SteveStitches

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Ich danke euch für eine schöne Zeit bei Neon

Bücher meines Lebens

  • 1. Otfried Preußler - Krabat

    Außer den klassischen Grimm und den wunderbaren Andersen Märchen, hat unsere Mutter uns Krabat vorgelesen. Das Buch ist zwar abgekupfert von Jurij Brezans Roman ‚die schwarze Mühle‘, aber in Sprache, Humor, Intensität um ein Vielfaches, nein, um ein tausendfaches besser.

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  • 2. Stephen King - Feuerkind

    Ich behaupte (?), dass ich seit der dritten Klasse Romane lese, aber damals fing das an mit John Sinclair Grusel-Groschenheft-Romanen, bis ich zufällig Stephen King entdeckte und alle meine Freunde damit ansteckte. So tauschten wir untereinander alle seine Romane und schmuggelten uns in die Verfilmungen.

  • 3. Clara Asscher-Pinkhof - Sternkinder

    In der vierten Klasse, las unsere Lehrerin uns Sternkinder vor und fragte danach wie es wohl mit dem einzelnen Kind in der Geschichte weitergegangen ist. So brachte sie uns Grundschüler dieses Thema nah.

  • 4. Joachim Ringelnatz - das Ringelnatz Lesebuch

    Ich werde in der siebten Klasse Hauptschule, von einem Lehrer angesprochen, ob ich nicht bei einer Veranstaltung verschiedener Schulen etwas vortragen will. Ich trage Gedichte von Ringelnatz vor, dazwischen spielt ein Schüler Gitarre. Ich bin der einzige der lustige Gedichte vorträgt und habe damit das Volk auf meiner Seite, das macht mich zur Rampensau. Heute noch mit tierischem Lampenfieber aber wenn ich´s mal wieder mache – geil ist es doch!

  • 5. William Kotzwinkle - Dr. Ratte

    Dieses Buch machte mich zum Kotzwinkle-Fan, leider hat keines seiner Bücher diesen Witz und zugleich diese Ernsthaftigkeit erreicht und mich auch nicht zum Vegetarier gemacht.

  • 6. Charles Bukowski - Gedichte, vom südlichen Ende der Couch

    Ich habe inzwischen die Droste, Mascha Kaleko, und viele viele andere gelesen, da schenkt mir ein Freund im Zivildienst diesen Gedichtband. Es gibt weit bessere Romanciers, aber es gibt keinen cooleren, lässigeren und smarteren Gedichteschreiber als Chinaski.

  • 7. Truman Capote - Kaltblütig

    Ich trete ein, in eine beschriebene Welt, in der jede Ecke ausgeleuchtet wird, auch wenn wir durch die Darstellung der Realität Abgründe entdecken, die furchtbarer sind als jedes Gruselgespenst von Stephen King. So intensiv ist auch 'roter Drache' von Thomas Harris oder Susanna Moores 'Aufschneider'. In Deutschland Sabine Thiesler mit 'der Kindersammler' und Zoran Drvenkar mit 'Sorry'. Der Unterschied: Capote berichtet über einen wirklichen Fall.

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  • 8. Ernest Hemingway - der alte Mann und das Meer

    Zwangsläufig strandete ich jetzt auch bei Ernest, Gabriel Garcia Marquez, Nikos Kazantzakis. Der ‚alte Mann und das Meer‘ ist das letzte Buch, das ich meinem Sohn vorlesen durfte, bevor er zu Erwachsen fürs Vorlesen wurde.

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  • 9. Pete Dexter - Deadwood

    Ein Mann, der wie Capote aus dem Journalismus kommt und deshalb ein Auge für Details, für die Extreme und für die Absurditäten des alltäglichen Lebens hat.

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  • 10. Fred Wander - der siebente Brunnen

    Ich habe inzwischen sehr viele Romane zum Thema ‚Shoa‘ gelesen, aber Fred Wander hat mir seine Leidensgeschichte am eindrücklichsten geschildert.

  • 11. Annette Kast-Riedlinger - Hautnah ist noch zu fern

    Die Charles Bukowski unter den Gedichteschreiberinnen.

  • 12. Clemens Meyer - die Stadt, die Lichter

    Der Charles Bukowski unter den Kurzgeschichtenschreibern.

  • 13. David Sedaris - Nackt

    Lustig: Ich muss auch Horst Evers ‚Für Eile hab ich keine Zeit‘ oder Stefan Schwarz ‚War das jetzt schon Sex?‘ nennen (an Wladimir Kaminer hab ich mich inzwischen sattgelesen). Aber an 'Nackt' von David Sedaris kommt keiner heran, besonders nicht, wenn´s von Harry Rohwohlt, in der Hörfassung, vorgetragen wird.

  • 14. Götz Aly - Hitlers Volksstaat

    Das Buch macht deutlich, dass sich die Nazis, Opportunisten, Feudalherren, Kriegstreiber, Industrielle, mit jüdischem Beutegeld und Sklavendiensten über Wasser gehalten haben.

  • 15. Adam Johnson - das geraubte Leben des Waisen Jun Do

    Adam Johnson war eine Woche in Nordkorea, geführte TouriTour - das Buch beweist, dass ein Autor, mit Recherche, Gespür und Erzählkunst, eine Welt beschreiben kann, die er kaum kennt. Hab mir vorgenommen alle Pulitzerpreisträger durchzulesen (schwitz).

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