Soundtrack meines Lebens

  • 1. Rage against the machine - Killing in the name

    Nichtsahnende Eltern. Das Bangen (Komme ich mit dem Ausweis meiner Freundin wirklich rein?). Die Erleichterung, dass der Türsteher nichtmal komisch geguckt hat. Jede Menge Alkohol. Rockhalle. Agressionen. Die Welt um sich herum vergessen und einfach abgehen. Von sich selbst überzeugt sein: "Fuck you, I won't do what ya tell me."

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  • 2. dresden dolls - Coin Operated Boy

    Silvester 04/05 höre ich zum ersten Mal dieses Lied und bin sofort hingerissen. Irgendwie unschuldig und irgendwie auch nicht. Auch der Text ist einfach herrlich. Ich hatte grade an diesem Abend einen heftigen Streit mit meinem Freund und konnte es einfach gut nachvollziehen. Die Dresden Dolls sind toll :-)

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  • 3. In Flames - Evil In A Closet

    Von allen Liedern der In Flames ist diees wohl das Schönste. Eigentlich mag ich sie alle- aber dieses eine höre ich am Meisten. Ich denke an meinen "Bruder-bis-auf-die-Gene", durch den ich die Band überhaupt erst kennengerlernt habe. Und an so viele Situationen, in denen einfach gepasst hat. Streit, unglücklich verliebt, oder einfach in Melancholie. Am Schönsten finde ich die Stelle, wenn kurz vor Ende das Growlen einsetzt: "Yell at me, I want to be your light that shines... but my ground is shaking and I might fall." Danke an die Band, für viele wunderschöne Stunden.

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  • 4. Pink Floyd - Money

    Dieses Lied steht stellvertretend für ein ganzes Pink Floyd-Mixtape. Ich war in Holland bei einem internationalen Schüler-Sport-Austausch, alles vollkommen schlecht organisiert, so dass sich erst am Tag vorher entschied, wo ich eigentlich schlafen sollte. Zu dieser Zeit war ich sehr schüchtern, mein Englisch reichte grade mal so, und ich wohnte schließlich bei einem Holländer, dessen Austauschpartner eigentlich ein Norweger war, der auch dort wohnte. Eigentlich waren wir fast jeden Abend auf Parties, aber an diesem sah mich die Mutter an und meinte, es sei besser wenn ich mal zu Hause bliebe, ich sähe etwas fertig aus (was ich in der Tat auch war). Der Holländer ging trotzdem weg, aber Hakon, der Norweger blieb auch. Wir haben den ganzen Abend bis tief in die Nacht hinein geredet und er hat mir ständig neue Kartenspiele beigebracht (die ich leider inzwischen alle vergessen habe). Was mir jedoch in Erinnerung geblieben ist: ER hatte ein einziges Tape dabei, eben dieses von Pink Floyd, und wir haben es die ganze Zeit gehört. Seitdem liebe ich diese Musik. Sehnsucht, Spaß, Entspannung, Gute Gespräche... und das Bedauern, dass Hakon (der ziemlich gut aussah) eine Freundin hatte.

  • 5. bush - Comedown

    Es war 2003 und endlich Sommer. Ich war grade aus meiner Selbsthass-phase raus und fing langsam wieder an, auch ab und zu andere Farben als schwarz zu tragen. Fernando hieß er, hatte schwarze Haare und kakaobraune Augen. Ich war verknallt, ein tolles Gefühl! Nach viele Gesprächen (Bestehend aus einem Mix aus Händen, Füßen, Deutsch und Englisch) über Musik hat er mir ein Album von Bush geschenkt. Am Tollsten fand ich auf der CD 'comedown' weil es irgendwie am Besten zu meinem "neuen ich" passte. Eigentlich hatte er mir die CD nur geliehen, aber ich habe ihn seitdem nicht wieder gesehen- sein halbes Deutschlandjahr war vorbei und er ist zurück nach Brasilien geflogen. Zurück blieb ich mit einem Lächeln, einem neuen Lebensgefühl und dem Album, dass mich -besonders dieses eine Lied- den ganzen Sommer hindurch ununterbrochen begleitet hat.

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