Soundtrack meines Lebens

  • 1. Bill Medley & Jennifer Warnes - (I´ve had) The time of my life

    Ich habe mit meinem Tanzpartner diese Mambo-Choreographie aus Dirty Dancing einstudiert und als wir sie dann zum ersten Mal aufgeführt hatten, da habe ich einfach nur getanzt, nur für mich und für ihn... und die Welt um mich herum vergessen weil ich ich einfach nur getanzt habe. Dieses Lied, das ist mein Tanz, Tanzen ist ein Teil meines Lebens. Es gibt bessere Songs zum Anhören als diesen, es gibt bessere Songs zum dazu tanzen, aber diese einzigartige Bedeutung wird nur "Time of My Life" für mich haben. Und wenn's euch mal schlecht geht - auf zum Tanzen, die beste Therapie;)

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  • 2. The Beatles - hey jude

    Nachdem ich mir selbst das Gitarre spielen beigebracht habe, war "Hey Jude" von den Beatles der erste Song den ich auf der Klampfe spielen konnte - also begleiten und selbst dazu singen... Ich fühlte mich daraufhin so zufrieden mit mir selbst, so ausgefüllt, so glücklich. Zuvor hat mich in meinem Umfeld mit meinem Gitarrespiel (wir sind eine Pianisten-Familie) keiner so richtig ernst genommen. Erst nach "Hey Jude" bekam ich meine erste Gitarre. Und wenn ich heute den Song höre, wird alles was einen so belastet irgendwie weggezappt, weil mich das Gefühl, ein bedeutsames Ziel erreicht zu haben, wieder erfüllt.

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  • 3. Coldplay - Fix You

    Datum, Location und Anlass - das sagt im Grunde schon alles aus. Ein unvergesslicher Moment, als der Klagegesang der Strophen verstummt und der Synthie sich zum optimistisch-bombastischen Finale voller Lebenskraft und Lebenswillen erhebt. Ich fand mich wieder, wiegend in einer Menschenmenge von 200.000, die sich der Musik hingeben - einem der melancholischsten Songs der Musikgeschichte, ein Song der aber voll positiver Energie steckt. Chris Martin schluchzt und schmachtet ins Mikro, selbst tief berührt von den Szenen im Publikum des Hyde Park. Live8 selbst war kontrovers, irgendwie kommerziell und für viele Mitwirkenden reines Pseudoengagement zur Selbstbeweihräucherung. Wer es kritisiert, hat es nicht ganz verstanden. Ich war dabei und habe es vielleicht auch nicht ganz verstanden, aber jede Sekunde an diesem Tag intensiv genossen und beinah alle meine Lieblingsmusiker mit beeindruckendem Enthusiasmus live erlebt. Bei Coldplay's "Fix You" heulte ich.

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  • 4. Travis - Happy

    Ich kam vom 3. job-interview zurück, war ne ziemlich anstrengende Angelegenheit... ich musste halt Probearbeiten abliefern, die sofort abgekauft worden sind. Yeah!! Naja, ich hatte also meine Travis-CD (Single-Kollektion) im Player und wie immer auf Shuffle gestellt. Als ich das Auto startete, kam zufälligerweise "Happy"... bei der Songzeile "I'm so happy" fühlte ich mich, als würde ich in der nächsten Sekunde abheben. Tja, mein Glückslied halt...

  • 5. R.E.M. - Leaving New York

    Ich habe den Sommer 2004 im Zuge eines dreimonatigen Praktikums in den USA verbracht. In New York City, wo ich 4 Wochen lang arbeitete und abschließend noch einige Tage urlaubte, verbrachte ich die wertvollste Zeit während des ganzen Aufenthalts. Ich liebte die Stadt von der ersten Minute an: nicht nur wegen ihrer Vielseitigkeit und ihres ganz einzigartigen Flairs, besonders aufgrund der vielen weltoffenen und freundlichen Menschen, die den "Big Apple" erst zu dem machen, was er heute ist. Da mittendrin lebte ich nun, zum ersten Mal ganz alleine auf längere Zeit auf mich gestellt, so richtig unabhängig und ich konnte ganz tief in mich selbst hineinhören. Ich konnte tun und lassen was ich wollte, ich fand heraus, was ich wirklich will, und vor allem: wer in meinem Leben wichtig ist und wohin ich gehöre. Ich war nur selten alleine und wenn, dann fühlte ich mich nicht ein einziges Mal einsam. Heimweh kannte ich nicht. Viel stärker war das Gefühl und der Drang, das Feeling der Stadt in mich aufzusaugen und jeden Sekundenbruchteil genießen zu müssen. Ich habe nichts bereut. Ja, die USA mögen mich verändert haben, doch ich bin glücklich darüber. New York hat mich auf einem wichtigen Schritt meines Erwachsenwerdens begleitet und wesentlich zu meinem Selbstfindungsprozess beigetragen. Am vorletzten Tag, bevor ich vorigen Sommer wieder zu Family & Friends heimflog, schickte mir eine liebe Freundin diesen Song auf MP3. Als der Flieger vom JFK-Airport abhob, fühlte ich erst die ganze Tragweite meines Aufenthalts... es war mehr als nur ein Praktikum, es war mehr als nur ein Ferienjob jenseits des großen Teiches. Ich freute mich sehr auf zuhause, doch ein Lebensabschnitt ging auch zu Ende. Ich war seither wieder einmal in New York, "back in Manhattan" und es war, als ob ich irgendwie heimkehren würde, in einen Ort, den ich nie vergessen werde, der mir so viel bedeutet und dem ich auf meinem Weg zu mir selbst viel zu verdanken habe.

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