasi das Lied zu meinem ersten Ausflug in "westliches Ausland"...das Ost-Berliner Stadtkind, welches ich war (und immernoch bin;) fand sich 1991 in Österreichischer Alpenregion wieder. Im Hotelzimmer stand ein Fernseher mit Sat-Anlage, und was lief da? MTV. Gut, ich kannte schon Musiksendungen und sowas, Formel Eins und was weiß ich...aber Musictelevision war damals eine Offenbarung - es wurden ja immerhin auch noch non-stop Musikclips runtergedudelt (schöne alte Zeit...). Na jedenfalls war das erste Musikvideo, was ich da sah Crystal Waters' "gypsy women"...schöner Neunziger-Trash mit bekloppten Tänzern im Hintergrund, aber ich habe es geliebt und wie blöd vor dem Fernseher rumgehampelt:)...ladadeeladedaa...

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  • 3. Justus Köhncke - Timecode

    Das ist ein Track, der mich über etliche Clubnächte begleitet hat, ohne zu wissen, wie der Song heißt oder welcher "Freak" dahinter steckt. Jedesmal dieses Gefühl der Freude, wenn die ersten Takte sich in den Vorgänger des Sets schlichen – und jedes verdammte mal die Frage „Wer ist das bloß?“, gefolgt von der Reaktion „...ich geh doch jetzt nicht zum DJ und frag den brüllend nach dem Track...ist mir zu blöd!“... Wie schön war denn der Moment beim Wild-Crossover-Durchhör-Marathon eines Nachmittags in der CD-Abteilung als ich’s fand... Und wer war’s? Der Justus...

  • 4. Lou Reed - Perfect Day

    Das ist wahrscheinlich der Klassiker oder "Running Gag" für jede Abi-Abschlußfeier...So auch bei mir. Wenn's mal im Radio kommt, sehe ich mich jedesmal in meinem roten Kleid auf dem Abi-Ball rumspringen...Kinder, wie die Zeit vergeht;)

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  • 5. Moloko - Over And Over

    "Over & Over" wurde von mir für schwere Liebeskummer-Verlassenheits-Attacken mit dem Prädikat: „Wertvoll“ ausgezeichnet! Fast zehn Minuten lang kann man sich darin in seinem Elend quasi ertränken bis einem die Geigen im Ohr klingeln – um danach „dem Verursacher“;) schluchzend „FUCK OFF“ zu sagen. Genial!

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  • 6. Red Hot Chili Peppers - Otherside

    Ein Blick zurück, ins Jahr 2000 und meine Zeit in Neuseeland. Das langersehnte Album „Californication“ war schon eine Weile auf dem Markt und gerade heftigst in Rotation auf allen Frequenzen - im wahrsten Sinne around the world hat mich der Track Otherside während dieser mehrmonatigen Reise konstant begleitet...Dank etlicher Rock-Radio-Sender auf Nord- und Südinsel war jeden Tag darauf Verlass es wenigstens einmal zu hören, so sicher wie das Amen in der Kirche;) ... How long how long will I slide Seperate my side I don’t I don’t believe it’s bad Slit my throat it’s all I ever... Diesen Sommer '06 sind sie wieder live in Berlin. Ich werde da sein, keine Frage... ;)

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