Soundtrack meines Lebens
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1. new model army - You Weren't There
Das Lied hat mein münchener Freund Björn an mich herangetragen, und mich gezwungen es auf der Gitarre zu lernen. Zu der Zeit hatte er fast schon bei mir gewohnt, so oft war zu Besuch. Und wir sassen mit Gitarren am Feuer in der Nacht, und seit dem weiss ich, wie man sich ein Zweistimmigkeiten verlieren kann. Wir sangen, und ich glaube wir teilten den Schmerz über die Freunde, die wir zu der Zeit verloren, oder zu verlieren glaubten, und es fühlte sich dabei an, wie Schweben, alles war ein einziges Strömen und Versinken. Es ist (leider) bis heute das einzige Lied, dass ich wirklich im Schlaf spielen kann.
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2. luna luna - Wenn Ich Tot Bin...(Sollst Du Tanzen)
Das Lied habe ich zum mit 15 ersten mal, und am gleichen Abend noch ein duzend mal, auf einer Kassette (sagt man heute "tape?") bei meiner damaligen Freundin im Zimmer gehört, während Sie weg war - wir hatten Streit oder so etwas, jedenfalls war ich deprimiert und hatte angst - und bin im Kilt weinend und mich betrinkend durch das Zimmer getanzt, bis ich müde war, und auf dem Sofa eingeschlafen bin. Es wurde darufhin das erste, dass ich auf der Gitarre spielen konnte (vier akkorde), und irgenwie hat es allen so gefallen, dass ich bei jeder Gelegenheit genötigt wurde, es zu spielen. Ein superschönes Lied, aber ich weiss nicht, ob ich es noch hören kann.
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3. Krezip - I would stay
Wenn ich an das Lied denke, sitze ich in dem kleinen, gelben Ford Fiesta meiner damals besten Freundin, meiner kleinen Schwester, in die ich damals unsterblich verliebt war. Wir fahren von der Schule nach Hause, die erste Sonne dieses Jahres scheint und das Lied läuft in ihrem Cd-player. Und sie sagt mir, dass das Lied in letzter Zeit immer zufällig kurz bevor sie zu Hause ankommt läuft. Das Lied hatte sie von mir. Es ist so ein wunderschönes Lied, dass man eine Gänsehaut bekommt.
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