Soundtrack meines Lebens

  • 1. Pixies - Where Is My Mind?

    Drecksausommer 2003. Das war schon was. Und dann dieses Lied. Nicht immer und überall aber oft und ab und zu. Ob zu Hause während ich an meine damalige Flamme, die es dann doch irgendwie alles nicht wert war gedacht habe oder unterwegs. Wenn ich im Bus am Fenster saß und mir gewünscht habe in einer bekannten und erfolgreichen Rockband zu spielen, zu touren, Awards zu bekommen und Groupies und mir dann doch eingestehen musste, dass wir uns doch erst im Embrionalstadium befanden. Where is my mind. Gute Frage. Im Bauch? Im Kopf? Im Schwanz? Oder doch bei meiner Freundin? Oder vielleicht jemand ganz anderem? Oder bei meiner Arbeit in der ich doch so erfolgreich sein will? Bin jetzt mal ganz selbstsicher und doch so diletantisch unerfahren der Meinung auf diese Frage kann man nur schwerlich antworten. Und wenn dann hat diese Antwort viel mit Wahrheit und Sinn und Zweck zu tun. Von Irgendetwas. Aber das ist jetzt sowieso zu viel für mich. Außerdem ist das Lied sowieso schon längst vorbei und my mind ist jetzt nur noch auf dem Weg in mein Bett und dann ab ins Land der Träume. Ach ja. Da fällt mir ein. Fight Club. Guter Streifen. Passt doch dann.

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  • 2. The Hives - Hate to say i told you so

    Ein Lichtblick am Horizont der Heulsusen-Mucke die weitgehend aus den Lautsprechern meiner Stereoanlage oder meines Personal Computers ertönt. So verdammt viel Energie, dass es mir jedesmal in meinen Fingern juckt und ich den 4-Saiter in die Hand nehmen muss. Ach ja. Dann natürlich die USA, der Patrick und meine Freundin. Der gefielen die Hives und mir gefiel, dass sie ihr gefielen. Das war ziemlich am Anfang. Die verkrazte Raubkopie aus Chinatown, damals mitm Benni erstanden tuts auch bald nicht mehr lange. Vielleicht hole ich mir nochmal das Orginal. So wie Tyrannosaurus Hives. Wobei. Ich muss doch sparen. Außerdem haben morgen die Geschäfte zu. Naja. Will nicht abschweifen. Die jungs rocken. Hate to say I sold your toe!

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  • 3. Darkbuster - Happy Days

    Irish Beer Punk. Boston 2001. Oder auch München im Jahre 2000 und 3. Eines der unglaublichsten und schönsten Wochenenden in meinem jungen Leben. Feiern in Biergärten und HBH. Betrunken in Flüsse fallen. Skandinavien Party im Englischen Garten. Schlafquatier Isator. Jason, Lauren, Marie, und 'some random dude'. Bin davor noch nie in einer fremden Wohnung neben einer halbnackten Frau, die 4 Jahre älter war als ich aufgewacht, ohne auch nur den blassesten Schimmer zu haben wie das alles passieren konnte. Nachmittags dann Darkbuster. Volle Lautstärke obwohl der Kopf dröhnte. Aber die Vorfreude auf den kommenden Abend überwiegt. Schnell ins Bad und die Haare machen und noch die Adidas Jacke suchen ...

  • 4. Places to Park - Ascension

    Ein sehr unbekanntes Lied. Aber umso besser. Mir läuft es jedenfalls immer wenn ich den PLAY Button drückte eisig kalt den Rücken herunter. Dabei reduziere ich das Lied wohl nur auf seinen Melodischen Anfang. Da fällt mir auf. Sind es nicht die ersten paar Sekunden eines Musikstückes die uns darüber entscheiden lassen ob wir es jetzt mögen und in den Charts sehen wollen (wobei, Scheiss Komerz) oder ob wir es als Schiss abtun und sinnbildlich das Klo unser Meinung über Musik runterspühlen. Genauso wie man es auch von menschlichen Begegnungen behauptet. Naja. Ist ja eigentlich auch egal. Ascension von Places to Park wäre für mich dann eine schwarzhaarige, zierliche, nicht tussenhafte oder weiblicher Schönling, sondern auf ihre Art süße Person mit einem Unterlippenpiercing und tollen Augen, die ich gerne mal in ein nettes Cafe einladen würde.

  • 5. Guns n' Roses - My Michelle

    Dieses Lied habe ich zum ersten mal in einem der besten Skatevideos gehört, welches ich je gesehen habe. Dannach wollte ich so sein wie der kleine Punk während dessen Parts das Lied erklingt und in dem er sich 40 Treppenstufen hinunterstürzt und doch noch nen nollie 180 heelflip steht. Hmmm. Würde man mich fragen wofür dieser Song bei mir steht würde ich wohl nach einigem Überlegen von Dingen wie Freiheit und Unabhängigkeit schwafeln und hoffen mit dieser Antwort nochmal davon zu kommen. Aber es stimmt auch. Mit dem Bild im Kopf von riesigen Motorrädern, Roadtrips, Drogen und Rockern in Lederjacken und Pools zum Skaten zünde ich mir eine Zigarette an und stelle mich ans Fenster. Dabei wollte ich doch aufhören. Ich Pussy.

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