Soundtrack meines Lebens

  • 1. Alicia Keys - You Don't Know My Name

    Bevor ich meine Ex-Freundin kennengelernt habe, hab ich immer diesen Song gehört, da sie meinen Namen nicht kannte. Ich hab immer an sie gedacht wenn ich den Song gehört hab und mich überkam ein unbeschreibliches schönes Gefühl, denn ich war sehr verknallt in sie. kannte diesen Zustand garnicht mehr und wie gut er sich doch anfühlte. Das hört sich jetzt wahrscheinlich nicht so glaubwürdig an, aber nachdem ich mit ihr Schluss gemacht hatte, war das das erste Lied, das ich danach gehört habe. Seit dem Moment habe ich sie vermisst. Obwohl ich den Schlussstrich zog.

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  • 2. Jamiroquai - Cosmic Girl

    Mit diesem Song verbinde ich meine Suche nach meiner ganz besonderen Frau. "She's just a cosmic girl from another galaxy" besagt schon, dass es sie eigentlich nicht geben kann, aber der Song bringt immer gute Laune durch den Funk mit sich. Da kann ich nur gute Laune bekommen und mich auf die Suche nach ihr begeben.

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  • 3. Limp Bizkit - Nookie

    "I did it all for the nookie" frei übersetzt: Es ging mir nur um's Ficken. Manchmal denk ich auch darüber nach, ob ich mir meine Ex-Freundinnen nur nach dieser Auffassung ausgesucht habe. Denn wenn man als heterosexueller angehender Mann im Sommer vor die Tür geht, findet man sich meist nur auf den Fortpflanzungsdrang reduziert am Strand vor. Wildfremden Frauen nachhechelnd. Dieses Denken versuche ich schon seit meiner Ex-Ex abzulegen, Damit mir die Persönlichkeit bei einer Frau wichtiger wird. Aber wenn ich kein Bock drauf hab, spielt der iPod halt "Nookie". Hat manchmal halt was. Und trifft den Nagel mehr als nur auf den Kopf.

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  • 4. Bryan Adams - Run To You

    Eigentlich mag ich Bryan ja überhaupt nicht, deshalb weiß ich auch nicht, warum ich meiner damaligen Freundin Karten für das Konzert in der Kieler Ostseehalle geschenkt habe. Nicht dass es schlimm gewesen wäre, als absoluter Nicht-Bryan-Adams-Fan als Vorband auch noch Echt! erleben zu müssen, nein, ich hatte auch noch einen Mega-Schnupfen, da das Konzert im Winter (Dezember 2001) stattfand. Mir lief das der Rotz nur so aus Augen und Nase. Danach dann noch 3 Stunden Autofahrt und natürlich musste ich fahren. Aber nachdem Konzert hatte ich ein anderes Bild von Bryan. Außerdem erinnert der Text mich auch an die schlimme Zeit nach der Trennung von ihr. Denn ich wäre zu der Zeit von jedem Punkt der Welt zu ihr gerannt.

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  • 5. KRS-One - MC's Act Like They Don't Know

    Ich weiß nicht mehr ganz genau welches Silvester das war, aber ich meine es war 1999. An diesem Abend hab ich diesen Track bestimmt 25-30 Mal hintereinander gehört. Bei einer Spiellänge von knapp 4:44 macht das ca. 2 1/2 Stunden. Der Beat hat mich zu der Zeit so aus den Schuhen gekickt, dass ich seitdem Rap höre. Kurze Zeit später kamen die ersten Plattenspieler. Deshalb musste der Beat natürlich auch auf Vinyl her. Meine "Heavy-Metal"-Zeit, in der ich auf Festivals wie Wacken oder ähnliches gegangen bin, ist seitdem passé. Aber trotzdem hör ich ab und zu auch mal die alten Sachen, denn auch da hängen Erinnerungen dran.

  • 6. Pharoahe Monch - Simon Says

    Meine erste Platte. Ich hab mir diesen Song gleich zweimal auf Platte geholt, obwohl ich noch gar keinen Plattenspieler hatte, geschweige denn zwei. Doch die beiden waren Ansporn genug, sich kurz darauf die ersten beiden anzuschaffen. Heute sind es zwar bessere Turntables, aber die Platten sind dieselben geblieben.

