Soundtrack meines Lebens

  • 1. Wir sind Helden - Guten Tag

    Dieser Song erinnert mich so schön daran, dass egal was passiert, mein Leben toll ist. Denn all die Scheiße, mit der du zu kämpfen hast, macht dich zu dem Menschen der du bist, und deshalb sollte man auch dafür dankar sein. Ich hab mich mal wieder gezofft und wollte einfach alles hinschmeißen, und da kam dieses Lied im Radio. Danach war ich nicht mehr sauer und hab weiter machen können ohne zu nöhlen. Denn das alles gehört doch zu meinem Leben! Ein Leben, das ich niemals eintauschen wollte, da es mir gefällt, so wie es ist. Und hätte ich das ein oder andere Problem nie gehabt, wüsste ich heute nicht so gut damit umzugehen. Ich bin am nächsten Tag sofort los und hab mir die CD gekauft.

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  • 2. Monty Python - Always look on the bright side of life

    Würde mein Leben verfilmt, wäre dies definitiv der Titelsong. Meine Freunde und ich haben vor einiger Zeit einen Monty Python Videoabend gemacht, und da gehört das Lied einfach dazu. Und dann lief es bei Rock am Ring direkt nachdem Iron Maiden von der Bühne waren - im nicht mehr ganz nüchternem Zustand haben wir das Lied dann non Stop bis 6 Uhr morgens weiter gesungen. Seit dem singen wir das IMMER - es ist sozusagen zum Running Gag geworden und wir terrorisieren alle Leute um uns herum. ... :o)

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  • 3. Jack Johnson - Never Know

    Ich kann nur sehr schwer alleine sein. Nicht, weil ich dann nichts mit mir anzufangen weiß, im Gegenteil, sondern weil ich dann einfach die Wände hochgehe. Ich stamme aus einer gigantischen Großfamilie und meine gesamte Kindheit musste ich nur ins Wohnzimmer gehen und da war die Bude voll - Freunde meiner älteren Geschwister, die wir die "Adoptivkinder" nannten und die meine Mama mittlerweile ebenfalls Mama nannten, Freunde und Bekannte meiner Mutter und natürlich meine Familie selbst. Immer war was los, niemals kam es vor, das tatsächlich keiner zu Hause war. Selbst wenn meine Geschwister selber nicht zu Hause waren, irgendeiner ihrer Freunde saß doch noch hier rum. Mittlerweile leben nur noch ich und meine kleine Schwester zu Hause bei Mama, und trotzdem geht hier immer noch jeder ein und aus - meine Geschwister zu Besuch, die Freunde meiner Mutter, die Freunde meiner Schwester und natürlich meine, die die "Adoptivkinder"-Tradition inzwischen übernommen haben. Ich bin nie alleine - immer mit meinen Freunden oder meiner Familie zusammen, und irgendwo unterwegs. Aber letzte Osterferien war ich GANZ ALLEIN. Alle waren ausgeflogen. Meine Mama war mit meiner kleinen Schwester in Nürnberg - Sie spielt Harfe und hat dort beim Bundeswettbewerb von Jugend Musiziert mitgespielt. Meine große Schwester war mit ihrer Frau auf Rügen, meine älteste Schwester mit Freunden in Spanien und meine anderen Geschwister wohnen längst nicht mehr in Köln. Auch alle meine Freunde - meine beste Freundin war bei ihrem Freund in Herten, die anderen waren bei ihren Vätern in Hamburg, bei ihren Familien in Portugal, mit ihren Müttern in Griechenland, mit ihren Freunden und Freundinnen in Holland, Spanien, Ungarn..... Ich war also wirklich ganz allein. Und habs kaum ausgehalten. Ich hab angefangen meinen Schank auszumisten, die Küche endlich mal gründlich aufzuräumen, meine wichtigen Dokumente zu sortieren..... und habe jede Minute gehasst. Bis ich irgendwann angefangen habe einfach nur zu gammeln. Das Lied ist das Lieblingslied einer sehr guten Freundin von mir, und hat die Einsamkeit ein bisschen weggenommen. Ich habs auf Repeat gestellt - für eine Woche - und dazu im Pyjama durch die Wohnung getanzt und mich nur noch von dem Kuchen ernährt, den meine Mutter die Woche zuvor gebacken hatte und hab all die Sachen gemacht, die die anderen normalerweise nerven - die selbe DVD drei Mal am selben Tag gucken, nicht spülen, Rosinenbrot toasten und dieses Lied tagelang auf repeat haben. Und ich habs genossen! Ich habe gelernt alleine zu sein. Jetzt macht es mir nicht mehr so viel aus - Ich ertappe mich sogar schon dabei, wie ich manchmal freiwillig einfach zu Hause bleibe und nichts mache - ganz allein. Natürlich nur, wenn die Sehnsucht nach meinen Freunden nicht zu groß ist, versteht sich .........

  • 4. Patrice - Yes Or No

    Dieses Lied bedeutet für mich der pure Sommer. Im Park mit meinen Freunden grillen, Im Garten zu diesem Lied tanzen mit ner Flasche Erdbeer Perlwein in der Hand, während im Hintergrund die Gartenfackeln brennen und jemand in der Hängematte schauckelt. Bei Dämmerung auf dem Balkon sitzen und den Grill zum Lagerfeuer umfunktionieren. Oder auch nur dieses Lied hören, zu jeder Jahreszeit, jeder Tageszeit, und all diese schönen Momente denken müssen.

  • 5. Red Hot Chili Peppers - Californication

    Meine erste Liebe, damals war ich 14 und er war für mich das Coolste, was diese Welt je gesehen hatte. Er hörte dieses Lied rauf und runter, also tat ich es auch, und hat mich dadurch zu der Liebe zu diesem Musikstil gebracht. Das ganze ist mir heute ein bisschen peinlich, genau wie der Kerl. Wo ist das ganze geblieben, das ich damals so toll an ihm fand? Aber das Lied - das liebe ich heute noch.

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  • 6. Carole King - You've Got A Friend

    Meine kleine Schwester und ich sind sozusagen die "Nachzügler" unserer Familie - meine älteren Geschwister sind bis zu 20 Jahre älter als ich. Meine große Schwester, der ich besonders Nahe stehe und die eine meiner besten Freunde ist, ist 11 Jahre älter als ich. Sie ist Sängerin und Gesangslehrerin und unterrichtet mich seit ich 10 bin. Dieses Lied war eines der ersten, das sie mir damals beibrachte, und bis heute singen wir es ständig. Besonders, weil meine Mutter es so gern hört. Dieses Lied versetzt mich immer wieder in die gleiche Situation. Wie ich da stehe und singe, meine Schwester am Klavier sitzt und mich begleitet und es sich einfach toll anhört, wenn wir zweistimmig den Refrain singen.

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