Soundtrack meines Lebens

  • 1. Die Toten Hosen - Alles aus Liebe

    Ja, das waren noch Zeiten. Zum ersten Mal wirklich verliebt und zu dumm, zu unfähig und zu unattraktiv um irgendwas auf die Reihe zu bekommen. Den Anfang mache ein dauer-besoffener Freund, der dieses Lied jeden Abend, während der Sommerferienzeit, auf seine Gittare klimperte und mir damit meinen Herzschmerz nur erschwerte. Der Sommer ging vorrüber, doch der Herzschmerz blieb noch eine ganze Weile hängen, genau wie das Lied in meinen Gedanken. Oftmals fühlte ich mich tatsächlich so, als wenn ich jetzt im nächsten Moment das Bedürfnis hatte mir das Gehirn wegzupusten, wohl der negative Nebeneffekt am Liebeskummer. Seit dem noch immer der ultimative Herzschmerzsong nach einer gescheiterten Beziehung.

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  • 2. Sisters Of Mercy - Temple Of Love

    Mit 15 waren die ersten Berührungen mit der allgemeinen Musikszene schon längst geschehen und in seiner jugendlichen Arroganz dachte man, dass man alles kennt - Pustekuchen! Jedes Wochenende betrachteten wir in unserer Stammdisko, vollkommen fasziniert, die seltsamen Gestalten, die von 22-24 Uhr immer über die Tanzfläche schwebten, ganz in schwarz gekleidet waren und dabei einen seltsam anmutenden drei Schritt vor, drei Schritt zurück Tanz zelebrierten. So sehr dies meine meinen frühren Bekanntenkreis auch abschreckte, um so mehr faszinierte es mich. Ende der Geschichte war, dass ich mich mehr und mehr in der Gothic-Szene angehörig fühlte und da ein paar Jährchen verharrte. Ob es mir dadurch im Leben schlechter ging? Keine Ahnung! Mit Sicherheit weiß ich nur, dass ich froh bin, dass es nichts für die Ewigkeit wurde, der Song mich aber heute noch daran erinnert, wie alles begann. Und manchmal fühlt man sich dann doch ganz gut dabei.

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