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  • 7. Aphrodelics - Wild Motherfuckers

    Mit diesem Lied verbinde ich meine erste Freundin. Ich war 17 und noch Jungfrau. Ich drückte diese CD zum Kuscheln in den Player. Repeat. Dann verlor ich meine Unschuld und wurde selbst zum "Wild Motherfucker". Zwar war oder ist meine Ex keine Mutter, aber 8 Stunden am Stück Kuscheln und Ficken hatte schon was Wildes. Das Lied hörten wir demnach ebenfalls so lange. Deshalb hat es sich auf eine unterschwellige Art und Weise in mein Hirn gebrannt. Und jedes Mal wenn ich es höre, muss ich an sie denken. Da führt kein Weg dran vorbei. Deshalb ist das Lied für mich gleichzusetzen mit meinen ersten Erfahrungen mit dem schönen Geschlecht.

  • 8. U2 - Beautiful Day

    An einem Winterwochenende im Jahr 2002 sind mein Kumpel und ich spontan nach München gefahren. Immerhin knapp 1000 Km von Cux entfernt. Wir wollten seine damalige Freundin besuchen und vielleicht in Garmisch ein bisschen Snowboard fahren, da es an dem Wochenende schneien sollte. Das tat es in Cuxhaven auch. Doch je näher wir München kamen, umso weniger Schnee. Die Zugspitze war zwar hübsch anzusehen, aber leider war nix mit Snowboard. Spontan haben wir uns das Vierschanzenspringen ins Insbruck gegeben. Haben da noch bis in die Abendstunden gechillt, um dann non-stop nach Hause zu fahren. Elf Stunden am Stück. Ach ja, und da hatte mein Macker halt ne CD von U2 dabei. Und "Beautiful Day" hörten wir als wir an diesem sonnigen Sonntag durch die Berge nach Innsbruck gefahren sind.

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  • 9. Hypocrisy - Inseminated Adoption

    Hypocrisy war wohl meine Lieblingsband während meiner destruktiven Heavy Metal-Zeit. Im Sommer 1998 war ich deshalb in Wacken, Schleswig-Holstein, beim WOA (Wacken-Open-Air), einem Festival der, musikalisch gesehen, etwas härteren Gangart. Am ersten Wochenende im August wird hier alljährlich der Acker von Bauer Horst für das dreitägige Spektakel gemietet, um auf vier Bühnen den Weltuntergang oder ähnliche Riten zu zelebrieren. Und ich als 17jähriger mittendrin. Erste Reihe. Brillenträger. Garnicht gut. Aber obwohl sich hinter mir noch ungefähr 1500 Menschen in das kleine Zelt drängten, ist sie nicht kaputt gegangen. Man hatte sogar noch Zeit um einen Halbkreis für mich zu bilden und die Brille wieder zu finden (in der ersten Reihe, mitten im Konzert!). Wie gesagt unversehrt. Echt unglaublich, da mir das Schweißding schon in banaleren Situationen in tausend Stücke zersprungen ist. Deshalb war das erst recht ein geiles Konzert. Dass davon auch noch Live-Mitschnitte in Bild und Ton gemacht wurden, hat das Ganze für mich zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen.

  • 10. Machine Head - Davidian

    Das ist das Album, das stellvertretend für meine Pubertät stehen könnte. Kam zwar 1994 raus, bin aber erst ein Jahr später drauf geflasht. Ich weiß nicht wie oft ich es seitdem schon gehört habe. Ich weiß nur, dass deshalb ich jedes Machine Head-Konzert in Hamburg besucht habe. Letztes Jahr erst wieder, und dass, obwohl ich gar kein Metal mehr höre. Na gut, ab und zu, aber das muss halt sein. Ich glaube halt, dass Musik, die in einem sehr entscheidenden und prägenden Abschnitt deines Lebens wichtig für dich ist, irgendwie ein Teil deiner Persönlichkeit wird. Und der bleibt dir bis zum Tod erhalten. Also hab ich noch viele MH-Konzerte vor mir. Und Davidian, weil es das erste Lied ist, dass ich von MH gehört habe. Das Beste bleibt "A thousand lies".

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