Soundtrack meines Lebens

  • 1. Oasis - Wonderwall

    Ich war auf einer Geburtstagsparty eingeladen und war so aufgeregt damals. Schließlich war ich gerade erst 14 Jahre alt. Rausgeputzt und freudig erregt marschierte ich in dieses Haus und war enttäuscht. Das war nicht meine Welt. Die Musik dort schmerzte in meinen Ohren, die Hose drückte und die Jungen waren mir zu pickelig. Nach einer Stunde, in der ich nichts tat außer den Erdnussflips zu widerstehen und doof in der Ecke rumzusitzen, ging ich nach draußen. Die Nacht war angenehm warm und es wehte eine leichte Brise. Ich packte meinen MP3 Player aus und da war sie. Musik, die mein Herz zum hüpfen brachte, die mir Tränen in die Augen trieb und mir sagte, dass ich lebedig sei. Ehe ich mich versah saß ich auf den kalten Treppenstufen eines fremden Gebäudes und weinte. Ich packte Stift und Papier aus und ließ es fließen und ja, es floß. Ich schrieb und schrieb und fühlte mich befreit. Lächelnd spazierte ich nachhause. Auf die Party wollte ich nicht mehr. Denn sie konnte mir nichts geben, dass ich nicht schon hatte. Wahrscheinlich war sie auch schon lange vorbei. Als ich im Bett lag, dankte ich Oasis so ein wundervolles Lied hervorgebracht zu haben und schlief zufrieden ein.

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