Soundtrack meines Lebens

  • 1. Sade - Kissing You

    So wirklich begonnen hat eigentlich alles an einem an sich ziemlich unspektakulaeren Abend in unserer Stammkneipe, als ich noch im Internat in der Schweiz war. Wir sassen in der ueblichen Runde zusammen und aus irgendwelchen Gruenden war zum ersten Mal auch die beste Freundin der Freundin meines besten Freundes (wie kompliziert) auch dabei. Wir kamen ins Gespraech, bloedelten ein bisschen herum und innerhalb einer halben Stunde habe ich mich derart verliebt in sie, dass es mir in den darauffolgenden Monaten nicht auch nur ein einziges Mal gelungen ist, mich auf etwas anderes zu konzentrieren als sie. Der Song hier war dann sowas wie die Hymne meiner Kopflosigkeit, in der ich mich so richtig schoen verlieren konnte. Mein Freund hat das immer so eine Art Gefuehlsmasochismus genannt, weil das natuerlich alles noch verstaerkt hat. Wie auch immer - ihr Name war Marie und als alles vorbei war habe ich nur noch HipHop gehoert.

  • 2. The Streets - Dry Your Eyes

    Als ich frisch mit dem Abi in der Tasche von meinem Internat nach Hause zurueckkehrte, war ich voller Tatendrang und freute mich auf mein Zwischenjahr, bevor es an die Uni ging. Irgendwann mal verlor sich mein freudiger Aktionismus dann aber und wich einer Orientierungslosigkeit, die ihren staerksten Ausdruck in den Maedchenbekanntschaften fand, die ich damals schloss - irgendwas zwischen voll-drauf-los und nichts-wie-weg ... Auf jeden Fall nie von langer Dauer. Durch dieses ganze Wirrwar hat mich dieses Lied immer begleitet. Und jetzt bin ich erstmal froh, dass Sommer ist.

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