Soundtrack meines Lebens

  • 1. Ash - Girl From Mars

    Er war meine erste große Liebe, ich hatte lila Haare und sehnte mich fort aus dieser Welt. Er erzählte mir Geschichten über mich, das Mädchen vom Mars, das nur aus Versehen auf der Erde gelandet ist und schnellstmöglich wieder auf den Mars möchte, wo alle Leute lila Haare haben.

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  • 2. Travis - Slide Show

    Ich war depressiv. Immer. Ständig. Besonders schlimm war der 19.12., der Tag nach meiner Einweihungsparty. Ich lag kotzend im Bett und habe immer und immer wieder dieses Lied gehört. "There is no design for life, there's no devil's haircut in my mind, there is not a wonderwall to climb or step around". Slide show, eine Diashow, in der Du Dir Dein bisheriges Leben angucken kannst. Mir hat das an dem Tag nicht sehr gefallen, was ich da gesehen habe. Seitdem kann ich dieses Travis-Album nicht mehr hören, ohne todtraurig zu werden.

  • 3. Oasis - Wonderwall

    So abgeschmackt es klingen mag, diesen Song zum Soundtrack seines Lebens dazuzuzählen - es ist nun mal so. Ich war 12 und hörte New Kids on the Block. Dann war ich 13 und merkte so langsam, dass das nicht das Gelbe vom Ei ist. Mit 14 hörte ich die Beatles und dachte, es kann doch nicht sein, dass heute solche Musik nicht mehr gemacht wird. Ich kannte halt nur Mariah Carey auf der einen und Metallica auf der anderen Seite. Mit 15 wurde die Verzweiflung immer größer, und mit 16 bin ich zu Green Day geflohen - immer noch wehmütig die Beatles verehrend. Mit 17 saß ich bei einer Freundin, die schon Kabelfernsehen hatte, vor der Glotze und guckte MTV, und da kam plötzlich das Video von "Wonderwall". Es war wie eine Erleuchtung: Da war das, was ich all die Jahre gesucht und nicht gefunden habe. Von da an wurde alles besser, weil ich meinen Platz gefunden hatte.

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  • 4. Peter Schilling - Major Tom (Völlig Losgelöst)

    Ich war verliebt in Gilles, einen Jungen aus meinem Kindergarten, der allerdings schon beschlossen hatte, meine beste Freundin zu heiraten, denn die war ein Jahr älter, also cooler, als ich. Gilles jedenfalls hat immer dieses Lied gesungen, wie alle in der Gruppe mehr falsch als richtig, aber ich fand's trotzdem wunderschön, ihm dabei zuzuhören. Und Wörter wie "Raumschiff - losgelöst - schwerelos" waren in meinem kleinen Kosmos damals absolute Symbole für Freiheit.

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